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Politikverdrossenheit? Keineswegs! Immer mehr Menschen engagieren sich in Parteien

Viel war in der Vergangenheit von Politikverdrossenheit die Rede. Doch überraschenderweise verzeichnen die meisten etablierten Parteien in Bayern seit Monaten deutlichen Mitgliederzuwachs. Die Menschen interessieren sich offenbar wieder mehr für Politik und wollen sich für ihre persönlichen Wünsche, ihre Zukunft und die Demokratie einsetzen.

Von: Regina Kirschner

Stand: 14.04.2018

Werbematerial der Parteien CDU/CSU, FDP und Buendnis 90 die Gruenen | Bild: picture-alliance/dpa

Die Menschen in Bayern interessieren sich wieder mehr für Politik. Das merken auch die Parteien. Fast alle konnten im vergangenen Jahr auffällig viele Neueintritte verbuchen. Die Gründe dafür sind unterschiedlich.

Vor allem hat das mit internationalen Entwicklungen zu tun, erklärt Prof. Ursula Münch von der Politischen Akademie in Tutzing. Ein Impuls für Parteieintritte war Jahresende 2016 die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten, aber auch der Brexit und das Erstarken der Rechtspopulisten in Europa. Vor allem Menschen links der Mitte hat das zu einem Parteieintritt motiviert, meint Politikexpertin Münch.

"Die Leute in den USA und dann auch in Europa haben festgestellt, dass die Demokratie nichts Selbstverständliches ist, dass unter Umständen auch Staaten, von denen man der festen Überzeugung war, dass sie ur-demokratisch und rechtsstaatlich sind, dass da Veränderungen stattfinden. Das besorgt viele Bürger und das ist schon ein Grund, warum man sich da politisch engagiert."

Prof. Ursula Münch, Leiterin der politischen Akademie Tutzing

Deutliche Zuwächse bei fast allen etablierten Parteien

Doch wie können die vielen Neuen eingebunden und vor allem langfristig gehalten werden? Diese Frage dürfte die etablierten Parteien vor eine große Herausforderung stellen. Denn die Neumitglieder haben durchaus gewisse Ansprüche. Sie wollen hofiert werden, aber auch selbst aktiv werden, etwas bewegen und vieles verändern. Sie stoßen dabei auf alte, festgefahrene Partei-Strukturen. "Zwei Welten stoßen aufeinander", sagt Politikexpertin Münch.

"Was die Leute umtreibt ist: Ich will Teil einer Bewegung sein, nicht nur von etwas Statischem, einer festen Struktur. Diese Motivation, diesen Bewegungsgedanken, sollten die Parteien versuchen aufzugreifen."

Prof. Ursula Münch, Leiterin der politischen Akademie Tutzing

Die neue Lust etwas zu bewegen

Die Parteien müssen es also schaffen, die Neuen gut einzubinden – z.B. mit Blick auf die Landtagswahl. Das bedeutet nicht, sie einfach nur mit ein paar Kugelschreibern und Rosen zur Wahlwerbung in die Fußgängerzone zu stellen. Sie sollten die Möglichkeit haben, ihre eigenen Ideen einzubringen und umzusetzen, rät Münch.

Wer hat wie viele Neuzugänge? Wie begründen die Parteien den Zuwachs? Ein Überblick:

Die SPD

Am auffälligsten ist der Zuwachs bei der SPD. Allein dieses Jahr gab es 3.390 Neueintritte in die BayernSPD  - allerdings gleichzeitig auch etwas mehr als 1.000 Austritte. Insgesamt zählen die Sozialdemokraten damit ein Plus von 2.200 Mitgliedern. Wer hätte das gedacht, dass gerade eine erbittert ausgetragene Kontroverse die Attraktivität der Partei auch noch erhöht? Denn der Zuwachs liegt sicherlich auch am Mitgliedervotum zur Großen Koalition und der NoGroko-Kampagne der Jusos. Aber nur 18,6 Prozent, also weniger als ein Fünftel, von denen, die kurz vor der Mitgliederbefragung eingetreten sind, sind kurz danach auch wieder ausgetreten, freut sich der Generalsekretär der BayernSPD, Ulrich Grötsch.

