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Stadt Leutershausen Projekt "Hundewald" wird weiter verfolgt

Die Stadt Leutershausen will das Projekt eines Hundewalds im nächsten Jahr weiter verfolgen. Der Hundewald soll auf einer rund 50.000 Quadratmeter großen Waldfläche entstehen. Hundehalter können ihre Tiere dort frei laufen lassen.

Von: Claudia Mrosek

Stand: 20.12.2017

Hund im Wald | Bild: colourbox.com

Wie die Bürgermeisterin von Leutershausen, Sandra Bonnemeier (parteilos), dem Bayerischen Rundfunk auf Anfrage mitteilte, wird der "Hundewald" auch im nächsten Jahr Thema sein. Im am Dienstag (19.12.17) verabschiedeten Haushalt 2018 seien für den Hundewald 17.000 Euro vorgesehen, so Bonnemeier.

Freiraum für Hund und Herrchen

Der Hundewald soll auf einer Fläche von rund 50.000 Quadratmetern auf einem eingezäunten Waldstück entstehen, in dem sich kein Wild befindet. Hundebesitzer können dort mit ihren Tieren spazieren gehen und sie dabei frei laufen und toben lassen. Ein städtisches Grundstück für den Hundewald hat die Bürgermeisterin schon länger ins Auge gefasst.

Hundewald-Idee aus dem Norden importiert

Bonnemeier kam im Lauf des Jahres auf die Idee für so einen Hundewald, weil sie solche Einrichtungen beispielsweise aus Dänemark und Schleswig-Holstein kennt. Die Bürgermeisterin sieht so einen Hundewald als Alleinstellungsmerkmal für Leutershausen und als ein "touristisches Highlight für Hundebesitzer", so die Bürgermeisterin wörtlich.

Hundewald als touristische Attraktion für Hundehalter

Zudem seien Hundebesitzer eine hochattraktive Zielgruppe für Urlaub im eigenen Land. Man könne also mit wenig Aufwand touristisch und wirtschaftlich viel erreichen, erläuterte die Bürgermeisterin weiter. Bis zur tatsächlichen Umsetzung des Hundewalds seien aber noch etliche Schritte zu tun, sagte Bonnemeier.


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Hundebiss, Freitag, 22.Dezember, 09:27 Uhr

2. Seltsam wir Deutschen

Bären, Wölfe, Luchse, Biber und sonstige Tiere, die schon immer in Wäldern gelebt haben, knallen wir ab und für diese Übermenge an Hunden werden Wälder geofpert?

Wo sind bitte die "Kinderwälder", die als Kinderspielplätze dienen, wo sich Kinder mal richtig austoben können und die Natur kennen lernen?

Wenn das in Schleswig-Holstein so super klappt, dann frage ich mich warum so viele Köter an den Stränden, wo doch selbstverstndlich Leinenpflicht besteht, frei rum laufen? Warum dann im Wattenmeer-Schutzgebiet bellende Hunde in den Vogelbrut-Gebieten frei laufen? Soviel zur Toleranz von Hundehaltern!
Und dieser Hundplatz kriegt dann einen riesigen Parkplatz für den SUV, oder? Hat diese Woche nicht eine Gemeinde für die Tötung von Bibern gestimmt, da diese soviele Bäume annagen?

Wenn eine Stadt 17.000 € hier übrig hat, dann sind das ja wohl die Einnahmen aus der Hundesteuer, oder? Oder zahlen das die Bürger?
In Leutershausen wirds dann wohl auch keine Strabs geben?

teleskopix, Mittwoch, 20.Dezember, 19:09 Uhr

1. Hundewald - freut mich

Es freut mich daß man in Bayern endlich Hundewälder entdeckt. In Dänemark hat jedes größere Dorf mindestens 1 Hundewald und als Hundehalter ist es ein Traum dort mit dem Hund laufen zu können. Da ist keiner der Angst vor dem freilaufenden Hunden hat, die Hunde können miteinander spielen und keinen stört es.
Noch toller wäre es wenn Leutershausen statt einem Wald mit 50 ha 2 Wälder mit je 25 ha machen würde - aber das sind Träume eines Hundehalters.
Ich kann nur alle Gemeinden/Städte in Bayern aufrufen Hundewälder einzurichten, dann wird das Problem "Menschen mit Angst vor Hund" und "Hundehalter" ein ganzes Stück kleiner.

