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Gemeinsamer Klinikverbund Diakonie Neuendettelsau und Diak Schwäbisch Hall planen Zusammenarbeit

Zwei große Klinikträger planen eine enge, grenzüberschreitende Zusammenarbeit: Die Diakonie Neuendettelsau und das Diakonische Werk Schwäbisch Hall wollen Möglichkeiten einer gemeinsamen Zukunft prüfen.

Von: Karin Göckel

Stand: 17.07.2018

Ein Krankenhausflur mit einem Rollstuhl von hinten | Bild: coulorbox

Gespräche zu einer möglichen Zusammenarbeit zwischen der Diakonie Neuendettelsau und dem Evangelischen Diakonie Werk Schwäbisch Hall hätten die Aufsichtsgremien bestätigt, teilte die Diakonie Neuendettelsau mit. Wenn sich beide Träger einigen, würde ein Klinikverbund mit über 1.000 Betten an fünf Standorten entstehen.

Ähnliche Unternehmenskultur der beiden Kliniken

Diakonie-Pressesprecher Thomas Schaller sieht so eine Zusammenarbeit positiv. "Es ist von Vorteil, dass wir beide starke Partner sind, die auf gesunden Beinen stehen und eine ähnliche Unternehmenskultur haben", so Schaller. Beide Kliniken seien von Diakonissen gegründet worden, hätten eine ähnliche Geschichte und zählten zu den regional und bundesweit erfolgreichen diakonischen Unternehmen.

Diakonie Neuendettelsau mit 7.800 Beschäftigten

Die Diakonie Neuendettelsau hat 7.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und engagiert sich in den Themenfeldern Bildung, Gesundheit, Dienste für Menschen mit Behinderung, Senioren und Kinder. Zu ihr gehören das Klinikum Hallerwiese mit der Cnopf´schen Kinderklinik in Nürnberg, das Stadtkrankenhaus Schwabach, die Clinic Neuendettelsau und die Rangauklinik in Ansbach mit insgesamt etwa 700 Betten.

Konkrete Ergebnisse noch offen

Das Evangelische Diakoniewerk Schwäbisch Hall hat 2.400 Mitarbeitende und betreibt das Diak, das Diakonie-Klinikum in Schwäbisch-Hall, ein Lehrkrankenhaus der Universität Heidelberg mit knapp 500 Betten. Das Diak hat bereits eine strategische Partnerschaft mit dem Klinikum Crailsheim. Wann es konkrete Ergebnisse der bayerisch-baden-württembergischen Zusammenarbeit geben soll, ist noch offen.


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