39

Hundeattacken Sind wir ausreichend geschützt?

Immer wieder greifen Hunde Menschen an - in den vergangen Wochen auch mit tödlichem Ausgang. In Bayern gilt manche Rasse als ungefährlich, obwohl sie in anderen Bundesländern scharf kontrolliert wird. Wie wird entschieden, ob ein Vierbeiner gefährlich ist oder nicht? Von Hans Hinterberger, Julia Schuster und Stefanie Müller

Von: Hans Hinterberger, Julia Schuster, Stefanie Müller

Stand: 14.06.2017

Im Alltag machen wir um die sogenannten Kampfhunde meist einen großen Bogen. Doch das allein reicht oft nicht! Denn trotzdem häufen sich die Hundeattacken. Allein in Bayern wurden im vergangenen Jahr über 1.000 gemeldet. Dabei können die Hunde so agressiv sein, dass sie ihre Opfer sogar totbeißen. Und nicht immer sind die Angreifer Kampfhunde, für die es besondere Vorschriften in der Haltung gibt.

72-jährige von Hund totgebissen

Erst vor wenigen Tagen ereignete sich ein tödlicher Hundeangriff bei Sigmaringen in Baden-Württemberg. Dabei war eine 72-jährige Frau auf einem Fußweg von einem Hund attackiert worden, der sich zuvor von seiner Kette losgerissen hatte und über einen Zaun gesprungen war. Das Tier fügte der Renterin so schwere Bissverletzungen an Hals und Kopf zu, dass sie noch vor Ort daran verstarb. Die Polizei erschoss den agressiven Hund. Es war ein Kangal, ein türkischer Hütehund - eigentlich gezüchtet um Schafherden gegen Wölfe zu verteidigen.

Laut dem Hundegutachter Franz Breitsamer handelt es sich bei diesen Tieren um Herdenschutzhunde, die für das Leben auf dem Land, jedoch nicht für das in der Stadt geeignet sind.

"Die gehören da hin, zur selbstständigen Bewachung und zum Treiben von Schafen und Ziegen, Ziegenherden. Aber die gehören nicht in eine Großstadt."

Franz Breitsamer, Hundegutachter

Kangals gelten in Bayern nicht als gefährliche Kampfhunde

Kangals sind türkische Hütehunde - eigentlich gezüchtet um Schafsherden gegen Wölfe zu verteidigen.

Das Erstaunliche: In Bayern ist so ein Kangal jedermann erlaubt - ohne Prüfung. Offensichtlich wird er also im Freistaat nicht als besonders gefährlich eingestuft, denn die Tiere gehören gemäß der Bayerischen Kampfhundeverordnung zu keiner Kategorie. Wann ein Hund gefährlich ist, das wird von den Behörden in Bayern vor allem nach Kategorien beurteilt, in die die Hunderassen eingeteilt sind.

Was in Bayern ein Kampfhund ist

Gefährliche Hunde

In Bayern wurden 1992 zum Schutz der Menschen vor gefährlichen Hunden Regeln erlassen. Der Gesetzgeber entschied sich, bestimmten Rassen eine "gesteigerte Aggressivität und Gefährlichkeit" zu unterstellen. Diese werden im Gesetz "Kampfhunde" genannt.

Wer solche Tiere sowie deren Kreuzungen halten möchte, muss sich die Erlaubnis seiner Gemeinde einholen. Diese darf nur erteilt werden, wenn keinerlei Gefahr besteht, der Halter geeignet erscheint und ein berechtigtes Interesse gerade am Besitz eines Kampfhundes hat. Diese sogenannten Listentiere sind in zwei Kategorien eingeteilt.

Kategorie 1

Kampfhunde

In ersten Klasse von Kampfhunden sind Hunderassen aufgeführt, denen Aggressivität und Gefährlichkeit uniwderlegbar unterstellt werden. Diese Hunde sowie Kreuzungen untereinander und mit anderen Hunden dürfen grundsätzlich nicht gehalten werden. Zu ihnen zählen Pitbull, Bandog, American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier und Tosa Inu.

