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Regensburg Spatenstich auf Kasernenareal: 200 neue Wohnungen für Studenten

Wohnraum in Regensburg ist knapp, besonders für einkommensschwache Studenten ist es schwierig, bezahlbare Wohnungen zu finden. Deswegen ist heute Spatenstich für eine neue Studenten-Wohnanlage auf dem ehemaligen Kasernengelände.

Von: Sebastian Grosser

Stand: 28.06.2018

Areal der ehemaligen Nibelungenkaserne Regensburg | Bild: picture-alliance/dpa/Armin Weigel

Bis voraussichtlich Ende September 2019 soll auf dem Gelände der ehemaligen Nibelungenkaserne in Regensburg eine neue Wohnanlage für Studenten entstehen. Am Donnerstag ist Spatenstich, zu dem auch Bayerns Bauministerin Ilse Aigner (CSU) erwartet wird.

Komfortables Wohnen

Die zukünftigen Bewohner haben es nicht weit zur Universität Regensburg oder zu der Technischen Hochschule. Denn der Campus befindet sich gleich auf der anderen Straßenseite. Komfortabel soll es sein. Die Wohnanlage auf dem ehemaligen Nibelungenkasernenareal wird 204 Wohnungen haben, jede mit einem eigenen Balkon ausgestattet. Mehr als 20 Millionen Euro wird der Bau kosten, finanziert durch öffentliche Gelder.

Nur ein erster Schritt

Der Spatenstich heute sei ein erster Schritt, sagt Shanice Moore vom Studentischen Sprecher- und Sprecherinnenrat der Universität Regensburg. Das reiche aber nicht. "Weil wir das Problem haben, dass wir Studierende haben mit wenig Einkommen und natürlich einkommensschwache Familien, die beide auf demselben Wohnungsmarkt nach einer Wohnung suchen müssen; mit einem kleineren Aufkommen an Wohnungen."

Jedes Jahr zum Start der Semester suchen viele Studenten nach bezahlbaren Wohnungen in Regensburg. Oft zahlen sie für kleine Einzimmerwohnungen mehr als 400 Euro Miete pro Monat.


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