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BR Recherche Neuer Abgastest WLTP bringt Autoindustrie ins Schlingern

Der neue WLTP-Test bringt die Autoindustrie mächtig ins Schlingern. Dabei hat die Branche nach Informationen von BR Recherche viele Jahre daran mitgearbeitet. VW-Kunden, die sich für einen Neuwagen interessieren, müssen beim Autokauf ein kompliziertes Prozedere über sich ergehen lassen.

Von: Arne Meyer-Fünffinger und Josef Streule

Stand: 31.07.2018

ARCHIV - Der Auspuff eines VW Tiguan ist am 25.09.2015 vor dem Volkswagen Werk in Wolfsburg (Niedersachsen) zu sehen.  Das neueste Kapitel des «Dieselgate»-Skandals von Volkswagen enthält Szenen, die kaum zu glauben sind. Zehn zu Versuchsobjekten degradierte Affen kauern in einem Testlabor im Wüstenstaat New Mexico und atmen stundenlang Abgase eines VW-Beetles ein, während ihnen zur Beruhigung Zeichentrickfilme gezeigt werden. (zu dpa "Affen im VW-Abgastest: «Clean Diesel»-Kampagne mit Tierversuchen" vom 27.01.2018) Foto: Julian Stratenschulte/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ | Bild: dpa-Bildfunk/Julian Stratenschulte

WLTP - das international einheitliche Test-Verfahren (World Harmonized Light Vehicle Test Procedure) gilt ab dem 01.09.2018 EU-weit für Neuzulassungen von PKW und leichten Nutzfahrzeugen. Es soll dafür sorgen, dass Herstellerangaben zu CO2-Ausstoß und Kraftstoffverbrauch realistischer werden. Mehr zum Thema in Plusminus um 22.30 Uhr im Ersten.

Mehrere VW-Modelle haben Probleme mit dem neuen Abgastest

Gerade Volkswagen hat Probleme damit: Zahlreiche Modellvarianten haben den WLTP-Test noch nicht durchlaufen. Interne VW-Dokumente, die BR Recherche vorliegen, zeigen: Viele Fahrzeuge kann der Konzern erst frühestens Ende des Jahres ausliefern, darunter populäre Modelle wie den Golf Kombi mit 2.0 Liter Diesel-Motor. Was bedeutet das für Verbraucher, die sich jetzt nach einem Neuwagen umsehen?

Autoindustrie: Durch WLTP dürfte Kfz-Steuer steigen

In München machen wir mit Marion Jungbluth, Teamleiterin Energie und Mobilität vom Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) einen kleinen Test. Wir lassen uns in drei Autohäusern (VW, Audi, Renault) beraten, um herauszufinden, wie detailliert Verkäufer über die Folgen informieren, die der neue WLTP-Standard mit sich bringt. Der Automobilindustrie-Verband VDA rechnet damit, dass die gemessenen CO2-Emissionen um 20 Prozent höher liegen werden. Dadurch dürfte am Ende auch die Kfz-Steuer steigen.

Test: Audi transparent, VW zurückhaltend

Das Ergebnis: Bei unserem kleinen Test ist Audi transparent, was eine möglicherweise höhere Kfz-Steuer angeht. Renault gibt offen zu: Aktuell sind viele Modellvarianten wegen der Umstellung nicht liefer- und damit auch nicht bestellbar. VW hinkt in der Produktion ebenfalls hinterher, trotzdem können Kunden die Fahrzeuge bestellen. Dass die Kfz-Steuer steigen kann, erfahren wir im Münchner Autohaus nur auf Nachfrage. Außerdem ist die Unterzeichnung einer Zusatzvereinbarung obligatorisch.

"Zum heutigen Tag können wir Ihnen die nach WLTP ermittelten Werte für Ihr Fahrzeug leider noch nicht mitteilen. Sobald uns die vom Kraftfahrtbundesamt bestätigten Verbrauchs- und CO2-Werte nach dem neuen Prüfzyklus vorliegen, werden wir Sie unverzüglich unterrichten. Ich habe den Hinweis zur Kenntnis genommen und bin mit der möglichen Änderung meiner Bestellung einverstanden."

