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Global Marijuana March "Gebt das Hanf frei!"

Weltweit wird heute für die Legalisierung von Cannabis demonstriert. Auch in sechs bayerischen Städten gab es Kundgebungen. Was spricht für, was gegen die Droge? Wo ist sie legal und wo nicht?

Von: Tanja Sluka

Stand: 02.05.2015 | Archiv

Junge Frau mit einem aufgemaltem Hanfblatt auf dem Bauch | Bild: picture-alliance/dpa

In zahlreichen deutschen Städten sind heute Kiffer und deren Unterstützer auf die Straße gegangen, um für ein Recht auf Cannabis zu demonstrieren. Sie forderten, dass das Haschisch-Verbot aufgehoben wird. Außerdem verlangten sie ein Ende der Diskriminierung von Cannabis-Konsumenten. Mit dem Vorurteil, jemand der Haschisch rauche, sei mit einem Kriminellen gleichzusetzen, müsse aufgeräumt werden, teilte der Deutsche Hanfverband mit.

"Wenn man in Bayern mit Basecap rumläuft oder Rasta-Locken hat, wird man sofort kontrolliert."

Deutscher Hanfverband

Ruf nach mehr Selbstbestimmung

Der Deutsche Hanfverband spricht von "schikanösen Kontrollen" und einer verfehlten Drogenpolitik im Freistaat. Auch die bayerischen Grünen beteiligten sich am "Global Marijuana March". Allein in München demonstrierten etwa 100 Menschen für die Legalisierung von Cannabis. Weitere Kundgebungen fanden in Augsburg, Erlangen, Ingolstadt, Kempten, Weiden und Würzburg statt.

Argumente von Befürwortern einer Legalisierung

Wirkung

Der psychoaktive Wirkstoff in Haschisch oder Marihuana heißt THC. Sein Suchtpotential wird mittlerweile als sehr gering eingestuft. Jointraucher sind allerdings abhängig vom Nikotin im Tabak. Nikotin ist ein Nervengift, das körperlich und psychisch abhängig macht. Manche Cannabiskonsumenten können daher leicht auf Cannabis-Tee oder Cannabis-Gebäck verzichten, nicht aber auf den nikotinhaltigen Joint. Der Gewöhnungseffekt bei THC ist gering. Selbst nach jahrelangem Konsum von Cannabis muss die Dosis nicht gesteigert werden, um ähnliche Wirkungen zu erzielen wie beim ersten Joint. Bei Alkohol und anderen harten Dogen verhält es sich völlig anders.

Kriminalisierung

Coffee Shop in Asterdam | Bild: picture-alliance/dpa

Der Besitz von Haschisch ist in Deutschland verboten. Wer es trotzdem rauchen will, ist gezwungen, auf dem illegalen Schwarzmarkt einzukaufen. Dieser Markt wird von Leuten beherrscht, die vor allem an harten Drogen etwas verdienen. Haschisch wird oft nur angeboten, weil es so beliebt bei den Kunden ist. Alle Cannabis-Konsumenten kommen somit regelmäßig mit harten Drogen in Berührung. Wäre Cannabis legal zu kaufen, würden möglicherweise große Teile der harten Drogenszene verschwinden. In den Niederlanden kann Haschisch in Coffeeshops konsumiert werden. Dort funktioniert die Trennung der Märkte offenbar.

Beimischungen

Da Haschisch ohnehin illegal verkauft wird, haben viele Händler keine Skrupel die Droge mit Substanzen wie Sand, Henna, aber auch mit Schuhcreme oder Chemikalien zu strecken. Denn Haschisch ist in der Regel zu günstig, um damit wirklichen Profit zu machen. Es gibt keine Qualitätskontrollen und keinen Verbraucherschutz. Unerfahrene Konsumenten erwerben unwissentlich beigefügte Gifte. Wenn ein Händler geschnappt wird, wird seine Strafe am prozentualen Wirkstoffanteil (THC) im Haschisch bemessen. Das heißt: Je miserabler die Qualität, desto milder fällt die Strafe aus. Für gesundheitsgefährdendes Strecken werden Händler von der Justiz also quasi noch belohnt.