Kategorie 2

Hunde mit vermuteten Kampfhunde-Eigenschaften

In die zweite Klasse fallen Anlano, American Bulldog, Bullmastiff, Bullterrier, Cane Corso, Dog Argentino, Dogue de Bordeaux, Fila Brasileiro, Mastiff, Mastin Espanol, Mastino Napoletano, Perro de Presa Canario, Perro de Presa Mallorquin und Rottweiler. Ihr Halter kann seiner Gemeinde per Gutachten glaubhaft machen, dass sein Hund keine Kampfhund-Eigenschaften besitzt. Dieser erhält ein "Negativzeugnis", das mit Auflagen verbunden sein kann.

Weitere Regeln

Zusätzlich können die Behörden jeden Hund als gefährlich einstufen, der auffällig wird - unabhängig von Größe oder Rasse. Gemeinden selbst dürfen das Freilaufen von Kampfhunden und großen Hunden in Parks, auf Straßen oder Plätzen einschränken. Sie können auch Leinenpflicht oder Maulkorbzwang verhängen, bestimmen, wer ein Tier ausführen darf, oder generell verbieten, Hunde mit sich zu führen.

In Bayern ist so ein Kangal jedermann erlaubt - ohne Prüfung.

Wie kann es also sein, dass ein potentiell so tödlich-agressives Tier wie ein Kangal in Bayern zu den eher harmlosen Hunden gezählt wird, die in keine Kategorie eingestuft sind - in anderen Bundesländern jedoch schon? Jedes Bundesland regelt das unterschiedlich. Kontrovers fragt deshalb beim Innenministerium nach und erfährt:

"Bei der Rasselistenerstellung wurde auch die Rasse Kangal in die Überprüfungen einbezogen. Wegen fehlender […]. 'typischer Gefährlichkeitsmerkmale' wurde der Kangal jedoch bislang nicht mit auf die Liste genommen. [...] Die Liste, nach der wir arbeiten, hat sich bewährt und wird nach wie vor angewendet. Natürlich muss diese Liste auch überprüft und angepasst werden. Wir haben die Liste und die Aktualität fest im Blick."

Bayerisches Staatsministerium des Innern

Bundesländer wie Hamburg oder Hessen beispielsweise schätzen Kangals auch jetzt schon jedoch ganz anders ein. Dort gelten Tiere dieser Rasse als "gefährlich" beziehungsweise als "gefährlich vermutet".

Gefährliche Hundeattacke ohne Vorwarnung

Sebastian Pöthke wurde im Januar von einem Kangal gebissen.

Diese Einschätzung teilt auch Sebastian Pöthke. Er wurde im Januar in Senden direkt vor seiner Wohnung von einem frei laufenden Kangal überrascht. Als er sich gerade in seine Jacke fasste, griff ihn der Hund ohne Vorwarnung an und biss ihn in den Ellenbogen. Glücklicherweise schützte Sebastian Pöthke der feste Stoff seiner Jacke vor allzu tiefen Bisswunden, sodass seine Verletzungen nicht so gravierend waren.

Angriffe von Kangals

Zum Glück waren Beißvorfälle mit Kangals hierzulande bislang eher noch Einzelfälle. Doch dies könnte unter anderem daran liegen, dass diese Tiere bei uns noch nicht so weit verbreitet sind. Genaue Zahlen, wie viele Kangals es in Bayern gibt, liegen allerdings nicht vor.

Was ihn bei dem ganzen Vorfall ganz besonders aufregt: Der Hundebesitzer war weit und breit nicht zu sehen! Dabei hatte der selbe Hund - wie sich später herausstellte - bereits zwei Wochen zuvor einer Frau in den Rücken gebissen.