"Ich glaube, man bekommt ein ziemlich klares Bild, wenn man es in Prozenten ausdrückt: Es sind fast 85 Prozent, die in der SPD geblieben sind. 85 Prozent von denen, die kurz vor dem Mitgliedervotum eingetreten sind, sind auch heute noch Mitglied in der SPD. Und, so höre ich das von unseren Neumitgliedern, haben sie auch Lust, weiterhin mitzugestalten."

Ulrich Grötsch, Generalsekretär der BayernSPD

Im Kampf für die Demokratie

Und auch vor der Diskussion um die Neuauflage der Groko gab es mehrere Eintrittswellen. Im vergangenen Jahr (2017) war der Zuwachs enorm – so stark wie in 150 Jahren SPD-Geschichte nicht. Grötsch spricht von einer "Re-Politisierung der Gesellschaft, vor allem der jüngeren Menschen." Als Grund für ihren Parteieintritt nennen viele die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten oder den erstarkenden Rechtspopulismus in Europa. Sie wollen für die Demokratie und Gerechtigkeit kämpfen und treten aus Sorge um den demokratischen Konsens in die Partei ein.  Andere haben kurz nach der Ausrufung von Martin Schulz zum Kanzlerkandidaten ihr Parteibuch beantragt.

Die CSU

Als "kleine Dynamik über das normale Maß hinaus" wertet CSU-Generalsekretär Markus Blume die Neueintritte in seiner Partei. In diesem Jahr sind 1.345 Leute neu eingetreten. Rechnet man die Sterbefälle und die Austritte gegen, ist die Mitgliederzahl bei der CSU insgesamt aber sogar leicht rückläufig (2016 142.412 Mitglieder, 2017 141.000 / Quelle: Prof. Oskar Niedermayer, FU Berlin). Trotzdem meint auch die CSU einen Aufwind zu erkennen. Sie erwartet in den nächsten Wochen und Monaten vor allem einen "Söder"-Effekt. "Aktuell spüren wir, dass es deutlich anzieht", sagt Blume.

CSU – Partei der Kontinuität?

Die CSU ist "auf einem anderen Niveau tätig" und nimmt eine Sonderrolle ein, erklärt Prof. Ursula Münch.  Die Christsozialen zählen in Bayern im Vergleich zu den anderen Parteien extrem viele Mitglieder und tun sich daher entsprechend schwerer, noch mehr Leute zu mobilisieren. Und: Die CSU verkörpert eine relativ große Stabilität und Kontinuität, meint Münch. "Das mobilisiert daher weniger stark." Insofern könnte der Führungswechsel in der CSU aber tatsächlich neue Mitglieder anziehen, so die Politikexpertin.

"Die Neumitglieder sagen uns aktuell: Das, was ihr in der Bundesregierung macht, ist toll und genau der richtige Kurs. Dafür gebe ich meine Unterstützung. Und andere sagen: Hier in Bayern, neuer Ministerpräsident Markus Söder, der steht für Zukunft. Da erwarte ich mir viel bei neuen Themen, bei Innovation und Anderem. Das ist für mich der Zeitpunkt, um mich bei der CSU zu engagieren."

Markus Blume, CSU-Generalsekretär

Die Freien Wähler

Ein leichtes Mitglieder-Plus (8 Prozent) stellen die Freien Wähler für das Jahr 2017 fest. Anfang dieses Jahres (2018) gab’s sogar ein Plus von 12 Prozent. Über 3.000 Partei-Mitglieder haben die Freien Wähler damit nun in Bayern. Hinzu kommen noch die ca. 40.000 Mitglieder des Landesverbands. Auch da gehen die Freien Wähler von einem moderaten Mitgliederzuwachs von ca. 5 bis 7 % aus. Konkrete bayernweite Zahlen gibt es für den Verband aber nicht.

