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Radelnd durch Mittelfranken BR-Radltour mit Club-Legenden im Max-Marlock-Stadion

Die BR-Radltour gastiert heute in Mittelfranken. Auf dem Weg von Berching in der Oberpfalz nach Baiersdorf gibt's in Nürnberg Mittagspause: Im Max-Morlock-Stadion treffen die Radler auf Club-Legenden.

Von: Lutz Bäucker

Stand: 01.08.2018

BR-Radltour: Lutz Bäucker interviewt Club-Legenden | Bild: BR-Studio Franken

Auf der vierten Etappe der 29. BR-Radltour fahren die 1.100 Radler aus aller Welt heute vom oberpfälzischen Berching nach Baiersdorf im Landkreis Erlangen-Höchstadt. Mittags sind sie im Max-Morlock-Stadion auf die Club-Legende Franz Brungs und einige Mitglieder der Club-Meistermannschaft von 1968 getroffen. Die Radler machten auf und vor der Hauptribüne ihre Mittags- und vor allem Trinkpause auf dem Weg von Berching über Freystadt, Seligenporten und Nürnberg nach Baiersdorf.

Hoher Besuch für die Radler

Neben Brungs und Co wurden auch Deutschlands profiliertester Doping-Experte Fritz Sörgel aus Heroldsberg und der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) im Stadion erwartet. Die Ankunft des Pelotons mit anschließender Ehrenrunde auf der Laufbahn wird gegen 13.00 Uhr erwartet.

Diese vierte Etappe misst 90 Kilometer und fordert eine gute Einstellung auf die Hitze. Tour-Ärztin Dorothea Hartmann von der Klinik Hallerwiese in Nürnberg empfiehlt: Bei Temperaturen bis zu 38 Grad sind fünf bis sechs Liter Flüssigkeit nötig, um gesundheitliche Probleme zu verhindern. Bisher gab es keine hitzebedingten Ausfälle.

Nach Ankunft in Baiersdorf am Nachmittag, erwartet die Radler in Baiersdorf am Angersee ein Konzert mit Wincent Weiss.

Polizei weist auf Verkehrsbehinderungen hin

Die Polizei weist daraufhin, dass es entlang der Radlstrecken zu Verkehrsbehinderungen kommen kann. Auf der Strecke werden die Radler gegen 12.00 Uhr im Landkreis Roth erwartet. Von dort aus kommen sie über Wendelstein und Nürnberg-Langwasser zur Mittagspause zum Max-Morlock-Stadion. Ab 14.30 Uhr soll sich der Tross dann über die Bayernstraße, den Ben-Gurion-Ring – Richtung Nordring und die Erlanger Straße, über Tennenlohe nach Baiersdorf fortsetzen. Das Ziel in Baiersdorf soll nach Angaben der Polizei gegen 16.30 Uhr erreicht werden.

Radl-Polizistinnen im Einsatz

Auf der Tour testen Simone Voll und Markus Riedel von der Polizeiinspektion Erlangen-Stadt ihre neue Einsatzkleidung und die beiden Polizei-Pedelecs. Die beiden sind die ersten Radl-Polizisten Bayerns. Die Polizeihauptmeister aus Mittelfranken hatten bisher nur kleine Probe-Fahrten, heute wollen sie sehen, wie sie im Pulk der 1.100 Radler arbeiten und was sie bewirken können. Außerdem soll die Akzeptanz bei der künftigen Zielgruppe eruiert werden. Voll und Riedel haben derzeit noch 10 weitere Polizei-Radler in ganz Bayern an ihrer Seite. Falls sich diese Einsatzeinheit bewährt sollen bis 2020 bis zu 800 Polizisten in die Pedale treten.

5. Etappe: Von Baiersdorf nach Kitzingen

Die fünfte Etappe der BR-Radltour am Donnerstag (02.08.18) führt dann nach Kitzingen. Gestartet wird in Baiersdorf um 9.00 Uhr. Auch auf dieser Strecke wird es in den Landkreisen Erlangen-Höchstadt sowie Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim zu temporären Verkehrsstörungen kommen, so die Polizei.


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bergmann rita, Mittwoch, 01.August, 16:20 Uhr

6. anmeldung zur br radtour

10 mal beworben und 1 mal zur mitfahrt ausgelost. wenn ich immer wieder höre: zum 10 oder 18 mal oder jedes jahr dabei dann frage ich mich doch ob das gerecht ist.sollten andere nicht auch einmal die chance bekommen bei der br tour dabei zu sein ?

Christine, Mittwoch, 01.August, 16:09 Uhr

5. "Radl-Tour"

Habe gerade an der Erlanger Strasse die Radler an mir vorbeiziehen lassen - grandioses Schauspiel - und auch mit 75 Jahren darf ich sagen: gail!
Kann man sich nicht einfach an der Tatsache erfreuen, ohne große Bewertungen abzugeben???
Ich faß' es langsam nicht mehr...

  • Antwort von Barbara, Mittwoch, 01.August, 16:24 Uhr

    Ihre Freude wird Ihnen niemand nehmen, aber Ihr Vokabular ist unter aller Kanone: eine Gossensprache. Im übrigen schreibt man das Wort "Straße" nie mit "SS". Da sieht man wieder einmal, was die 500 Mio teuere "Rechtschreib-Reform" für ein Chaos angerichtet hat.

Barbara, Mittwoch, 01.August, 15:24 Uhr

4. Ich erinnere mich an eine Radtour im Jahre 1960 quer durch Bayern und Hessen

als ich im Kindesalter mit meiner Familie nach Ulm und Frankfurt fuhr - pro Tag ca. 100 km - um dort unsere Verwandten zu besuchen. Auf den Landstraßen waren fast keine Autos zu sehen (pro 100 km etwa fünf Autos!). Falls zufällig einmal ein Auto überholte, haben wir vor Freude Gruß gewunken! Die Übernachtung in der Jugendherberge war spartanisch. Der Höhepunkt der Radfahrt war die Besichtigung des Kaiserdoms in Speyer.

Dreoria, Mittwoch, 01.August, 11:41 Uhr

3. Weniger war schöner

Meins ist diese Massen-Radtour nicht.

Ich kann mich noch erinnern, als mein Onkel die ersten paar Jahre (los ging's 1990) noch dabei war und davon schwärmte: Schön gemütlich war's damals und noch nicht so'ne Massenveranstaltung wie heute.

Naja, wem's gefällt... :-/

radler, Mittwoch, 01.August, 11:35 Uhr

2.

Hallo Frau Barbara, ich weiss zwar nicht wo sie radeln, aber sie sollten sich vielleicht mal mit einem Unfallchirurgen über den Sinn oder Unsinn des Fahrradhelms
(so heisst das Gerät im Amtsdeutsch) unterhalten.
Ich fahr zwar bloss ca 1000 km im Jahr, aber mich hat der Kopfschutz noch nie gestört
Ansonsten wünsche ich ihnen weiterhin eine gesunde und unfallfreie Fahrt.
Schönen Tag noch.

  • Antwort von Barbara, Mittwoch, 01.August, 15:08 Uhr

    Mit einem Unfallchirurgen unterhalte ich mich deswegen nicht, weil der Unfallchirurg seine Brötchen damit verdient, daß er Unfälle repariert. Bei mir würde er verhungern, weil ich schon 60 Jahre lang täglich mit dem Fahrrad unfallfrei gefahren bin - ohne "Krieger-Helm" - versteht sich! Ich habe das Radfahren und Schwimmen ohne fremde Hilfe schon im Vorschul-Alter gelernt.