Aus der ersten VW-Zusatzvereinbarung

Autokauf mit Hindernissen

Damit ist der Autokauf aber noch nicht geschafft. Ein weiteres aktuelles internes VW-Dokument mit dem Titel "Prozessupdate WLTP", das BR Recherche vorliegt, zeigt: Sobald für das bestellte VW-Modell die nach WLTP-Standard ermittelten Werte vorliegen, soll der Kunde in einer weiteren Zusatzvereinbarung die verbindliche Bestellung des Fahrzeugs bestätigen. Könnte er dann noch vom Kauf zurücktreten? Der Verkäufer des von uns besuchten VW-Autohauses, so Verbraucherschützerin Marion Jungbluth, "hat uns darauf aufmerksam gemacht, dass man natürlich einen Rücktritt versuchen kann. Aber das wäre dann eine Frage der Anwälte."

Volkswagen betont: Kunde kann vom Kauf zurücktreten

Das will VW so nicht stehen lassen. Auf Anfrage stellt eine Konzernsprecherin klar, der Kunde könne vom Kauf zurücktreten und müsse das Fahrzeug nicht abnehmen, wenn er mit den neuen Verbrauchswerten nicht einverstanden sei.

Abgastest WLTP macht auch anderen Autobauern Probleme

Vom BR angefragte Unternehmen, darunter BMW, Daimler, Opel und Hyundai, haben nach eigenen Angaben rechtzeitig auf die Umstellung reagiert und deswegen überschaubare Probleme. BMW kann momentan keinen 7er mit Benzin-Motor liefern, ähnlich die Situation bei Daimler: Fast die gesamte Produktpalette ist bereits WLTP-zertifiziert. Ein paar Modellvarianten wurden gestrichen. Opel und Hyundai haben nach eigenen Angaben keine Schwierigkeiten. Trotzdem kritisiert der Automobilindustrie-Verband VDA am 2. Juni in einer Pressemitteilung, die WLTP-Umstellung sei "überhastet" erfolgt.

EU-Kommission und Bundesregierung widersprechen dem VDA

Eine Behauptung, die nach Ansicht der EU-Kommission falsch ist:

"Die Autohersteller waren tatsächlich jahrelang an diesem Prozess beteiligt und hatten genug Zeit, die notwendige Technologie zu entwickeln."

Lucia Caudet, Sprecherin EU-Kommission

Auch das Bundesverkehrsministerium weist die VDA-Kritik zurück:

"Der Zeitplan, insbesondere das verbindliche Einführungsdatum des WLTP für alle Pkw und leichte Nutzfahrzeuge bei der Erstzulassung 01.09.2018 ist seit Jahren bekannt. Die neuen Anforderungen sind den Herstellern spätestens seit Veröffentlichung der Verordnung (EU) 2017/1151 vom 1. Juni 2017 im Amtsblatt der EU auch formell bekannt."

Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine BR-Anfrage

Dokumente belegen: Seit 2009 ist die Autoindustrie eingebunden

Interne EU-Unterlagen und Dokumente der Bundesregierung aus den vergangenen Jahren, die BR Recherche einsehen konnte, bestätigen das. Mindestens seit 2009 saßen Vertreter von Autoindustrie und Ministerien zusammen, um über die WLTP-Einführung zu beraten. Die Koordination, zum Beispiel von gemeinsamen Arbeitsgruppensitzungen, haben teilweise sogar die Konzerne übernommen. Nach einem Treffen von Branchen- und Regierungsvertretern am 3. und 4. Mai 2011 in einem Hotel in Sindelfingen etwa einigen sich die Teilnehmer laut Protokoll auf folgendes Verfahren:

"VDA überarbeitet das Chart zu Projekten und Einsatzdaten innerhalb der nächsten Woche. Bundesregierung wird dieses Chart und die Empfehlungen als Basis für eine eigene Ausarbeitung nutzen und diese bis 19.5. versenden. VDA arbeitet weiter an Priorisierungsempfehlungen und möglichen Lösungsansätzen und stellt diese Ergebnisse zur Verfügung."