Gegen die "Strabs" und das G8

Den Grund für neue Parteieintritte sieht Generalsekretär Michael Piazolo weniger in der internationalen Politik, den Trumps und Orbans dieser Welt, sondern "wegen unseres Engagements gegen die umstrittenen Straßenausbaubeiträgen und für das 9-jährige Gymnasium". "Da gibt es einige, die das explizit in den Mitgliedsantrag geschrieben haben", erklärt Piazolo.

"Also bei uns lässt sich nicht erkennen, dass wegen Trump oder der großpolitischen Lage man vermehrt zu den Freien Wählern kommt. Es ist eher deutlich geworden, dass es unsere Freie Wähler-Themen sind, die die Bürger veranlassen, zu sagen: Ich finde eure Politik gut und engagiere mich da."

Michael Piazolo, Freie Wähler-Generalsekretär

Die Grünen

Die bayerischen Grünen verzeichnen nach eignen Angaben momentan einen Mitgliederrekord. Rund 9.600 Parteimitglieder zählen sie aktuell in Bayern – so viele wie noch nie. Im vergangenen Jahr gab es dabei einen Zuwachs von fast neun Prozent – und zwar über alle Bezirke verteilt, darunter viele junge Leute und Frauen.

"Dass sich der Anstieg unserer Mitgliederzahl im Vorfeld der Landtagswahlen immer mehr beschleunigt, hängt zum einen mit unserem erkennbaren Willen zusammen, die Zukunft Bayerns zu gestalten, unsere Lebensgrundlagen zu schützen und die Gesellschaft zusammenzuführen. Zum anderen auch mit unseren Spitzenkandidaten Katharina Schulze und Ludwig Hartmann, die genau für diese Dynamik in der Politik stehen."

Eike Hallitzky, Landesvorsitzender der Bayerischen Grünen

Für die Demokratie

Wie bei der SPD sind auch bei den Grünen viele eingetreten, um sich gegen einen politischen Rechtsruck zu engagieren. Sie sehen das politische System bröckeln und die deutsche Demokratie in Gefahr. Gerade im Landtagswahljahr haben sie das Gefühl, etwas verändern und bewegen zu können. Bei den Neumitgliedern wird deutlich: Sie haben gewisse Forderungen und wollen dafür kämpfen, berichtet der Landesverband der  bayerischen Grünen.

Die AfD

Der Landesverband Bayern der AfD hatte Ende März nach eigenen Angaben 4.578 Mitglieder. Hinzu kommen noch knapp 600 unbearbeitete Anträge auf Neumitgliedschaften. Im vergangenen Jahr, dem Jahr der Bundestagswahl, kamen gut 800 Neue dazu, was einen Zuwachs von  über 25 Prozent ergibt – Kündigungen und Sterbefälle bereits miteingerechnet. Die Tendenz ist also klar: "Der Mitgliederzuwachs der AfD in Bayern ist konstant hoch“, heißt es aus dem bayerischen Landesvorstand der AfD.

Die Protestpartei

Die Partei sei bei Bayerns Bürgern angekommen und gewinne Mitglieder aus allen Teilen der Gesellschaft, erklärt Gerd Mannes, der zweite stellvertretende Landesvorsitzende der AfD. Wie auch die AfD im Bund führt sie ihren Erfolg vor allem auf ihre asyl- und einwanderungskritische Politik zurück. Ein Markenkern ist ihre extrem kritische Haltung gegenüber Angela Merkel. Die AfD gilt damit auch als Protestpartei, die all diejenigen anzieht, die sich von den "alten" Parteien nicht mehr vertreten fühlen.

Die FDP

Die FDP spricht von einem starken Mitgliederwachstum. Ende 2016 zählten die Liberalen in Bayern 4.993 Mitglieder. Ende Februar 2018 haben bereits 6.500 Menschen in Bayern ein FDP-Parteibuch. Ein Wachstum also von über 30 Prozent, freuen sich die Liberalen. Besonders hohe Zuwächse gab es im einwohnerreichen Oberbayern.

