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Schauspielerin Nikola Norgauer Nockherbergsingspiel - aus Ursula von der Leyen wird Natascha Kohnen

Wenn Nikola Norgauer heuer wieder auf der Nockherberger Bühne steht, doublet sie die bayerische SPD-Chefin Natascha Kohnen. 2015 und 2016 mimte sie hier Ursula von der Leyen. Den Wechsel von CDU zu SPD sieht sie unproblematisch. Ihre Vorbilder aus der Politik findet sie beide ebenso geschickt wie eloquent.

Stand: 22.02.2018

Schauspielerin Nikola Norgauer doublet Natascha Kohnen im Singspiel | Bild: BR/Natalie Schädler

Rollenwechsel im Singspiel ohne Probleme

"Es ist mir etwas Vertrautes, von einer Rolle in die nächste Rolle zu schlüpfen. Es hat mir schon mit Frau von der Leyen Spaß gemacht, sie zu studieren. Und das ist jetzt mit Frau Kohnen genauso. Deshalb empfinde ich den Wechsel von einer CDU-Rolle in eine SPD-Rolle auch nicht als schwierig. Es geht mir ja in erster Linie darum, dieser Person möglichst nahe zu kommen, sie in der Darstellung zu treffen."

"Mit Frau Kohnen habe ich gerne Zeit verbracht"

"Mir gefällt an Natascha Kohnen ihre Klarheit, ihre Direktheit. Ich habe das Gefühl, dass es von ihr selbst kommt, dass sie selber als Mensch sehr bei dem ist, was sie äußert. Auf mich wirkt das auch sehr ehrlich. Sie hält nicht hinterm Berg, schenkt den Kollegen auch ordentlich ein und redet Klartext. Das hat man ja bei ihrer sogenannten „Wutrede“ gesehen. Das gefällt mir und das gibt natürlich auch Futter zum Nachspielen. Und wenn man so viel Zeit mit jemandem verbringt, ist es natürlich schön, wenn man dem auch gerne zuhört. Mit Frau Kohnen habe ich gerne viel Zeit verbracht."

Der Nockherberg ist etwas ganz Besonderes

"Ich gehe richtig gern zu den Proben. Es ist ein schönes Ensemble und ein schönes Zusammensein. Es war ja auch mit dem Rosi ein großer Spaß. Diese Wochen sind ein absolutes Highlight im Jahr. Es macht wieder total Spaß, auch mit den Neuen, Richard Oehmann und Stefan Betz. Der Nockherberg ist etwas ganz Besonderes."

Angespannt, aber mit Vorfreude auf den Singspielauftritt

"Eine gewisse Anspannung ist dann natürlich da, aber im positiven Sinne. Ich habe ja Gott sei Dank nicht so viel mit Lampenfieber zu tun. Ich würde es eher als positive Anspannung bezeichnen und große Freude darauf."


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