Vermerk des Bundesverkehrsministeriums

Mehrfach halten zudem Mitarbeiter vom Verkehrs- und Umweltministerium in der Folge fest, dass die Konzerne und der VDA permanent eingebunden sind. "Hierzu soll auch ein Fachgespräch mit dem Verband am 17. Juni stattfinden", notiert der Mitarbeiter eines Fachreferates im Umweltministerium am 10. Juni 2013.

VDA will WLTP-Einführung schon früh verzögern

Parallel versucht der VDA, die Bundesregierung von einer späteren WLTP-Einführung zu überzeugen. Das wird in einer Vorlage für den damaligen Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt deutlich:

"Die Bundesregierung setzt sich ebenso wie die EU-Kommission für eine frühestmögliche Anwendung des WLTP ein. (Ziel: 2017/2018). Mitgliedsstaaten wie Frankreich oder Italien sowie der VDA sehen eine frühzeitige Einführung kritisch."

Vermerk des Bundesverkehrsministeriums

Im Juli 2013 macht der VDA in einem Schreiben an die Hausspitzen im Bundesumwelt- und im Bundesverkehrsministerium deswegen nochmals Druck.

"Wir halten es für wichtig, dass die Bundesregierung die EU-Kommission zu einem Vorgehen anhält, das der Gründlichkeit Vorrang gegenüber der Schnelligkeit einräumt."

VDA-Schreiben an das Bundesverkehrsministerium

Allerdings sind die Experten im Bundesverkehrsministerium nicht gewillt nachzugeben. Im Mai 2014 halten sie fest:

"Punkt 1 – WLTP: Die Entwicklung des Prüfverfahrens wird von der Automobilindustrie dazu genutzt, sie als Argument gegen die (frühzeitige) Weiterentwicklung der CO2-PKW-Verordnung nach 2020 einzubringen – dem sollte nicht nachgegeben werden."

Vermerk des Bundesverkehrsministeriums

Bundesregierung gibt Branchendruck nicht nach

Am Ende verändert sich das Einführungsdatum nicht: Seit dem 01.09.2017 wird das neue Prüfverfahren WLTP schrittweise eingeführt. Wieso bringt es vor allem Volkswagen so ins Schlingern? Nach Ansicht des Auto-Experten Stefan Bratzel hat sich der Konzern zu spät vorbereitet.

"Aus meiner Sicht war es tatsächlich ein Managementfehler, man hat sich nicht die Zeit genommen, rechtzeitig die WLTP-Anpassung zu planen und entsprechend Kapazitäten vorzusehen und deswegen kommt man jetzt in Rücklage. Das muss man jetzt managen."

Stefan Bratzel, Center of Automotive Management, Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach

Das wird wirtschaftliche Folgen für VW haben. So will der Konzern produzierte Fahrzeuge, die das WLTP-Verfahren noch nicht durchlaufen haben, auf dem nach wie vor geschlossenen Berliner Flughafen BER abstellen. Erste Audi-Zulieferer haben wegen der angespannten Situation Kurzarbeit angemeldet. Und die Kunden? Für die ist der Kauf eines VW-Neuwagens derzeit komplizierter als nötig. Deswegen übt auch die Verbraucherschützerin am Ende unseres Tests Kritik.

"Man greift lieber zu juristischen Winkelzügen und bringt die Autokäufer im Prinzip dazu, die Katze im Sack zu kaufen: Nämlich ein Auto zu bestellen, das anders ist als das, was ich später ausgeliefert bekomme."

Marion Jungbluth, Verbraucherzentrale Bundesverband


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7four7, Freitag, 03.August, 10:41 Uhr

14. WLTP

Das Kyoto-Protokoll von 1997 ist in Folge der Beleg von weltweiter Untätigkeit, das kollektive gesellschaftliche Versagen des Vorzeigelandes D mit einer Kanzlerin ohne Visionen !

