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Altstadtfreunde Nürnberg Restaurierung des Nürnberger Pellerhauses auf der Zielgeraden

Die Restaurierungsarbeiten am Nürnberger Pellerhaus gehen auf die Zielgerade. Das Peller-Haus gilt als prächtigstes Renaissance-Haus von Nürnberg und wurde im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört.

Von: Wolfgang Suk

Stand: 14.06.2018

Pellerhaus in Nürnberg | Bild: BR-Studio Franken/Laura Grun

Heute kann die Wiederherstellung des nördlichen Schaugiebels des Pellerhauses in Nürnberg verzeichnet werden, teilen die Nürnberger Altstadtfreunde mit. Die Sanierung geht damit auf die Zielgerade.

"Erst jetzt zeigt sich die ganze Pracht des Renaissancehofes. Wie bei der zerstörten Straßenfassade erreicht die Kunstfertigkeit der Steinmetzarbeiten im Giebeldreieck mit den Voluten, den korinthischen Kapitellen und den Fruchtgirlanden ihren Höhepunkt," heißt es in einer Mitteilung der Altstadtfreunde.

Musterbeispiel eines Bürgerhauses

Seit zehn Jahren wird der außergewöhnliche Innenhof des Peller-Hauses praktisch Stein für Stein rekonstruiert. Grundlage für die umfangreiche Restaurierung sind Pläne und Fotografien aus der Vorkriegszeit. Der Renaissance-Gebäudekomplex des Nürnberger Kaufmanns Martin Peller galt als das Musterbeispiel und die Vollendung des Bürgerhauses der Zeit. Gleichzeitig erregte der Prunkbau den Unmut des damaligen Stadtrates wegen seines „Fürwitz und Hochmutes“.

Im Krieg stark beschädigt

Das Renaissance-Gebäude mit Innenhof aus dem Jahr 1605 galt als ein architektonischer Bau von Weltrang. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Bauwerk stark beschädigt, in den 1950er Jahren wurde der Bau am Kopfende des Egidienberges mit erhaltenen Resten als fünfstöckiges Mehrzweckgebäude wieder errichtet. Für eine vollständige Wiederherstellung des Pellerhauses fehlt dann auch noch die Restaurierung der Front. Darüber herrscht derzeit noch Uneinigkeit.


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Robert, Samstag, 16.Juni, 11:28 Uhr

1. Thumbnails!

Warum sind nur die Bilder hier immer so winzig? Das Bild im Bild ist ja nun wirklich nicht mehr erkennbar!
Die Reporter haben doch bestimmt super Kameras und tolle Objektive und dann werden die Bilder herunterskaliert auf mickrige 600 Pixel. Ein Medium das dazu da ist, Informationen zu verbreiten vernichtet sie auf diese Weise im großen Stil. Eine Schande.