Sebastian Pöthke war nach dem Biss zwei Wochen krankgeschrieben. Gegen den Besitzer, der den Hund entkommen lassen hat, erstattete er danach bei der Polizei Anzeige. Trotz allem, so sagt er heute, hatte er Glück im Unglück:

"Mein Sohn kam zwei Minuten vorher aus der Schule und der liebt Hunde - und ich weiß nicht was passiert wäre, wenn er auf den Hund getroffen wäre."

Sebastian Pöthke

Wie viel Verlass ist auf die Einteilung von Hunderassen in Kategorien?

Hundegutachter Franz Breitsamer hält nicht allzu viel von der Einteilung in Bayern. Er führt Wesenstests bei Hunden durch, um ihre Reaktion auf solche Reize, die bekannterweise Aggressionsverhalten bei Hunden auslösen können, zu testen. Deshalb weiß er, dass auch Hunde, die beispielsweise zur Kategorie 2 gehören trotzdem sehr sozialverträglich sein können und entsprechend dann auch keine Gefahr darstellen. Seiner Meinung nach ist jeder Hund anders, egal welcher Rasse. Das bestätigen auch andere Expertenmeinungen, wonach die Aggression der Hunde von vielen Komponenten abhängt. Unter anderem komme es auch sehr auf die Erziehung und den Hundehalter an. Zudem würden die Kategorisierungs-Regeln auch nur greifen, wenn der Hund ordentlich gemeldet sei, erklärt Franz Breitsamer:

"Wissen Sie, die Typen, die der Gesetzgeber treffen will mit den Kategorie 2-Hunden, die scharf gemacht werden: Die stellen sich nicht dem Wesenstest. Die bekommt man ganz selten …"

Franz Breitsamer, Hundegutachter

Wie können wir uns also schützen gegen Hundeattacken? Wieviel Verlass ist in puncto Sicherheit tatsächlich auf die Einteilung der Hunderassen in Kategorien gemäß der Bayerischen Kampfhundeverordnung - und den daraus folgenden Auflagen für bestimmte Hunde? Denn eine Aufnahme in die Rasseliste allein bedeutet natürlich nicht, dass es keine Beißvorfälle mehr gibt. Dies zeigt auch die Statistik der vergangenen Jahre:

Beißvorfälle in Bayern in den Jahren 2011 - 2016 (Quelle: Bayerisches Innenministerium)
JahrKategorie I und II zum Nachteil MenschKategorie I und II zum Nachteil Tiersonstige Rassen zum Nachteil Menschsonstige Rassen zum Nachteil TierSumme
201639385715621033
20153039504464968
20142837505415985
20132629482407944
20122036455433944
20112324447376870

Verhaltenstipps bei einer Hundeattacke

In Bayern wurden im vergangenen Jahr über 1.000 Hundeattacken gemeldet.

Insgesamt haben gemäß der Statistik die Beißvorfälle in Bayern über die letzten Jahre um 18,74 Prozent zugenommen, allerdings leben jetzt auch mehr Hunde in Bayern als noch 2011. Die Gefahr, auf einen agressiven Hund zu treffen ist also auf jeden Fall jetzt größer als noch vor ein paar Jahren. Dabei beißen allerdings am häufigsten nicht die Listentiere zu, sondern Schäferhunde und Schäferhunde-Mischlinge. Das liegt schlicht daran, dass sie deutlich häufiger gehalten werden als Kampfhunde.

Doch egal ob Kampfund oder nicht: Wenn ein großer Hund so sehr ausflippt, dass er sich sogar von der Kette losreißt und einen Zaun überspringt, um sein Opfer anzugreifen, dann ist man als normaler Passant dem Tier auf offener Straße in der Regel wehrlos ausgeliefert. Für alle anderen Fälle rät das Bayerische Innenministerium - abhängig von den Umständen des Einzelfalls:

"Es gelten die allgemein bekannten Regeln wie stehen bleiben, Ruhe bewahren, Blick vom angreifenden Hund abwenden, Körper seitlich wegdrehen, Arme an den Körper anlegen oder Hände in die Hosentasche stecken, Alternativen (zum Beispiel Regenschirm) zum Beißen anbieten, langsam und ruhig rückwärtsgehen und sich vorsichtig entfernen. Grundsätzlich raten wir dazu, andere Personen im Umfeld auf den gegenwärtigen Vorfall aufmerksam zu machen, und nach Möglichkeit umgehend die Polizei über den Notruf 110 zu verständigen. Auch eine Info an die zuständige Gemeinde ist hilfreich, um den verantwortlichen Hundehalter feststellen und weitere gefahrenabwehrende sowie gegebenenfalls strafverfolgende Maßnahmen einleiten zu können."

