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Mehrere hundert Menschen betroffen Fliegerbombe in Straubing wird entschärft

In der Nähe des Straubinger Bahnhofs ist bei Bauarbeiten eine Fliegerbombe entdeckt worden. Ein Sprengkommando vor Ort entschärft die Bombe. Das umliegende Stadtviertel inklusive einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung musste zuvor evakuiert werden.

Stand: 17.05.2018

Einsatzkräfte studieren Pläne der Evakuierungszone rund um den Fundort der Fliegerbombe. | Bild: BR/Katharina Häringer

Die Bombe wurde nach Polizeiangaben bei Baggerarbeiten im Bereich "Äußere Passauer Straße" entdeckt. Die Bauarbeiten wurden gestoppt, der Bereich abgesperrt und der Kampfmittelbeseitigungsdienst gerufen. Rund um den Fundort zogen die Behörden einen Sicherheitsbereich mit einem Radius von 300 Metern.

Die Gegend um den Fundort inklusive einer Einrichtung für Menschen mit Behinderungmusste evakuiert werden. Nach Angaben der Polizei wurde eine Einsatzbesprechung abgehalten. Straßensperren seien aktiv, die Bewohner innerhalb des Absperrbereiches werden gebeten, freiwillig ihre Anwesen zu verlassen. Gegen 23:30 Uhr begann die Entschärfung der Bombe. In der Zwischenzeit bereiten die Einsatzkräfte vor Ort bereits die Rückkehr der Anwohner sowie der Bewohner der "Barmherzigen Brüder" vor.

Bürgertelefone sind eingerichtet

Für Personen, die keine Gelegenheit zur Übernachtung außerhalb des Evakuierungsgebiets haben, wird laut Polizei eine Unterkunft in der Dreifachturnhalle des Johannes-Turmair-Gymnasiums, Am Peterswöhrd 5, angeboten. Für die Fragen zur Evakuierung sind bei der Stadt Straubing Bürgertelefone eingerichtet, die unter den Rufnummern 09421 / 944-68251 sowie -68252 erreichbar sind.

JVA ist nicht betroffen

Die Justizvollzugsanstalt Straubing, ein Hochsicherheitsgefängnis, in dem zahlreiche Schwerverbrecher untergebracht sind, liegt südlich des Sicherheitsgürtels. Die JVA ist von der Evakuierung deshalb nicht betroffen.


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