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Vor Feiertagen und am Wochenende Verkehrsclub fordert Nacht-S-Bahnen für Großraum Nürnberg

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) kämpft mit einer Petition für die Einrichtung von Nacht-S-Bahnen im Großraum Nürnberg. Sie würden das bereits bestehende Angebot an Nightliner-Bussen ergänzen.

Stand: 29.01.2018

Ein Zug der Nürnberger S-Bahn | Bild: picture-alliance/dpa

Ähnlich wie die bereits seit 20 Jahren fahrenden Nacht-Busse sollen ab Dezember 2018 auch die fünf Nürnberger S-Bahn-Linien am Wochenende und vor Feiertagen bis 3.00 Uhr fahren. Das fordert der VCD mit einer Online-Petition an den Bayerischen Landtag. Die Bereitstellung von S-Bahn-Nightlinern würde die Bahn im Jahr rund zwei Millionen Euro kosten.

VCD: "Menschen würden S-Bahn-Nightliner nutzen"

Der stete Ausbau des Nightliner-Bus-Netzes in den vergangenen 20 Jahren belege, dass die Menschen einen durchgängigen, verlässlichen und komfortablen ÖPNV nutzen, so der Verkehrsclub. "Es ist an der Zeit, dass der S-Bahn-Nightliner die ganze Metropolregion enger verknüpft und die Menschen zusammen bringt", so der VCD in seiner Petition. Das Nürnberger S-Bahnnetz reicht bis nach Ansbach, Bamberg und Neumarkt in der Oberpfalz.

Die Petition des VCD kann im Internet unterstützt werden.


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Nürnberger, Montag, 29.Januar, 11:21 Uhr

2. schöne Idee

Eine Nightliner-S-Bahn ist eine schöne Idee, gegenwärtig aber nicht sinnvoll und sehr teuer

Im Großraum fahren die Nightliner-Busse, die gut angenommen werden und nicht überfüllt sind. Gegenüber der S-Bahn haben die den Vorteil, dass sie Orte abseits der S-Bahn-Linie anfahren können, mehrmals im Ort und so näher am Fahrziel halten und das auf Wunsch sogar zwischen den Haltestellen.

Statt einer Nightliner-S-Bahn könnte ein Expressbus eingerichtet werden, der weiter entfernte Orte wie Ansbach/Forchheim/Bamberg anfährt und dies zur Fahrzeitverkürzung ab N ohne Halt bis ER oder dem ersten Ort außerhalb des bestehenden Netzes. So kommen die Fahrgäste auch an weiter entfernte Orte, näher an ihre Haustür und für den Besteller der Linien ist dies weitaus günstiger.

Wenn nach einer Disco-Nacht die Heimfahrt etwas länger dauert, sollte das auch kein Problem sein. Wenn die Fahrgastzahl in den Bussen es rechtfertigt, kann man über eine S-Bahn nachdenken, aber noch nicht bei 30 Leuten

  • Antwort von Eumel, Dienstag, 30.Januar, 16:37 Uhr

    Wenn die Fahrgastzahl es rechtfertigt... so ein Gschmarri! Erstens sind viele Busse heute schon gut gefüllt und zweitens werden ja viele weitere Strecken gar nicht angeboten. Vor allem ist es ja wohl ein Unterschied, ob man 1h oder 20 Minuten unterwegs ist. Das Zweite wird sicher viel mehr Leute interessieren. Am Bahnhof kann man dann immer noch ein Taxi bestellen oder sein Rad nehmen, wenn man nicht mehr laufen mag oder kann ;) Oder es gibt nochmal Anschluss mit Buslinien. Warum soll bitte bei uns nicht gehen, was in anderen Städten längst üblich ist?

  • Antwort von Markus Ganserer, Mittwoch, 31.Januar, 13:38 Uhr

    Wenn der Freistaat Bayern den Nachtverkehr bei der S-Bahn bestellt,
    dann kann der VGN das Nightliner Busnetz komplett neu konzipieren.
    Damit könnten dann auch in Zukunft Orte bedient werden die heute noch nicht angefahren werden.
    Das wäre ein Reisen Gewinn für die gesamte Metropolregion.
    Im Übrigen wurden die Argumente (Zu teuer und es fährt eh keiner mit) vor 20 Jahren auch gegen die Night Liner Busse vorgebracht.
    Heute ist der Nightliner nicht mehr weg zu denken.

noch-csuler, Montag, 29.Januar, 10:24 Uhr

1. Lückenschluss

Viel wichtiger wäre ein Lückenschluss am Sonntag-/Feiertag Morgen zwischen den letzten Nightlinern und den ersten S-Bahnen!