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Hochschule Millioneninvestition auf dem TU-Campus in Straubing

Knapp ein Jahr nach Gründung des Universitätscampus‘ in Straubing schreitet der Ausbau des Hochschulstandortes weiter fort. Am Abend werden neue, sogenannte Modullabore eingeweiht. Die neue Einrichtung hat 7,5 Millionen Euro gekostet.

Von: Guido Fromm, Uli Scherr

Stand: 24.07.2018

Auf dem TU-Campus in Straubing werden neue Labore eingeweiht. Die Einrichtungen haben 7,5 Millionen Euro gekostet. | Bild: picture-alliance/dpa

Seit Herbst 2017 darf sich Straubing Universitätsstadt nennen: Die TU München errichtet dort einen Campus für Biotechnologie und Nachhaltigkeit. Jetzt ist ein weiterer Bauabschnitt vollendet: Am Abend werden mehrere neue Modullabore eingeweiht.

Die neuen Labore haben nach Angaben der TU München 7,5 Millionen Euro gekostet. Auf 520 Quadratmetern Laborfläche befinden sich 30 Arbeits- und 40 Praktikumsplätze. Dazu kommen Büro- und Nutzflächen. Ab dem kommenden Wintersemester soll in den Laboren geforscht und gelehrt werden. Die Bauarbeiten für das Projekt hatten bereits im vergangenen Herbst begonnen.

Geplant: Infrastruktur für 1.000 Studierende

Insgesamt investiert der Freistaat rund 40 Millionen Euro in Straubing. Auf dem TU Campus soll eine Infrastruktur für bis zu 1.000 Studierende entstehen. 2020 sollen das im vergangenen Herbst bei einem Feuer schwer beschädigte künftige Verwaltungsgebäude und ein großer Hörsaal- und Labor-Neubau in der Uferstraße bezugsfertig sein.


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Albert0, Dienstag, 24.Juli, 13:52 Uhr

2. Millioneninvestition auf dem TU-Campus in Straubing

@Isabell Speitel,
langsam reiten mit den Gäulen, wie lautet ein Spruch "wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten". Gewiss in Bildung zu investieren ist grundsätzlich gut wenn es richtig gemacht wird. Sie zitieren u.a. NRW, in diesem Bundesland verändern sich ganze Industrien von der Schwerindustrie, Stahl, Bergbau usw., es entsteht dafür aber auch auch viel neues und wegweisendes.
Zahlreiche nordrhein-westfälische Weltmarktführer sind in Schlüsselbranchen wie beispielsweise digitaler Prozesstechnik, Elektrotechnik, Automotive oder Smart Health unterwegs. Sie sollte auch weniger Hochmütig bezüglich des Ausspruchs -Bayern wird nie so wie enden wie einige SDP regierten Bundesländer - vielleicht können sie das schneller haben als mancher glaubt. Wünschen sie sich keine Automobilkrise dann ist es mit dem schönen Bayern vorbei und sie könne ihren Wohlstand vergessen. Im übrigen sind wir gerade dabei dieses wunderschöne Bayern zu zubetonieren!

Isabell Speidel, Dienstag, 24.Juli, 11:32 Uhr

1. Standortförderung und ländliche Förderung

Wie die Neidhammel der roten-grünen-dunkelroten Neidparteien wieder hier mit einem Stern nur abstimmen. Ja, die Staatsregierung hat den ländlichen Raum im Blick und als vor 15 Jahren die Hochschule Deggendorf gegründet wurde, haben SPD und Grüne gelacht. Heute ist diese Kreisstadt nicht nur ein Jobmotor, nein auch die Stadt hat sich weiterentwickelt. Bayern wird niemals so enden wie Bundesländer in denen SPD und Grüne abgewirtschaftet haben. Da gibt es in NRW oder Niedersachsen ganze Städte die verwaist sind und eher den 80er Jahre DDR-Charme tragen als Hoffnung und Auftrieb.

  • Antwort von Negan, Dienstag, 24.Juli, 13:42 Uhr

    Da hätte ich jetzt mal eine klitzekleine Frage: Wie um alles auf der Welt kommen Sie auf die hanebüchene Idee, "linksgrünversiffte" Neidhammel würden diesen Bericht negativ bewerten? Vielleicht sind es ja auch Rechtsausleger, die "mehr Geld für Armutsrentner" oder "noch höhere Ausgaben, die leider nicht möglich sind, weil die Flüchtlinge alles brauchen", fordern. Vielleicht sind es Leute, die in "Biotechnolgie und Nachhaltigkeit" keinen Mehrwert erkennen können, weil das irgendwie nach "Ökofaschismus" klingt. Vielleicht sind es ja auch nur Leute, die das Thema langweilig finden? Übrigens, erfahrungsgemäß - und wem sage ich das - ist das rechtspopulistische Lager hier meistens überrepräsentiert. Allein deswegen ist Ihre Aussage völlig abwegig!