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Erlanger Kunstpalais Neue Kunstausstellung über den Rausch

Das Erlanger Kunstpalais widmet sich in einer neuen Schau dem Rausch in der Kunst. 13 Künstler setzen sich mit dem Thema Drogen, Hormone und Pharmazeutika auseinander.

Von: Christine Weirauch

Stand: 02.03.2018

Werk von Künstler Thomas Rentmeister - ohne Titel | Bild: VG Bild-Kunst, Bonn 2018 / Bernd Borchardt

Drogen, Hormone, Pharmazeutika: In der internationalen Gruppenausstellung "Altered States. Substanzen in der zeitgenössischen Kunst" beschäftigen sich die Künstler in Installationen, Videos und Fotos mit dieser Thematik.

Zuckerberg und Pillenuhr

So verarbeitet zum Beispiel Thomas Rentmeister in seiner Installation mehr als sieben Tonnen Zucker. In dem gigantischen Zuckerberg steckt ein Einkaufswagen fest. Der belgische Künstler Carsten Höller lässt in seiner Installation "Pillenuhr" weiße Pillen aus einem Riss in der Decke zu Boden fallen. Die Betrachter dürfen sich eine nehmen. Die Installation wird so mal kleiner, mal größer. Die Ausstellung hinterfragt die gesellschaftliche Sicht auf Substanzen kritisch und beleuchtet die globalen Konsequenzen.

"Altered States" ist ab Sonntag, 4. März, im Erlanger Kunstpalais zu sehen. Die Ausstellung, die von der Bundeskulturstiftung gefördert wird, läuft bis zum 21. Mai.


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Wolfgang, Freitag, 02.März, 12:47 Uhr

1. 7000kg Zucker vernichtet, für welche Aussage?

Mit Ackerfläche kann man sinnvoller umgehen als Zuckkerrüben zum Vernichten des Zuckers anzubauen.

  • Antwort von Wolf, Freitag, 02.März, 18:18 Uhr

    Da gibt es bestimmt auch Führungen mit Museeumspädagogen als Erklärbär.....einfach mal ausprobieren. Und vielleicht darfst du dir dann ein Tütchen Zucker abfüllen.....
    Es macht keinen Sinn alles schlechtzureden was man nicht auf Anhieb versteht.....

  • Antwort von Erklärbär, Samstag, 03.März, 12:26 Uhr

    @ Wolf
    Mit so voreingenommenen Kunst"banausen" wie Wolfgang schlage ich mich nicht
    gerne herum. Wer als Erster einen Kommentar bei einem Beitrag über Kunst einstellt
    und so gar keine Ahnung hat.....

  • Antwort von IH, Samstag, 03.März, 13:39 Uhr

    Wo ist die Kunst hierbei? Das ist Aktivismus. Und ziemlich plumper noch dazu. Es heißt nicht umsonst Kunsthandwerk, aber am Handwerk fehlt es den meisten modernen Künstlern, äh, Aktivisten.

    Wenn Lebensmittel weggeworfen werden, Aufschrei, food-sharing, etc.

    Hier werden mal eben für eine dämliche Aktivisten-Rubbelorgie 7 Tonnen Zucker verschwendet. Kein so besonders wertvolles Lebensmittel, aber eben doch ein Lebensmittel, oder ein Rohstoff.

    Wenn man wirklich über Drogen und ihre Folgen aufklären würde, würde eine Fotoausstellung über Drogenabhängige und die körperlichen Folgen viel mehr wachrütteln. Aber das wäre ja wahrscheinlich zu drastisch und traumatisch für den modernen Deutschen. Der verträgt nur noch Zuckerberge, in denen Einkaufswägen stecken.

    Und ja, vielleicht verstehe ich den Schmarrn nicht, aber ehrlich gesagt, mit dem Defizit kann ich leben.

  • Antwort von Wolf, Samstag, 03.März, 17:32 Uhr

    Aber man muss ja seine Defizite anderen nicht umbedingt permanent aufs Auge drücken,oder? Und Zucker ist in meinen Augen kein Lebensmittel sondern eben eine billige,staatlich subventionierte Volksdroge......