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Kolonien bedroht Klimawandel: Königspinguine müssen näher zum Südpol ziehen

Die Kolonien der Königspinguine am Südpol werden durch den Klimawandel bedroht. Sie müssen in kältere Gebiete umziehen, doch nur wenige Inseln sind für Pinguine geeignet.

Stand: 27.02.2018

Königspinguine | Bild: MEV GW20 Foto

Der Klimawandel bedroht über 70 Prozent der Kolonien der Königspinguine. Das schreibt ein internationales Forscherteam in der Fachzeitschrift "Nature Climate Change". Die Tiere müssen demnach in südlichere und damit kältere Gebiete der Antarktis umziehen. Es gebe aber im Südpolarmeer nur wenige Inseln, die für Pinguinkolonien geeignet seien, schreiben die Forscher.

Forscher fordern Schutzmaßnahmen

Es werde sicherlich Verluste geben, weitreichende Schutzmaßnahmen seien nötig. Der Königspinguin (Aptenodytes patagonicus) ist nach dem Kaiserpinguin die größte Pinguinart. Den derzeitigen Bestand gibt die Studie mit 1,6 Millionen Brutpaaren an.


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