Ein Wahnsinn jagt den nächsten..., Mittwoch, 01.August, 21:08 Uhr

13. Mir scheint, die Pkw's werden kaputtreguliert...

Wahrscheinlich schaffen dann die neuesten Modelle gerade noch so den ultimativen Super-Abgastest, um dann in kürzester Zeit danach schon nicht mehr fahrbar zu sein. Tolle Sache...;-))
Es ist ein Wahnsinn, wenn es nur um Einfluss von Lobbyisten -egal welcher Couleur-(ob DUH, oder VDA, is mir wurscht!) auf die Politik geht, oder die ganzen Wachstums-und Renditezwänge, in der sich die Industrie, nicht nur der Automobilzweig, global befindet.
Man bewegt sich immer mehr von der reinen, simplen Funktionstüchtigkeit eines Fahrzeuges, die Ausschöpfung eines bestmöglichen wirtschaftlichen Betreibens eines solchen privaten Fortbewegungsmittels namens Auto weg.
Die ökologischen und ökonomischen Gesamtzusammenhänge -ohne ideologische Brille- werden nicht erörtert.
Und da ist es einerlei, ob man sich mal auf die Stickoxide, dann wieder mal auf das CO² einschießt.

  • Antwort von Blechmann13, Donnerstag, 02.August, 09:51 Uhr

    Das ist Quatsch!
    Der Grund ist, dass sich die Autobauer, und vor allem die Deutschen, es sich einfach und bequem, und vor allem BILLIG gemacht haben!

    Es wäre schon lange möglich einen Diesel zu bauen, der jedem "normalen" Benziner die Rücklichter bzgl. Abgaswerten zeigt (Stichwort Adblue), aber man hat sich durch lasche Gesetzesvorgaben und Einsparungen, bzw. "Gewinnoptimierung" für den dreckigen, oder sogar den illegalen Weg (Software) entschieden.

    Wenn ein neuer 40T-LKW weniger schädliche Abgase produziert, als ein 2.0L VW-Diesel, dann kann wohl irgendwas an dem Konzept der Autohersteller nicht stimmen...

    mfg

Werbleibtsachlich, Mittwoch, 01.August, 18:22 Uhr

12. Gut das die breite Mehrheit per Kauf zeigt, was sie will!

Alleine die weltweiten Rekordzulassungszahlen der Neufahrzeugen zeigen, dass die Mehrheit den hier besonders lauten Kritikern wenig glaubt.
Wie naiv muss ein Mensch sein, der jemals den angegebenen idealisierten Verbrauchswerten von technischen Produkte geglaubt hat.
Gegenüber vor über 30zig Jahren kommen die Autos heute doch satt in die Nähe der Traumwert.
Das ist doch sehr positiv.

Ich hoffen, dass alle Kritiker und Autohasser auch den Herstellern ihres Kühlschranks, des Tv Gerät, der Heizung, des PCs und fast aller anderen Artikel auf die Füße treten und den selbst Schittstorm lostreten!
Mal die echte Bilanz einer Wärmepumpe betracht!

Da es hier NUR gegen die Autoindustrie und die persönliche Mobilität geht, ist doch selbst dem Gutgläubigen klar um was es den Schreiern geht. Wer raucht darf sich pauschal über keine Abgase beschweren, wer ständig mit Kopfhörern im Ohr rumrennt, der sollte sich nicht über Verkehrslärm beschweren, u. ich könnte diese Aufzählung beliebig..

  • Antwort von In bin sauer !, Mittwoch, 01.August, 23:25 Uhr

    Sie haben kein Problem durch die Stadt zu laufen und die Abgase einzuatmen ?
    Die ganze Stadt stinkt nach Diesel und nicht nach Kühlschrank und TV.
    Meine Freunde leben seit langer Zeit an einer stark befahrenen Straße. Beim
    Fensterputzen ist das Tuch sofort schwarz. Alles Rußpartikel !
    Es wird Zeit, dass die Automobilindustrie verantwortlich handelt und die
    Endverbraucher endlich ihr Hirn einschalten.

  • Antwort von Blechmann13, Donnerstag, 02.August, 10:16 Uhr

    Und wenn man keine Ohrhörer trägt (wobei "Lärm" nicht gleich Lärm ist)?
    Und wenn man kein Raucher ist?

    Und wenn (Un-)Mengen an Abgasen von Autos in die Luft geblasen werden, obwohl dies gar nicht nötig, bzw. teilweise vermeidbar wäre?

