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Tödliche Schlägerei Ermittlungen im Fall Maurice gestalten sich schwierig

Die Ermittlungen im Fall der Schlägerei in Passau, in deren Folge der 15 Jahre alte Maurice K. gestorben ist, gestalten sich weiter sehr schwierig. Die Ermittler hoffen nun, dass ihnen ein Video zur Verfügung gestellt wird, das die Auseinandersetzung zeigen soll.

Von: Martin Gruber

Stand: 26.04.2018

Grablichter, Blumen und Briefe erinnern an getöteten Maurice K.  | Bild: BR/Martin Gruber

Die Ermittlungen im Fall der tödlichen Schlägerei in einer Passauer Unterführung, in deren Folge der 15 Jahre alte Maurice K. gestorben ist, gestalten sich weiter sehr schwierig. Das hat die Staatsanwaltschaft dem BR mitgeteilt.

Ermittler hoffen auf Video

Ein entscheidender Schritt zur Aufklärung wären Videoaufnahmen, die nach Aussage einer Zeugin die Tat zumindest teilweise dokumentieren sollen. Als objektives Beweismittel sei dieses Video von großer Bedeutung, so Oberstaatsanwalt Walter Feiler im BR-Interview.

"Wir haben Hinweise von 30 Zeugen, die das Geschehen aus ihrer subjektiven Sicht schildern. Andere halten sich eher bedeckt. Umso wichtiger ist das Video. Man kann deshalb nur an Zeugen appellieren, zur Aufklärung der Tat beizutragen und das Video zur Verfügung zu stellen."

Oberstaatsanwalt Walter Feiler

Weitere Obduktionsergebnisse werden erwartet

Sehr wichtig für die weiteren Ermittlungen sind auch weitere Obduktionsergebnisse. Die vorläufige Untersuchung ergab, dass Maurice K. am eigenen Blut erstickt ist. Unklar sei aber, so Feiler, durch welche Schläge der Bluteintritt in die Atemorgane erfolgt sei. Dazu seien weitere ergänzende Gutachten angefordert worden.


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Realistin1, Donnerstag, 26.April, 16:25 Uhr

1. Und wieder ein Toter .......es ist einfach zuviel Gewalt auf unseren Strassen

Vor wem hat dieses kleine Städtchen Passau oder einige Zuschauer Angst? Oder gilt hier wieder Täter vor Opferschutz und es wird solange gesucht bis sich entlastende Beweise für die feigen Mörder gefunden haben.

  • Antwort von Omei, Donnerstag, 26.April, 18:53 Uhr

    Realistin ?
    Bei Schlägereien mit vielen Personen ist die Beweisführung immer schwierig.
    Das liegt in der Natur der Sache.
    Für Realisten eigentlich eine klare Sache.

  • Antwort von Otto Normalo, Donnerstag, 26.April, 21:55 Uhr

    Aber in den Fällen, wo Ausländer die Opfer waren, ging es immer ganz schnell. Nicht nur mit dem großen Aufschrei, sondern auch mit den Ermittlungen und Festnahmen. Es gab sogar Mahnwachen der Linken und Grünen, ehe sich heraus stellte, dass der Mörder ebenfalls aus dem Umfeld des Opfers, also auch aus dem Ausland, stammte und es (leider) gar keinen rechten Tathintergrund gab...

  • Antwort von Wolf, Donnerstag, 26.April, 22:12 Uhr

    Natürlich,der "feige Mörder" wird geschützt.....ihre Vorurteile möchte ich haben,ist das ihre "Realität" ? Sowas braucht echt niemand! !

  • Antwort von Mediator, Sonntag, 29.April, 00:40 Uhr

    @Otto Normalo:
    Selten habe ich so einen dumpfen fremdenfeindlichen Mist wie bei ihnen gelesen.
    Was haben ihre Behauptungen überhaupt mit diesem Fall zu tun?

    Die Polizei ermittelt und arbeitet im Moment auf Hochtouren. Was wollen sie noch mehr?
    Finden sie es nicht deplaziert auf dem Rücken eines toten Jungen ihr fremdenfeindliches Süppchen zu kochen? Ich schon!