Weniger Bürokratie, mehr Rechtsstaat

Die Neumitglieder wollen „die Zukunft ihrer Heimat aktiv gestalten, mit fairen Spielregeln für alle und einer klaren Orientierung“, erklärt sich der Generalsekretär der bayerischen FDP, Norbert Hoffmann, die vielen Neueintritte. Es gehe den Neuen um weniger Bürokratie, einen verlässlichen Rechtsstaat, eine weltoffene Gesellschaft und bezahlbaren Wohnraum.

"Die FDP gibt den Menschen Freiräume. Wir glauben dabei mehr als andere an das Potential und die Energie jedes Einzelnen, auch das ist für viele sicher ein wichtiger Aspekt."

Norbert Hoffmann, Generalsekretär der bayerischen FDP

Basisnähe kommt gut an

Und die FDP ist nach eigenen Angaben basisnäher geworden. Die Menschen können also auch innerhalb der Partei mehr mitbestimmen und gestalten. Jeder kann sich in die Partei einbringen, die Wege zur Führungsspitze der FDP Bayern sind kurz, heißt es aus der Geschäftsstelle der FDP Bayern. Das kommt bei Mitgliedern gut an, wie beispielsweise die Urwahl zum Spitzenkandidaten. Aus acht Bewerbern konnten die Mitglieder vor Kurzem den Spitzenkandidaten für die Landtagswahl bestimmen.

Die Linke

Knapp 3.000 Bayern hatten Anfang dieses Jahres ein Parteibuch der Linken. Für die Partei ist das viel. 2017 sind hierzulande über 1.000 Menschen neu eingetreten – und zwar besonders viele Junge. Das Durchschnittsalter der Neumitglieder liegt bei nur ca. 35 Jahren. Außerdem gab es in den Städten etwas mehr Neueintritte als auf dem Land. Gleichzeitig mit den über 1.000 Neueintritten traten aber auch relativ viele Mitglieder wieder aus - und zwar rund 450. Das ist nach Angaben der Partei im Schnitt und verglichen mit den vergangenen Jahren keine Besonderheit.

Soziale Gerechtigkeit als Hauptthema

Gründe für ihren Austritt nennen die Mitglieder meist nicht – für einen Eintritt hingegen schon. Bei den Linken können Neumitglieder in ihrem Antragsformular ankreuzen, was Ihnen politisch wichtig ist. Die meisten wählen da das Thema soziale Gerechtigkeit und die Schere zwischen Arm und Reich, berichtet die Geschäftsstelle. Zweites Herzensthema der Neumitglieder derzeit, allerdings mit großem Abstand zur "sozialen Gerechtigkeit", ist gerade bei jüngeren Leuten die Umweltpolitik, aber auch der Pflegenotstand.


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Putamen, Sonntag, 15.April, 11:12 Uhr

12. Politikverdrossenheit?

Schade, daß die Berichterstattung auch bei B2 immer mehr aus der Linken Sicht dargestellt wird. Eigenartig, daß in der Radiosendung nichts von der AFD zu hören war, zuerst SPD dann etwas Grüne und etwas von CSU und Freie Wähler.
Es stimmt mich sehr traurig, daß unabhängiger Journalismus in den etablierten Medien nicht mehr stattfindet. Das macht mir Sorgen und Angst!
Es gibt in Deutschland keinen Rechtsruck durch die AFD, sondern ein Wiedereinpendeln zur politischen Mitte.

Stan, Samstag, 14.April, 18:12 Uhr

11. Ich war noch nie in einer Partei

und bin es auch jetzt noch nicht.
Angesichts der Politik von CDU-SPD und Grünen ist Passivität keine Option mehr.
Auf der Straße, mit Leserbriefen, Kommentaren und Abos der richtigen Printmedien lässt sich aktiv etwas tun.
Die Bunten haben es zu bunt getrieben.

  • Antwort von Demokrat, Samstag, 14.April, 19:19 Uhr

    Die Bunten treiben es weiter !
    Nicht nur auf der Straße, den Kommentaren, den richtigen Abos, - nein - auch beim
    Engagement in den Parteien.
    Die Demokratie, unser GG, unser Deutschland müssen wir erhalten.