    Es geht wie immer nur wieder um das "liebe Geld", und die meisten "Amateur-Auto-Lobbyisten" merken überhaupt nicht, wie sie sich vor den Karren der Autohersteller spannen lassen, damit deren Gewinne noch größer ausfallen...(die Grinsen wahrscheinlich ständig, bei solch "resistenten" Kunden)

    Da haben doch die (Werbe-)Kampagnen wieder einmal gefruchtet, und das ganze Geld (welches man natürlich auch in sauberere PKWs hätte investieren können) war effektiv angelegt...^^

    mfg

  • Antwort von Werbleibtsachlich, Donnerstag, 02.August, 22:43 Uhr

    Da sind wir wieder, bei der Unsachlichkeit!
    Würde ich Ihren Argumenten folge n, dann wäre ich schon lange gestorben!
    Ich bin in den Sechzigern gross geworden, wenn sie nicht dabei waren, dann können sie sich die Schadstoffe in der Luft überhaupt nicht vorstellen!
    Dagegen ist heute ein Schlaraffenland.
    Sie übertreiben gehörig, machen Panik und wollen verunsichern.
    Alle meine Freunde, und das sind in meiner Generation sehr viele, sind immer noch Kern gesund. Und warum, ganz einfach, wie haben noch nie aktiv geraucht, wir Saufen kaum Alkohol, wir kochen unser Essen im selbst, frisch vom Biohändler, wir machen fast täglich Sport, und, wir machen uns keine Panik, wo sie nicht nötig ist.
    Die Bekannten, die stark geraucht haben und ständig Zuckergetränke und anderen Müll in sich reingestopft haben, die sind leider sehr krank geworden und teils gestorben.
    Und ich bin sogar auch noch über 3 Mill. km im Strassenverkehr gefahren, immer im Abgasstrom meines Vordermanns.

El Gringo, Mittwoch, 01.August, 16:46 Uhr

11. Abgas Test

Mich wundert an der ganzen Debatte nur , daß immer nur von deutschen Autos gesprochen wird , mit Ausnahme von Ford und Opel ...... Ach ja , die gehören ja den Nord Amerikanern ! Haben die Franzosen , Japaner, Italiener usw nicht auch getrickst und beschissen ? Hat das irgend etwas mit dem Industrie Standort Deutschland zu tun ? Wenn JA , dann ist als nächster Bayer Leverkusen dran , nachdem sie den Nord amerikanischen Giftmischer Monsanto übernehmen mußten mit all seinen jetzt kommenden Schaden Ersatz Forderungen !! Schaumer a mal, dann sengmas scho ! Morgenthau ???

  • Antwort von Blechmann13, Donnerstag, 02.August, 07:21 Uhr

    Nein, haben (die meisten) nicht, jedenfalls nicht außerhalb der sowieso schon laschen Vorgaben Deutschlands (Auf dem Abgasprüfstand Fenster abkleben, Spezailreifen aufziehen, Fahrzeuggewicht auf das Minimum reduzieren, ect.).

    Das haben alle gemacht, weil es "legal" war.
    Was VW, Audi, Daimler, ect. getan hat, war direkte Manipulation in der Prüfsituation durch Software, die erkennt, dass sie sich in einem Abgastest befindet.

    Das wäre ungefähr so, als wenn der heimische Stromzähler bei "Blickkontakt" den Betrieb einstellen, und den Zähler zurückdrehen würde, während der Bewohner dabei denkt:
    "Da kann ich doch noch ein paar Geräte wie die Klimaanlage zuschalten...kostet ja nichts...den Stromanbieter wird's am Ende freuen...nur das dies Betrug, bzw. Täuschung ist.

    mfg

Selim, Mittwoch, 01.August, 16:42 Uhr

10. WAS?!

Erst täuschen die
dann lügen die
dann verschleiern die
dann geben sie´s stockend zu
dann stolpern die über ihre Lügen
und nun schlingern sie auch noch!

Was für eine lustige Bewegungsweise sich hier herauskristalliesiert.
Mobilität nennt man das zeitgemäß.