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Keine Verletzten Brandanschlag auf Asylbewerberunterkunft in Nußdorf

Gestern Abend kam es in einer Asylbewerberunterkunft im oberbayerischen Nußdorf am Inn zu einem Brandanschlag. Es entstand kein Sachschaden und niemand wurde verletzt. Die Polizei sucht jetzt nach Zeugen.

Von: Martin Breitkopf

Stand: 18.03.2018

Polizeiauto mit Blaulicht | Bild: dpa-Bildfunk/Carsten Rehder

Gegen 22.00 Uhr hörte eine Bewohnerin der Asylbewerberunterkunft einen lauten Knall. Als sie aus dem Fenster schaute, entdeckte sie ein kleines Feuer an der Außenfassade der Unterkunft. Noch bevor Feuerwehr und Polizei eintrafen, erloschen die Flammen von selbst.

Staatsschutz ermittelt

Umgehend begann die Kripo Rosenheim mit den Ermittlungen und stellte fest, dass ein oder mehrere unbekannte Täter ein Behältnis mit brennbarer Flüssigkeit gegen die Fassade der Asylbewerberunterkunft geworfen haben mussten. Die in Brand gesetzte Flüssigkeit erlosch jedoch, ohne Sachschaden zu verursachen.

Da die Polizei von einer politisch motivierten Tat ausgeht, übernahm die weiteren Ermittlungen das Kommissariat Staatsschutz der Kriminalpolizei Rosenheim.

Anwohner entsetzt

Bei einer durchgeführten Anwohnerbefragung rund um die Unterkunft stießen die Ermittler ausschließlich auf Nachbarn, die von einem sehr guten Verhältnis mit den untergebrachten Asylbewerbern berichteten und dem Vorfall mit Verständnislosigkeit und teils Entsetzen begegneten. Die Kripo bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall machen können, sich mit der Polizei unter 08031/200-0 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


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