  • Antwort von Maria , Samstag, 14.April, 20:18 Uhr

    Ich habe mehrmals gehört, das die Antifa-Demonstranten für jede Demo gegen die AfD Geld bekommen, angeblich 60 EUR pro Person und pro Demo. Stimmt das?

Gustav , Samstag, 14.April, 15:09 Uhr

10. Die AfDler haben eine rechte Gesinnung.

Sie lügen nicht!

  • Antwort von Die AfD lügt nicht ? Hetzt " nur " ?!, Samstag, 14.April, 15:44 Uhr

    Ich gehe nicht davon aus, dass man jedes einzelne NPD-Mitglied als extremistisch einstufen kann." (Björn Höcke)
    "Quotenneger" (Dubravko Mandic, Vorsitzender des baden-württembergischen AfD-Schiedsgerichts, über US-Präsident Barack Obama
    "Die Bewaffnung der Grenzpolizei macht ja nur Sinn, wenn die Beamten auch die Erlaubnis haben, diese Waffen notfalls auch einzusetzen – um zu warnen, zu verletzen, oder letztlich auch um zu töten" (Marcus Pretzell, Landeschef AfD NRW (MdEP) und Ehemann von Frauke Petry über einen Schießbefehl an der Grenze)"Ich sehe das ganz genauso." (Alexander Gauland stimmt Pretzell zu)"Wir hatten die Diskussion, sind wir die Euro- oder die Pegida-Partei? Wir sind beides!" (Marcus Pretzell)
    Justizhuren", "Unrechtsstaat" (Peter Boehringer, Oberpfälzer Bundestagsabgeordneter, über die deutsche Gerichtsbarkeit und die BRD)
    "Supranationalen Befehlen gehorchende BRD-Führungsclique, inzwischen krimineller als die kommunistische der DDR." (Peter Boehringer über die Bund

Klaus Leist, Samstag, 14.April, 11:27 Uhr

9. politische Bürger

Gerade in Bayern war durch die Konstanz der CSU politisch alles so einigermaßen in Ordnung. Der Bürger brauchte sich um nichts zu kümmern außer alle 4 Jahre sein Kreuzchen an der richtigen, bewährten Stelle zu machen. Durch die Turbulenz, die Frau Merkel in die politische Landschaft getragen hat, ist die bisher schweigende Mehrheit aufgeschreckt. die Frage, "wie soll das enden?" wird seither fast täglich beim Abendessen diskutiert. Der Bürger ist hochgradig verunsichert, die politische Ruhe ist vergangen. Die AfD ist eine Folge der politischen Fragwürdigkeiten, eigentlich völlig überflüssig, aber leider ist rechts von der Union urplötzlich Platz entstanden. Ich hoffe, dass Söder diesen Platz mit einer entsprechenden Politik ausfüllen kann, damit wieder Ruhe am Essenstisch herrscht.

  • Antwort von Josef Brunner, Sonntag, 15.April, 10:29 Uhr

    @ Unter der CSU ist alles einigermaßen in Ordnung?
    Man hat weggeschaut. Man hat die vielen Skandale und Machenschaften stillschweigend akzeptiert. Was ein großer Fehler ist (siehe Dobrindt). Was unter dieser Partei läuft, kann man schon in jedem kleinen Gemeinderat feststellen.

Gerald, Samstag, 14.April, 09:10 Uhr

8. Ohne mich!

Ich habe das schon zu DDR-Zeiten nicht verstanden, wie man in eine Partei eintreten kann! Ob in die SED oder in die Blockflötenparteien!
Genau verhält sich das in der heutigen Zeit! Ich würde nie in einer Partei(egal welcher) eintreten!
Weil aber viele Leute ein gewissen Vorteil im beruflichen Werdegang erhoffen, gehen viele Leute in die Parteien! Da zählt manchmal gar nicht die politische Überzeugung! Man tretet in die Partei ein, welche die bessere Variante für den beruflichen Werdegang in den verschiedenen Regionen bietet!
Das hat sich nicht viel verändert, gegenüber der DDR-Zeit!