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Schnelleres Mobilfunknetz 5G-Testfeld im Oberland - BR an Forschungsprojekt beteiligt

Autonome Fahren, schnelles Herunterladen von Videos, Bildern und Musik. Dafür braucht es ein schnelleres Mobilfunknetz. Das neue 5G-Netz wird gerade entwickelt. Beteiligt sind der Kommunikationsspezialist Kathrein und auch der BR. „5G-Today“ heißt das 1,7 Millionen Euro teure Projekt, das von Bayerns Wirtschaftsministerium unterstützt wird.

Von: Dagmar Bohrer-Glas

Stand: 13.04.2018

Symbolfoto Mobiles Internet 5G (5. Generation) | Bild: picture alliance / Frank May

In dem gemeinsamen Forschungsprojekt "5G -Today" gehen Kathrein, der Bayerische Rundfunk, das Institut für Rundfunktechnik, Rohde&Schwarz sowie Telefonica Deutschland der Frage nach, wie sich der künftige Netzstandard 5G für die Übertragung von Rundfunkinhalten nutzen lässt.

Staatsregierung fördert "5G-Today" mit 890.000 Euro

Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer überreichte am Nachmittag beim beteiligten Unternehmen Kathrein den Förderbescheid der Bayerischen Forschungsstiftung in Höhe von 890.000 Euro. Das Gesamtprojekt hat ein Volumen von gut 1,7 Millionen Euro.

Smartphones und Tablets als TV-Empfänger

Mit 5G wird nicht nur autonomes Fahren möglich sein, digitale Endgeräte wie Smartphones oder Tablets werden zu potentiellen TV-Empfängern, die viele Dienste miteinander kombinieren können. Dafür wird nun ein bestimmter Rundfunkmodus erprobt. Im Oberland entsteht ein 5G-Testfeld, ausgehend vom BR-Sendestandort am Wendelstein. Im Herbst soll der Testbetrieb starten.

Im Test funktioniert 5G bereits

Kathrein betreibt bereits am Stammsitz Rosenheim ein 5G-Testfeld und bringt sein Know-How ein. „Was wir jetzt schon sagen können: Es funktioniert und wird auch eingesetzt werden können", so Firmenchef Anton Kathrein. Die Projektlaufzeit von 5G-Today beträgt etwas mehr als zwei Jahre.


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