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Von Oberasbach nach Hollywood Kurzfilmer Tobias Rosen für Oscar nominiert

Tobias Rosen aus Oberasbach ist mit seinem Kurzfilm "Watu Wote – All of us" für den Oscar in der Kategorie "Bester Kurzfilm 2018" nominiert. Der Film ist das Abschlusswerk von Tobias Rosens Studium an der Hamburg Media School.

Von: Mirjam Wörl

Stand: 02.03.2018

"Watu Wote" basiert dabei auf einer wahren Begebenheit. Die Geschichte trug sich an der Grenze zwischen Kenia und Somalia zu. Im Zentrum des Kurzfilms steht eine allein reisende Christin, die sich auf dem Weg in ihr kenianisches Heimatdorf befindet. Auf dem Weg dorthin wird ihr Reisebus von islamistischen Terroristen überfallen. Thematisiert werden Terror, Menschlichkeit und Nächstenliebe.

Film als Türöffner

Der Film hat international sehr viel positive Resonanz bekommen und nach Angaben Rosens mehr als 60 Preise eingeheimst. Und auch abseits greifbarer Auszeichnungen spüren seiner Macher die Effekte des filmischen Erfolgs.

"Der Film hat einfach Türen geöffnet, an denen man vorher nicht angeklopft hätte. Da muss man sagen, da haben wir ganz großes Glück."

Tobias Rosen

Erst Schauspieler, dann Produzent

Der 34-jährige Tobias Rosen absolvierte zunächst eine Schauspielausbildung an der Neuen Münchener Schauspielschule. Schon während seines Studiums in Hamburg dort wirkte der 34-jährige bei einigen Theaterproduktionen mit, unter anderem am Stadttheater Fürth.

Bekannt aus dem Fernsehen

Seit 2005 arbeitete Rosen regelmäßig bei Film und Fernsehproduktionen mit. Bekannt ist er vor allem aus der ARD-Fernsehserie "Rote Rosen" in der Rolle des Michael Eckart. Bereits während seiner Zeit als Schauspieler begann er eigene Projekte zu realisieren. Ab 2014 folgte das Masterstudium in Hamburg im Fachbereich Produktion. Die Verleihung der Oscars wird in der Nacht vom 4. auf den 5. März deutscher Zeit stattfinden.


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