Bayerisches Staatsministerium des Innern


39

Keine Kommentare mehr möglich. Hinweise zum Kommentieren finden Sie in den Kommentar-Spielregeln.)

J.R., Freitag, 16.Juni 2017, 07:57 Uhr

40. Unterirdische Ignoranz und Emphatielosigkeit

Wow....die Kommentare hier sind teilweise (alle habe ich sie mir nicht gegeben) ziemlich unterirdisch in jeglicher Hinsicht und strotzen vor Emphatielosigkeit was Mitgeschöpfe anbelangt und triefen vor Unwissenheit, glänzen mit blindem Hass...

Fakt ist, da gebe ich den manchen Leuten Recht, dass Hunde Raubtiere sind und daher grds. allen (Rassen) eine abstrakte Gefährlichkeit unterstellt werden kann. Hundeangriffe (im Gegensatz zu Verkehrsunfällen, Sterbefällen aufgrund Nebenwirkungen von Medikamenten, Alkohol usw.) sind jedoch relativ selten, obwohl die Hundepopulation stetig wächst. Das spricht grds. dafür, dass Hunde in der Gesellschaft gar keine große Gefahr darstellen - Voraussetzung ist immer ein sachkundiger und verantwortungsbewusster Halter. Und da gibt es tatsächlich quer durch alle gehaltenen Rassen sehr große Defizite bei Haltern. Daher wäre eine Art Hundeführerschein mit Sicherheit ein präventiver Weg, Menschen- UND Tierschutz in die richtige Richtung zu reglementieren

  • Antwort von Dagobert, Freitag, 16.Juni, 14:18 Uhr

    Danke J.R.! Nicht nur, aber vor allem Ihre ersten Zeilen sind nahezu unmöglich klarer, den Kernpunkt treffend formulierbar!

G.M., Donnerstag, 15.Juni 2017, 17:38 Uhr

39. Hundehaltung und die Probleme damit

Das waren ein paar anschauliche Beispiele wie es läuft und wie es laufen könnte.
Es wäre der Sendung sehr dienlich gewesen, wenn Sie das Urteil auch hinzugefügt hätten, dann hätte der Zuschauer eine grobe Ahnung, was ihn erwartet, wenn er die "Frechheit" besitzt, derartige Hundebsitzer anzuzeigen.
Es sind aber beileibe nicht nur die großen Hunde, die Verdruß bereiten können. Da gibt es Unmengen von verzogenen Schoßhunden und auch größere Tiere (Stockmaß > 50 cm) die immer frei herumlaufen dürfen - so wird das interpretiert. Hier denke ich an mehrere Frauen, die ihre Vierbeiner gemeinsam ausführen und auch auf Spielplätze kacken lassen. Auf einem kombinierten Rad- und Fußgängerweg muß man regelmäßig abbremsen, damit es einen nicht aus dem Sattel haut. Diese Unvernunft, das hätte ebenfalls noch in den Bericht gehört. ich werde hergehen und die Hundehalte-VO der Stadt Nürnberg an die Leute verteilen.

  • Antwort von Ma, Donnerstag, 15.Juni, 21:22 Uhr

    Ich denke, das ist vielmehr ein Problem mit Menschen, nicht mit Hunden. Menschen die sich rücksichtslos, egoistisch und unverschämt frech verhalten sind die Ursache. Der Hund kann nichts dafür, dass er bei solchen Leuten wohnen muss. Aber er wird dann zum Haupttäter abgestempelt. Ein Hund ist ein Tier. Man kann einem Tier nicht vermenschlicht ebenbürtig Verantwortung zuschieben.

