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Krankenkasse warnt Patientenzahl mit Hautkrebs steigt

Die Zahl der Patienten mit Hautkrebs ist in Bayern deutlich angestiegen. Darauf weist die KKH Kaufmännische Krankenkasse heute in Nürnberg hin. Besonders gefährdet sei die Generation 60 plus.

Von: Anja Bühling

Stand: 30.07.2018

Ein Pflaster auf Haut | Bild: colourbox.com

Die derzeitige intensive Sonnen- und UV-Strahlung birgt große gesundheitliche Gefahren. Darauf weist die KKH Kaufmännische Krankenkasse heute in Nürnberg hin. So sei die Zahl der Patienten in Bayern, die zwischen 2006 und 2016 wegen Hautkrebs ärztlich behandelt wurden, stark gestiegen.

Starker Anstieg an Hautkrebsfällen bundesweit

Der gefährliche "schwarze Hautkrebs" sei um 112 Prozent gestiegen. Beim weitaus verbreiteteren "weißen Hautkrebs" sogar um 142 Prozent. Zum Vergleich: Bundesweit nahm die Zahl betroffener Versicherter beim "schwarzen Hautkrebs" um 108 Prozent, beim "weißen Hautkrebs" um 160 Prozent zu.

Hautkrebs-Risiko bei Männer ab 60 plus am größten

Dabei, so die Versicherung, steigt das Hautkrebs-Risiko mit zunehmendem Alter. Besonders die Generation 60 plus sei gefährdet. Der Hauttumor betrifft deutlich mehr Männer als Frauen. Die Krankenkasse weist daraufhin, dass die ultravioletten Strahlen der Sonne das Erbgut der Hautzellen schädigen können. "Der Schutz vor übermäßiger UV-Strahlung ist daher für jeden das A und O", mahnt Hans-Jürgen Händel vom Nürnberger Serviceteam der KKH.

Lichtschutzfaktor 30 empfohlen

Zu den Grundregeln zähle, unbedeckte Haut gründlich mit Sonnenschutzmittel mit mindestens Lichtschutzfaktor 30 einzucremen. Beim Kauf der Sonnencreme sollte man auf UVA- und UVB-Schutz achten. Außerdem rät er, pralle Mittagssonne zu meiden, Schatten zu suchen und schützende Kleidung samt Kopfbedeckung zu tragen.


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