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Lehrbetrieb wird eingestellt Aus für private Studieneinrichtung IBS Nürnberg

Die International Business School (IBS ) wird ab 2021 ihren Lehrbetrieb einstellen. Direktor Thomas Nau bestätigte heute, dass die private Studieneinrichtung ab dem Sommersemester 2018 keine weiteren Studenten mehr aufnehmen werde.

Von: Caroline Hofmann

Stand: 17.04.2018

Grund für die Schließung der privaten Business School seien die seit einigen Jahren stetig rückläufigen Studierendenzahl, so ISB-Direktor Thomas Nau. In der sich rasant verändernden Hochschullandschaft, habe man in den vergangen zwei Jahren nicht genug Anmeldungen verzeichnen können.

Brexit verunsichert Studierende

Auschlaggebend in dieser Situation wäre zudem die Verunsicherung des innereuropäischen Hochschulmarkts durch die Entscheidung für den Brexit in England. Die IBS kooperiert mit der Universität Sunderland (University of Sunderland, England), die nach erfolgreichem Abschluss offiziell den Bachelortitel verleiht.

Keine Nachteile für eingeschriebene Studenten

Die IBS sichert den aktuell 90 eingeschriebenen Studenten zu, ihr Studium planmäßig und ohne qualitative Einbußen in der Lehre fortsetzen und abschließen zu können, sodass der letzte Jahrgang voraussichtlich 2021 die Hochschule verlassen wird.

900 Absolventen seit 2006

Die IBS ist seit dem Jahr 2006 in Nürnberg in der Nähe des Weißen Turms ansässig. Seitdem haben 900 Absolventen ein Studium an der privaten Hochschule abschließen können. Innerhalb eines internationalen Managementstudiums bietet die IBS acht Studienschwerpunkte im Bereich Business, Marketing und Management.


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Studentin, Montag, 23.April, 13:09 Uhr

2. Warum ist Schluss?

Die ESO-Schulorganisation ist sehr groß (ca. 300 Einrichtungen), dass diese auch eine private Universität erhalten kann, die eben nur im Wintersemester Studenten aufnimmt. Warum schaut man nur auf die Rendite? Die Idee der Schule und die "Mannschaf"t ist so gut, dass man die Schule nicht leichtfertig wegschmeißt. Es hätte sich durchaus gelohnt nach einem anderen Partner als Ersatz für Sanderland Umschau zu halten. Ich bin sicher das wäre gelungen, aber offensichtlich kann man mit Kitas z.Zt. mehr Rendite machen. Sehr geehrte Frau Semidei: Was Sie tun, ist nicht im Sinn eines vorausschauenden Unternehmens!

dildoldi, Mittwoch, 18.April, 08:10 Uhr

1. IBSAus

Was soll der ( noch längst nicht vollzogene ) Brexit mit dem Aus einer privaten Uni zu tun haben ? Und wieso machen dann nicht reihenweise andere Unis dicht ? Vor allem, weils privat ja grundsätzlich besser als staatlich kann ? Oder doch nicht ? Lasst euch in Zukunft bessere Märchen einfallen, wenn ihr das Scheitern einer Privatklitsche etwas anderem als eurem eigenen wirtschaftlichem Versagen anhängen wollt. Der heilige Hurra Markt hats gerichtet, und anstatt sich über die neuen Chancen zu freuen, wird kleinkrämerisch dahergemeckert ! Schlage deswegen vor, sich einfach weiterzubilden, weil Bildung, Bildung, Bildung schliesslich das A und Ovon allem und jedem ist.

MfG

  • Antwort von anlouma, Mittwoch, 18.April, 21:37 Uhr

    Wenn Sie den Artikel aufmerksamer gelesen hätten, wäre Ihnen sicher nicht entgangen, dass die IBS Nürnberg mit einer Universität in England kooperiert. Diese Kooperation wird natürlich vom Brexit beeinflusst und ist kein Märchen, wie Sie es sagten. Aber ich gebe Ihnen bis zu einem gewissen Grad Recht, vermutlich hat diese Private Uni, nicht ihr Potential ausgeschöpft bzw. Gelegenheiten nicht wahr genommen.