  • Antwort von IH, Donnerstag, 21.Dezember, 12:51 Uhr

    Wie wäre es, wenn Sie sich selbst ein Stück Wald kaufen, dort kann dann Ihr Köter so viel rumrennen und reinkacken bis er schwarz wird.

    Warum in alles in der Welt sollten die Kommunen bzw. die öffentliche Hand das Privatvergnügen von einer bestimmten Personengruppe finanzieren?
    In meiner Welt zahlt jeder selbst für seine Hobbies, seien es Haustiere, Garten, Modelleisenbahn, Segelflug.
    Das Anspruchsdenken mancher Leute ist echt ... geeignet für psychiatrische Feldstudien. Wer sich keine Koppel/Unterbringung eines Pferdes leisten kann, kauft sich keins. Wer keinen Grund zur Verfügung hat, um seinen Hund frei laufen zu lassen, hält ihn an der Leine.

    Im Übrigen, die meisten Leute mit "Angst vor freilaufenden Hunden" haben genau deshalb Angst, weil die Hunde 30 m vor/hinter ihrem Besitzer herrennen und sich herzlich wenig für "Bei Fuß" etc. interessieren.

  • Antwort von Wolfgang, Donnerstag, 21.Dezember, 17:23 Uhr

    @ IH, 101% Zustiummung!

  • Antwort von Teleskopix, Donnerstag, 21.Dezember, 20:30 Uhr

    Was sollen diese Angriffe?
    Wir zahlen Hundesteuer, aber wo bleibt die Katzensteuer?
    Die Höhe der Hundesteuer wird von der Gemeinde festgelegt - ich habe kein Problem damit wenn die Steuer erhöht würde um einen Hundewald zu bekommen. Aber die Gemeinden legen ja (da sie es nicht müssen) die Verwendung der Hundesteuer nicht offen.
    Ich habe 900qm Grund, habe also genug Platz.
    Und gegen Hundehalter die nicht genug in die Hundeschule gehen, mmh. ist nicht so einfach,
    Und wo bleibt die Pferdesteuer, mit dem Fäkalien von Pferden hat man als Hundehalter genug Probleme.
    Das ein Pferd erheblich mehr kostet als ein Hund, diese Tierhaltung aber nicht besteuert wird, da kommen bei mir viele ????

    Und wo bleibt die Netiquette, ich schreibe auch nicht abfällig über Pferde und Katzen.

  • Antwort von Wolfgang, Freitag, 22.Dezember, 13:59 Uhr

    @ Teleskopix:

    1. Bitte nicht ablenken.

    2. Auf Gehwegen in Städten oder Parkwiesen traff ich noch nie, ( oder wirklichh fast nie ) Pferdeäpfel.

    3. Auch Katzenkot ist seltenst vor der Haustür, am Schuleingang, in Fußgängerzonen mal lästig geworden.

    4. Hunde ja, Pferde oder Katzen nie springen andere Personen an, versuchen auch nie Fremde anzuschnüffeln oder abzulecken. Katzen und Pferde setzen auch nicht Duftmarken an den Gartenzäunen.

    ( Daß es gefährliche Vorfälle mit Pferden gibt die die Reiter oder Kutscher nichtmehr unter Kontrolle haben ist wohl ein anderes Thema. )

    Folgerung:

    Hundehaltung mag für einige Bürger ein gegönntes Hobby sein, bitte aber nur IN der eigenen Wohnung ODER auf hundeclubeigenen Austobeflächen, Transport dorthin am beseten in einer Box auf einem Handwagen.

    Modellflieger bauen sich auch auf ihre Kosten ihre Flugplätze, wird auch nicht staatlich gemacht.