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Staatsanwaltschaft München Diesel-Affäre: Gegen Audi-Chef Stadler wird ermittelt

Die Münchner Staatsanwaltschaft hat ihr Ermittlungsverfahren rund um die Diesel-Affäre erneut ausgeweitet. Nun ist auch der Audi-Vorstandsvorsitzende Rupert Stadler im Visier der Justiz.

Von: Tobias Betz

Stand: 11.06.2018

Audi-Vorstandschef Rupert Stadler | Bild: picture-alliance/dpa

Seit 30. Mai wird auch den Vorstandsvorsitzenden Rupert Stadler als Beschuldigter geführt, teilte die Staatsanwaltschaft München II mit. Auch ein weiteres Mitglied des derzeitigen Vorstands bei Audi stehe auf der Liste der Beschuldigten.

Vorwurf: Betrug und Falschbeurkundung

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wird beiden im Zusammenhang mit der Diesel-Affäre jeweils Betrug sowie Falschbeurkundung zur Last gelegt. Hierbei gehe es um das "Inverkehrbringen von mit manipulativer Abgassteuerungssoftware ausgestatteten Diesel-Kraftfahrzeugen auf dem europäischen Markt".

20 Beschuldigte bei Audi

Die Zahl der Beschuldigten im Ermittlungsverfahren gegen Audi ist damit auf 20 Personen gestiegen. Zur Sicherung von Beweismaterial wurden die Privatwohnungen von Stadler und des anderen Vorstandsmitgliedes durchsucht, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte.


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Maxmoritz, Montag, 11.Juni, 12:30 Uhr

3. Audi

Das schlimme daran ist, das die Herrn von Ihren Mitarbeitern Ehrlichkeit und Loyalität von Ihren Mitarbeitern verlangen, selbst aber nicht das Vorleben. Und das schlimmste noch so viel Kohle verdienen das, das kein Mensch mehr ausgeben kann. Wenn das in Calcutta passiert denkt man sich na ja, ist dort halt so.
Für mich sind diese Menschen die Luxus Asozialen.

Bananenrepublik , Montag, 11.Juni, 12:26 Uhr

2. Die Saubermännder der Nation!

Das ist unsere "Elite", ich würde sagen das sind "Kriminelle", die endlich mal zur Verantwortung gezogen werden müssen.
Die einfache Verkäuferin wird sofort entlassen, da wird nicht erst hinterfragt und ein jahrelanger Untersuchungsausschuß gegründet.
Der Betrug ist doch jetzt schon lange bekannt.

gF, Montag, 11.Juni, 11:55 Uhr

1. Die richtige Richtung

Ich finde es gut, dass man nun versucht, nicht nur Führungskräfte der 2. Reihe sondern auch "unwissende und unbeteiligte" Vorstände (wie man es uns bisher vorgaukelt) der großen Auto AGs in die Verantwortung zu nehmen.
Bitte weiter so und mit aller Konsequenz!