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Mit Polizeiauto zusammengestoßen Tödlicher Motorradunfall Zirndorf: Gutachten angefordert

Nach dem tödlichen Zusammenstoß zwischen einem Motorradfahrer und einem Polizeiauto hat die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth einen Gutachter beauftragt. Er soll unter anderem klären, wie schnell der Streifenwagen unterwegs war.

Stand: 16.04.2018

Die Trümmer eines Mopeds liegen am 15. April 2018 auf der Staatsstraße zwischen Zirndorf und Ammerndorf (Lkr. Fürth); im Hintergrund ein BRK-Fahrzeug. | Bild: NEWS5/Schmelzer

Nach Angaben einer Sprecherin soll der Gutachter klären, ob möglicherweise die Sorgfaltspflicht, die auch bei Fahrten mit Blaulicht und Martinshorn gilt, vernachlässigt wurde. Wie bei allen Verkehrsunfällen mit tödlichem Ausgang, bei denen ein Fremdverschulden nicht ausgeschlossen werden kann, wurde ein Todesermittlungsverfahren gegen Unbekannt eingeleitet.

Polizeiauto mit Motorrad zusammengestoßen

Nach dem Unfall bei Zirndorf-Wintersdorf

Am frühen Sonntagabend (15.04.2018) war das Polizeifahrzeug den Angaben zufolge auf einer Einsatzfahrt mit Blaulicht und Martinshorn auf der Staatsstraße zwischen Zirndorf und Ammerndorf unterwegs. An der Kreuzung in Wintersdorf stieß der Streifenwagen mit dem von rechts kommenden Motorradfahrer zusammen. Der Biker wurde tödlich verletzt, er starb noch am Unfallort. Das Polizeiauto kollidierte noch mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. Sowohl der zweite Autofahrer als auch die Polizeibeamten erlitten einen Schock.

Aus Neutralitätsgründen: Nicht Fürth ermittelt

Die am Unfall beteiligten Polizisten gehören zur Verkehrspolizeiinspektion Fürth. Aus Neutralitätsgründen hat deshalb die Verkehrspolizeiinspektion Nürnberg übernommen und nicht die eigentlich zuständige Inspektion Fürth.


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