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Neuer Fahrplan Verlängerung der S4 bis nach Dombühl

Ausweitung des S-Bahn-Angebotes in Westmittelfranken: Seit dem Fahrplanwechsel der Deutschen Bahn fährt die S4 über Ansbach bis nach Dombühl weiter. Auch am Bahnhof Leutershausen-Wiedersbach hält nun die S-Bahn.

Von: Claudia Mrosek

Stand: 11.12.2017

S-Bahn-Halt Dombühl | Bild: BR Studio Franken / Julia Demel

Mit der Verlängerung der S4 über Ansbach bis nach Dombühl mit dem Fahrplanwechsel am vergangenen Sonntag (11.12.17) wird die Region westlich von Ansbach besser an das S-Bahn-Netz im Großraum Nürnberg angebunden. Damit haben die Bürgerinnen und Bürger von Dombühl und Leutershausen sowie Einwohner umliegender Städte und Gemeinden jetzt eine stündliche Verbindung nach Nürnberg. Der Bahnhof Leutershausen-Wiedersbach wurde für den Personenverkehr reaktiviert.

"Wir freuen uns riesig."

Sandra Bonnemeier (parteilos), Bürgermeisterin Leutershausen

Kosten: zehn Millionen Euro

Die Baumaßnahmen für die S-Bahn-Verlängerung kosteten rund zehn Millionen Euro. Das Geld floss vom Bund und vom Freistaat Bayern. Begonnen haben die Bauarbeiten für die S-Bahn-Verlängerung Ende März dieses Jahres. Die offizielle Einweihung der neuen S-Bahn-Strecke soll laut Deutscher Bahn am Montag (18.12.17) stattfinden.

Reaktivierung alter Bahnlinien

Zudem kämpfen derzeit mehrere Gemeinden in Westmittelfranken, dass die Bahnstrecken Dombühl-Dinkelsbühl und Gunzenhausen-Wassertrüdingen reaktiviert werden. Auch die Industrie- und Handelskammer geht davon aus, dass sich die Reaktivierung der Bahnstrecke von Dombühl nach Dinkelsbühl für die Region lohnen würde.


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Rothenberger, Dienstag, 12.Dezember, 11:54 Uhr

1. Verlängerung der S4 bis nach Dombühl

Schön für die Menschen in Dombühl und Leutershausen, dass Sie nun schneller und öfter nach Ansbach und Nürnberg kommen.
Für mich aus Feuchtwangen bedeutet der neue Fahrplan leider wieder längere Geh- Bus und Bahnfahrzeiten.
Die direkten Busverbindungen Dinkelsbühl-Feuchtwangen-Ansbach wurden ausgedünnt, weil der Landkreis die weitere Verbindung über Dombühl favorisiert.
Zudem werden einige Stadtteile in Feuchtwangen nicht von den Buslinien nach Dombühl angefahren.
Die Menschen in Aurach und Weinberg sind durch die Buslinienstreichungen noch mehr betroffen.
Die Begeisterung hält sich deshalb bei mir in Grenzen.
Der Landkreis sollte dringend nachbessern, wenn die Wende im ÖPNV wirklich gelingen soll.