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Passau Mannichl wird Leiter von Söders neuer Grenzpolizei

Nun ist es offiziell: Der bekannte ehemalige Passauer Polizeichef Alois Mannichl soll Leiter der neuen Bayerischen Grenzpolizei werden. Gerüchte um die Personalie waren bereits im Vorfeld durchgesickert. Die neue Grenzpolizei nimmt am 1. Juli ihre Arbeit auf.

Von: Marcel Kehrer

Stand: 27.06.2018

Polizeichef Alois Mannichl steht am Mittwoch (07.01.2009) an einem Aktenschrank in seinem Büro. (Archivbild) | Bild: picture-alliance/dpa/Armin Weigel

Alois Mannichl, bisher Leiter der Verbrechensbekämpfung beim Polizeipräsidium Niederbayern, wird die neue Bayerische Grenzpolizei leiten. Das hat das Innenministerium jetzt offiziell mitgeteilt, nachdem die Personalie bereits kolportiert worden war. Am Montag ist in Passau der Gründungs-Festakt mit Ministerpräsident Markus Söder und Innenminister Joachim Herrmann (beide CSU).

Fall Mannichl

Alois Mannichl war bundesweit bekannt geworden, als er 2008 vor seinem Haus niedergestochen worden war. Als Passauer Polizeichef war er hart gegen die rechte Szene vorgegangen und hatte sich dort viele Feinde gemacht. Der Täter der Attacke auf Mannichl ist bis heute unbekannt.

Grenzpolizei startet im Juli

Mehr Sicherheit durch engmaschigere Kontrollen im grenznahen Raum - so formuliert das Innenministerium das Ziel der neuen Bayerischen Grenzpolizei, die zum 1. Juli ihre Arbeit aufnimmt. Das Personal der Bayerischen Grenzpolizei soll zunächst 500 Polizistinnen und Polizisten umfassen und bis 2023 auf 1.000 Bedienstene anwachsen. Koordiniert wird ihr Einsatz von der neuen Direktion der Bayerischen Grenzpolizei in Passau.

Zusammenarbeit mit Bundespolizei

An Einsatzmitteln werden den Beamtinnen und Beamten neben Streifenwagen auch Wärmebild- und Nachtsichtgeräte, Anlagen zur automatisierten Kennzeichenerkennung sowie spezielle Polizei-Drohnen zur Verfügung stehen. Damit sollen sie parallel zur Bundespolizei - die weiter für die hoheitliche Grenzsicherung des Bundesgebietes verantwortlich ist - die Grenzen überwachen.


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KlausW, Samstag, 07.Juli, 15:13 Uhr

13. Grenzpolizei und Asylpolitik

Es ist unglaublich, was die CSU veranstaltet und die deutsche und europäische Politik für bayrische Wahlziele mißbraucht.

Per Lennart Aae, Donnerstag, 05.Juli, 17:25 Uhr

12. Fall Mannichl

Mit folgenden dürren Worten deuten Sie an, Mannichl sei vermutlich von einem Angehörigen der "rechten Szene" mit dem Messer angegriffen worden:

"Alois Mannichl war bundesweit bekannt geworden, als er 2008 vor seinem Haus niedergestochen worden war. Als Passauer Polizeichef war er hart gegen die rechte Szene vorgegangen und hatte sich dort viele Feinde gemacht. Der Täter der Attacke auf Mannichl ist bis heute unbekannt."

Warum erwähnen Sie mit keinem Wort die, damals auch in der Presse vielfach beschriebenen, äußerst mysteriösen und unglaubwürdigen Umstände rund um dieses Geschehen. Die von mir zitierten Textzeilen Ihres Artikels muß für jemanden, der dieses, zehn Jahre zurückliegende Geschehen nicht mehr in Erinnerung hat oder zu jung ist, um sich daran erinnern zu können, geradezu wie eine Bestätigung der gleich nach dem Vorfall kolportierten Gerüchte wirken, "Rechtsextremisten" seien für die Tat verantwortlich. Nicht nur Herr Mannichl hat in diesem Land Persönlichkeitsrechte!

Linus, Mittwoch, 27.Juni, 23:51 Uhr

11. An Zwiesel

So kann man die Dinge natürlich auch verdrehen. Die Bundeswehr soll eingreifen, um Menschen zu schützen. Und Sie reden von Kreuzzügen. Unglaublich.

Kreuz Bube, Mittwoch, 27.Juni, 17:07 Uhr

10.

Passt ins Gesamtbild der deutschen Politik.

Ach, Thema Lebkuchenmesserangriff, wieso ist der Täter unbekannt? Die meisten Passauer kennen ihn.

  • Antwort von Josef Rödl, Mittwoch, 27.Juni, 20:46 Uhr

    "Die meisten Passauer kennen ihn."

    Dann sollten Sie den Namen des Täters umgehend der Polizei melden und die Beweise dazu. Ich hoffe die Polizei bzw. Justiz recherchiert nun nach dem wahren Namen von @Kreuz Bube. Ansonsten würde in so einem online-Forum jedem "Spruchbeutel" alle Türen für sog. Fake-News offen stehen. Auch dagegen muss endlich hart durchgegriffen werden.

  • Antwort von Süddeutscher und gleich weg, Donnerstag, 28.Juni, 12:16 Uhr

    Die Ermittlungen für den Polizeidirektor Alois Mannichl haben enorme Steuersummen verschlungen. Mehrere Hundert Beamten haben sich mit den Ermittlungen beschäftigt. Es war kein Beweis zu sichern und kein/e Täter zu finden.

  • Antwort von Herr von und zu Senfgeber, Donnerstag, 28.Juni, 13:09 Uhr

    Ja, ok, alles klar. Hier ist mein unwichtiger Beitrag zum Thema Senfinismus. Mein Senf spielt keine Rolle, aber ich muss ihn einfach bei diesen beeindruckenden in die Tiefe gehenden Kommentaren loswerden.

  • Antwort von Per Lennart Aae, Donnerstag, 05.Juli, 18:30 Uhr

    "In die Tiefe gehen" kann man mit 1.000 Zeichen nicht. Aber man kann darauf hinweisen, daß die Problematik dieser Personalie im obigen Artikel sehr stark heruntergespielt oder, besser gesagt, gar nicht erwähnt wird.

Huber, Mittwoch, 27.Juni, 17:03 Uhr

9. Grenzschutz

Wenn die CSU die bayerischen Grenzen schützen will, werden dann auch die Grenzen zu Sachsen, Hessen und Baden-Württemberg abgeriegelt?

  • Antwort von Baden-Württemberger, Mittwoch, 27.Juni, 19:16 Uhr

    Wir werden der CSU zuvorkommen.

  • Antwort von noch-csuler, Mittwoch, 27.Juni, 19:27 Uhr

    Nein! Nur für die intergrationsunwilligen und -fähigen preußischen Wirtschaftsmigranten

  • Antwort von gerhard anton, Mittwoch, 27.Juni, 19:29 Uhr

    Selbstverständlich! Und natürlich auch die Grenze zu Thüringen! Deshalb steht ja auch noch die Mauer in Heinersdorf und in Mödlareuth.

  • Antwort von thorie, Mittwoch, 27.Juni, 21:57 Uhr

    Ja ! Und die anderen Bundesländer nehmen dann keine Flüchtlinge mehr auf, die schon im sicheren Bayern registriert wurden.