Dagobert, Donnerstag, 15.Juni 2017, 03:03 Uhr

38. Echte Hundefreunde, Verantwortungsbewusstsein, Sachkunde

Neben der Tragik des Vorfalls - welcher absolut zu verurteilen ist! - sollte man hinterfragen, weshalb sich immer mehr Menschen einen "gefährlichen" Hund zulegen. (Gänsefüßchen, weil die Gefährlichkeit erst durch den Besitzer entsteht: Entweder durch gezieltes "Scharf machen" oder "Auf blöd" aufgrund mangelnder Sachkunde.)
Dieser Kangal wurde tierschutzwidrig(!) an einer Kette gehalten. Daraus schließe ich, dass er nur eine Funktion hatte, sein Besitzer kein echter Hundefreund ist. Der Hund diente lediglich dem Schutz von Haus und Grund, möglichst billig im Aufwand, somit musste eine (Ich sage es nochmals:) tierschutzwidrige(!) Kette genügen.
Die Nachfrage nach "gefährlichen" Hunden nahm in den letzten Jahren rapide zu: Viele Züchter großer Hunderassen sind auf Vorbestellung bereits Jahre in spe ausverkauft. Immer mehr Leute haben Angst und suchen nach legalen Schutzmethoden. - Was keine Rechtfertigung für den Kettenhundhalter ist!

Mein Beileid den Angehörigen der Verunglückten!

Kritikwürdig , Donnerstag, 15.Juni 2017, 01:11 Uhr

37. Ablenkung vom eigentlichen Thema.

Viele Vergleiche sind seltsam und zeugen von grenzenloser Unkenntnis.

Ein Auto oder Messer mit einem Hund zu vergleichen verhöhnt das ursprüngliche Thema.
Mein Auto springt nicht selbständig aus meiner Garage und beißt dann andere Autos oder der Fahrer.
Auch meine Küchengeräte, inkl. der Messer haben kein Eigenleben und springen auch nicht unkontrolliert auf meine Gäste oder Fremde los und verletzen diese. Sie verlassen auch nicht selbständig mein Grundstück, da bin ich mir ganz sicher.

Aber diese o.g. Vergleiche sind mir sehr geläufig, wenn man Hundehalter auf ihr Fehlverhalten anspricht oder sie bittet den Hund anzuleinen, da mein kleines Kind auf der Wiese spielt.

  • Antwort von G.M., Donnerstag, 15.Juni, 17:44 Uhr

    Seit Psychologen herausgefunden haben, daß ein Hund auf seine Besitzer "sozial einwirkt", glaube diese ganzen Horden von Hundebesitzern uns allen ihren Willen aufoktroyieren zu können. Dabei werden gerade die Schoßhündchen verhätschelt und charakterlich "versaut"!
    Wie kann es sonst kommen, daß ein Hund (auch Katzen) plötzlich an Diabetes erkranken? Oder sie schnappen plötzlich nach Kinderhänden usw.
    Es wird höchste Eisenbahn, daß wieder Ordnung, Selbstkritik und Zurücknahme eingeführt werden.

Droka, Donnerstag, 15.Juni 2017, 00:09 Uhr

36. Falsche Tierhaltermotivation

Mancher Hundehalter kompensiert seine Ängste und Komplexe mit der Stärke des Tieres auf.

Gefährliche Hunde sind in unseren Regionen unsinnig. Die Halter haben oftmals zu wenig Zeit, um sich um das Tier ausreichend zu kümmern, zu geringe Flächen für Auslauf, zu dichte Besiedelung, schlechte oder falsche Haltung, zu kleine Wohnungen und zu geringes Wissen über die jeweilige Art.

In meinen Augen sind diese Tiere verzichtbar und sollten nur in Ausnahmefällen zugelassen werden.