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Zur Abwechslung mal kein Altbier "Hosen hell" - Tote Hosen brauen bayerisches Bier

Die Toten Hosen haben ein typisch bayerisches Bier auf den Markt gebracht: Es heißt "Hosen hell", ist untergärig und wird in Bayern gebraut. Die Band hat schon ein Altbier im Fansortiment.

Stand: 18.07.2018

Campino, Sänger der Band "Die Toten Hosen", steht während eines Konzerts auf der Bühne. | Bild: picture-alliance/dpa

Helles mit Totenschädel: Die Toten Hosen haben ein eigenes Bier auf den Markt gebracht - und dafür mit Traditionen gebrochen. Die Band, die seit Jahrzehnten das Altbierlied ("Ja, sind wir im Wald hier ...") intoniert, hat nun 250 Hektoliter "Hosen hell" im Fanprodukte-Sortiment. Es ist das Gegenteil eines Altbiers: Es wird in Bayern gebraut, ist hell, außerdem untergärig im Gegensatz zum obergärig gebrauten Altbier. Auf dem Etikett ist das Tote-Hosen-Logo abgebildet - ein Totenschädel mit rotem Stern.

Den Bayern die Hand reichen

"Es ist unsere Art als Düsseldorfer und Westdeutsche, den Bayern - trotz vieler unangenehmer Vorkommnisse in letzter Zeit - doch noch mal die Hand zu reichen und zu zeigen, dass es auch zusammen geht und gehen muss", sagte Sänger Campino am Mittwoch. "Es wäre einfach Unsinn gewesen, mit einem weiteren Altbier zu kommen." Das "Hosen hell" sei von den befreundeten Brauern Fritz Briem und Michael Schnitzler entwickelt worden.

Wochenlange Bier-Verkostungen

Die wochenlangen Bier-Verkostungen ("Wer sich erinnern kann, der hat nicht richtig mitgemacht") der verschiedenen Varianten bis zur Endauswahl hätten Folgen gehabt: "Unser Konzert in München im vergangenen Dezember war deswegen vielleicht etwas wackelig", sagte Campino. Er habe übrigens den lateinischen Spruch auf den Flaschen beigesteuert: "De gustibus non est disputandum" - "Über Geschmack kann man nicht streiten".


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