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Ende der Atomkraft Isar 2: Keine Pläne für einen Weiterbetrieb

Beim Betreiber des Kernkraftwerks Isar 2 in Essenbach, PreussenElektra, gibt es keine Pläne, das Kernkraftwerk länger als vorgesehen laufen zu lassen. Das wurde bei einer Pressekonferenz zum 30-jährigen Leistungsbetrieb des Meilers deutlich gemacht.

Von: Andreas Mack

Stand: 06.04.2018

Kernkraftwerk Isar 2 | Bild: picture-alliance/dpa

Das Kernkraftwerk Isar 2 soll auch nach dem beschlossenen Aus im Jahr 2022 nicht weiter laufen. Das teilte Betreiber PreussenElektra mit. Technisch wäre ein Weiterbetrieb möglich, sagte Kraftwerksleiter Carsten Müller dem Bayerischen Rundfunk. Die Anlage stehe modernen Reaktortypen in nichts nach. Doch es würde zum Beispiel schon am Personal scheitern - weil viele Schichtleiter in den kommenden Jahren in den Ruhestand gehen und es keinen Ersatz gibt.

Planungen für Rückbau laufen

Dass sich die Politik kurz vor dem Betriebsende doch noch für eine Laufzeitverlängerung entscheidet, erscheint daher kaum möglich. Bei PreussenElektra konzentriert man sich ohnehin schon jetzt auf die Planungen für den Rückbau von Isar 2.


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Squareman, Freitag, 06.April, 17:12 Uhr

2. Endlager

Das Atomzeitalter in Deutschland geht zu Ende und wir wissen immer noch nicht wohin mit dem Atommüll . Aber das ist ja jetzt dank der Regierung nicht mehr das Problem der Betreiber. Die konnten sich ja billigst vom Acker machen, das Risiko trägt jetzt der Steuerzahler. Zumindest wissen wir wie Endlager nicht geht, die Asse hat das eindrucksvoll gezeigt. Ich bin ja mal gespannt wann wir ein Endlager haben, ich werde das wahrscheinlich nicht mehr erleben. Ich wäre ja für ein Endlager in Bayern, der Bayrische Wald wäre dafür prädestiniert. Aber das will die Atompartei CSU natürlich nicht. Es lebe das St. Florians Prinzip.

  • Antwort von Matthias A., Freitag, 06.April, 18:51 Uhr

    Das Thema Endlager war zu keinem Zeitpunkt Verantwortung der Betreiber. Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten.
    MfG

Egon, Freitag, 06.April, 15:47 Uhr

1. Laufzeitverlängerung ??

Das gibt's doch bloß in Schweden, in den USA ..... in der Schweiz. Und die Japaner haben einige AKWs auch wieder am Netz. Wir müssen uns halt daran gewöhnen, dass der Wind und die Sonne das richten müssen. Die Ferngasleitung durch die Ostsee möchte ja auch keiner haben. Somit wird's auch nix mit neuen Gaskraftwerken. Stromleitungen in der Erde oder gar auf Masten will auch niemand ....... viel Spaß bei der Elektro-Mobilität !

  • Antwort von Squareman, Freitag, 06.April, 17:16 Uhr

    Die Lösung ist doch ganz einfach, dezentrale Versorgung. Aber das wollen die Konzerne nicht, die würden ja nicht mehr so gut verdienen. Und was die Konzerne nicht wollen das will die Regierung auch nicht.

  • Antwort von forist, Freitag, 06.April, 17:59 Uhr

    Und Russland baut in der Türkei 4 AKW-Blöcke.....!