84 Opfer in Nizza - drei Deutsche getötet

Attentat am Feiertag 84 Opfer in Nizza - drei Deutsche getötet

Stand: 15.07.2016

Am französischen Nationalfeiertag ist in Nizza ein Lkw in eine Menschenmenge gerast. Der Fahrer - ein 31-Jähriger Franko-Tunesier - schoss zudem um sich. Mindestens 84 Menschen kamen ums Leben. Unter den Opfern sind auch Kinder und nach ARD-Informationen drei Teilnehmer einer Abifahrt aus Berlin. Deutschland verschärft als Reaktion seine Grenzkontrollen. Hier finden Sie alle Infos in unserem Liveblog und Hintergründe zum Terror.

Die Bilder der Schreckensnacht

Der Schauplatz

Ausnahmezustand verlängert

Der Ausnahmezustand in Frankreich soll nach dem Anschlag für drei weitere Monate gelten. Er räumt den Sicherheitskräften unter anderem folgende Sonderrechte ein. Sie können die Bewegungsfreiheit einschränken, Hausarreste verhängen,Webseiten sperren, Veranstaltungsorte, Treffpunkte oder Kneipen schließen, radikale Vereine oder Organisationen auflösen, Durchsuchungen ohne richterlichen Beschluss anordnen und auch legal erworbene Waffen einziehen.

In Nizza führen Experten für Terrorbekämpfung die Ermittlungen durch. Um die Polizei zu entlasten, setzt Frankreich auf Reservisten der Gendarmerie. An den Grenzen - auch nach Deutschland - wird verstärkt kontrolliert.

"Wir müssen alles tun, um die Geißel des Terrorismus zu bekämpfen. Ganz Frankreich ist vom islamistischen Terrorismus bedroht."

Francois Hollande, französischer Staatschef

Eine Chronologie der Barbarei