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Luftrettung in Bayern Notfallhubschrauber "Christoph Nürnberg" wird 25

Der sogenannte Intensivtransporthubschraubers "Christoph Nürnberg" wird am 1. Januar 25 Jahre alt. Wie die DRF Luftrettung mitteilt, war er schon rund 15.000 Mal mit Piloten, Notärzten und Notfallsanitätern im Einsatz.

Stand: 29.12.2017

Das Leitungsteam von „Christoph Nürnberg“ freut sich über das 25-jährige Jubiläum: (v.l.) Der leitende Notfallsanitäter Alexander Schuricht, die leitende Notärztin Dr. Nicole Zederer sowie Pilot und Stationsleiter Wilhelm Pfitzinger vor ihrem Intensivtransporthubschrauber des Typs H 145.  | Bild: DRF Luftrettung

"Christoph Nürnberg" ist seit dem 1. Januar 1993 am Nürnberger Flughafen stationiert – vorrangig für den Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

"Unsere seit Jahren steigenden Einsatzzahlen zeigen, dass wir in der Region gebraucht werden und 'Christoph Nürnberg' als wichtiger Baustein der notfallmedizinischen Versorgung nicht mehr wegzudenken ist."

Stationsleiter und Pilot Wilhelm Pfitzinger

"Christoph Nürnberg" ist ein Intensivtransporthubschrauber des Typs H 145 von MBB/Kawasaki

"Heute leisten wir jedes Jahr über 800 Einsätze," so Pfitzinger weiter. "Rund zwei Drittel davon sind dringende Intensivtransporte, beispielsweise für eine lebensrettende Herzoperation. Auch Einsätze mit früh- und neugeborenen Kindern im Brutkasten, einem sogenannten Inkubator, leisten wir." Der Rettungshubschrauber fliegt hauptsächlich in Bayern. Aber auch Flüge nach Berlin, Leipzig oder Rostock seien manchmal notwendig da bestimmte Eingriffe nur in Spezialkliniken durchgeführt werden können. Neben "Christoph Nürnberg" hat die DRF Luftrettung mit dem Rettungshubschrauber "Christoph 27" einen zweiten Hubschrauber am Flughafen stationiert, der für die Notfallrettung bereit steht.

Stichwort: Intensivtransporthubschrauber

Der Intensivtransporthubschrauber fliegt Patienten, die zwischen Intensivstationen verlegt werden. Er stellt damit einen schnellen Transport in eine Spezialklinik sicher. Er ist für sogenannte Sekundärtransporte vorgesehen – beispielsweise für die Verlegung von Patienten oder Organtransporte. Der Intensivtransporthubschrauber ist teilweise 24 Stunden einsatzbereit.

Rettungshubschrauber hingegen sind Hubschrauber, die zur Notfallrettung ausgerüstet sind. Sie werden in erster Linie für sogenannte Primäreinsätze genutzt. Das bedeutet, der Transport von Notfallpatienten ins nächst geeignete Krankenhaus. Ihr Einsatzradius beträgt zwischen 50 und 80 Kilometer. Rettungshubschrauber stehen grundsätzlich zur Tageszeit von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang zur Verfügung.

Natürlich können Intensivtransporthubschrauber auch als Rettungshubschrauber eingesetzt werden.


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wolfgang, Samstag, 30.Dezember, 13:15 Uhr

1. Schön das es nur ca. 600 Einsätze im Jahr waren.

Und der Wunsch für alle weiteren Einsätze, unfallfrei!