Einstiegsdroge

Die Theorie, dass Haschisch als Einstiegsdroge fungiert, ist nach Ansicht der Cannabis-Anhänger frei erfunden. Ihrer Ansicht nach ist es physiologisch nicht möglich, dass man durch die Einnahme der einen Substanz abhängig von einer anderen Substanz werden kann. Dass Cannabis den Einstieg in andere Drogenszene bedeuten könne, liege nicht an der Substanz, sondern folge der grausamen Logik des Verbotes. Die Illegalisierung bringe Haschisch-Konsumenten auf dem Drogenschwarzmarkt in die Nähe von harten Drogen. Im Falle der Legalisierung von Cannabis könnte der Verkauf möglicherweise besser kontrolliert werden. Damit wäre auch ein wirksamerer Jugendschutz möglich, so die Argumentation.

Geschichte

In China wird Cannabis schon seit 5.000 Jahren angebaut. In Europa reichen die Anfänge etwa 3.000 Jahre zurück. Seitdem wird die Pflanze auch konsumiert. Befürworter argumentieren, dass es mit Haschisch-Konsumenten nie ein Sucht-Problem gegeben habe. Die Schwierigkeiten seien ausschließlich auf Verbot und Verfolgung von Anbau, Erwerb und Konsum zurückzuführen. In den vergangenen Jahrhunderten habe Cannabis großen Einfluss auf Literatur, bildende Kunst und Musik genommen. So sei beispielsweise die Entstehung von Jazz, HipHop, Reggae und anderen Musikrichtungen eng mit Cannabiskonsum verbunden.

Heilung

Bei manchen Krankheiten kann Cannabis Linderung bringen. So wird hilft der Wirkstoff THC, Schmerzen zu verringern. Bei Chemotherapien für krebskranke Menschen kann Cannabis zur Linderung von Übelkeit und zur Entspannung eingesetzt werden. Da der Wirkstoff auf legalem Weg schwer zu bekommen ist, werden derzeit meist künstliche Substanzen mit schädlichen Nebenwirkungen eingesetzt.

Marschieren für die Freigabe

Haschisch = Harzextrakt (links), Marihuana = getrocknete Blüten (mitte), Hanfsamen (rechts)

Ziel der zahlreichen Veranstalter ist es, dass Marihuana in Deutschland legalisiert wird. Realistisch erscheint dies derzeit allerdings nicht. Die Grünen-Landtags-Fraktion in Bayern hat wiederholt ein Ende des Haschisch-Verbotes gefordert. Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml warnte stattdessen davor, die Gefahren durch Cannabis-Konsum zu verharmlosen. Zu den möglichen Folgeschäden gehörten unter anderem Herz-Kreislauf-Erkrankungen und die Entwicklung einer schizophrenen Psychose. Außerdem werde durch das Rauchen von Joints das Lungenkrebsrisiko erhöht.

"Eine Cannabis-Legalisierung zu Genusszwecken lehne ich deshalb strikt ab. Allerdings sollten Schwerstkranke die Kosten für die Cannabis-Einnahme als Medizin von den Krankenkassen erstattet bekommen. Cannabis-Präparate werden zum Beispiel im Rahmen palliativmedizinischer Behandlungen oder zur Linderung von neuropathischen Schmerzen eingesetzt."

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml

Seit Jahren sprechen sich allerdings auch prominente Politiker für die Legalisierung von Cannabis aus - allen voran der Grünen-Abgeordnete Hans-Christian Ströbele. Während der Hanfparade 2002 in Berlin hatten mehrere Polizisten einen Wagen der Grünen Jugend angehalten und dort mehrere Nutzhanfpflanzen beschlagnahmt, die als Dekoration dienten und genehmigt waren. Daraufhin tätigte Ströbele seinen mittlerweile legendären Ausruf:

"Gebt das Hanf frei - und zwar sofort!"

Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele

Der erste Teil des Satzes wurde bald darauf von Comedien Stefan Raab in einem Lied verwendet.

Der Deutsche Hanfverband rührt seit Jahren die Werbtetrommel für die Legalisierung von Cannabis. Nicht der Wirkstoff THC sei schädlich, sondern der mitgerauchte Tabak. Der Druck auf die Politik wachse mit jedem Jahr, sagte ein Sprecher des Verbands dem Bayerischen Rundfunk. Früher oder später müssten die Behörden reagieren. Immerhin würden die Vorschriften selbst in manchen Regionen der USA allmählich gelockert. Denkbar sei es, Anbau und Konsum in Deutschland innerhalb bestimmter Clubs zu erlauben. Der Verkauf an Kinder und Jugendliche müsse allerdings tabu bleiben, so der Deutsche Hanfverband.

Legalisierung - nein danke!

Anstieg

Für den Fall, dass Haschisch und Marihuana tatsächlich legalisiert werden, warnen Experten vor einem Anstieg der Konsumentenzahl. Da die Droge dann für Jedermann frei zugänglich wäre, würden sie wohl auch viel mehr Menschen ausprobieren und dann vielleicht dauerhaft konsumieren. Damit würde auch die Gefahr von Unfällen zunehmen - zu Hause, auf der Straße und am Arbeitsplatz. Das Argument, die Konsumentenzahl würde sinken, weil der Reiz des Verbotenen wegfiele, ist reine Theorie. Vorstellbar ist dagegen, dass die Hemmungen gegenüber Dorgenkonsum allgemein abnehmen würden.

Kriminalität

Dass Schwarzmärkte ausgetrocknet würden, wenn Cannabis legalisiert wird, gilt als eher unwahrscheinlich. Meist werden Haschisch-Produkte nur als Lockmittel angeboten. Denn Dealer verdienen vor allem am Verkauf sogenannter harter Drogen. Das würde sich durch die Legalisierung von Cannabis nicht ändern, argumentieren Gegner.

Drogen-Tourismus

Palästinensische Cannabis-Plantage  | Bild: picture-alliance/dpa

Sollte Cannabis legalisiert werden, würde Deutschland zu einem Drogen-Tourismusland, ähnlich wie die Niederlande. Konsumenten aus ganz Europa würden einreisen, um sich mit Cannabis einzudecken. Dies würde unter Umständen eine Menge zwielichtiger Gestalten anziehen. Die Gefahr, dass auch Kinder und Jugendliche an Cannabis kommen, würde zunehmen. Denn im Falle einer Freigabe wäre schlichtweg viel mehr Gras im Umlauf.

Gesundheit

Cannabis wird oft als ungiftig und unschädlich beschrieben. Doch manche Konsumenten entwickeln Angststörungen, Depressionen und Persönlichkeitsveränderungen. Bei Jugendlichen sind Entwicklungsstörungen zu beobachten. Bedenklich ist außerdem, dass Cannabis meist in nikotinhaltigen Joints geraucht wird. Nikotin ist ein stark abhängig machendes Nervengift. Die Stoffe, die beim Verbrennen von Tabak inhaliert werden, sind krebserregend. Eine Freigabe von Cannabis würde damit vermutlich auch den Tabakkonsum erhöhen.

Verharmlosung

Das Argument, bei Cannabis handle es sich um eine "weiche" Droge, ist für viele Gegner nicht stichhaltig. Auch wenn Tabak und Alkohol erwiesenermaßen größeren Schaden anrichten, habe der Staat eine Fürsorgepflicht gegenüber seinen Bürgern. Tabak und Alkohol sind legal zu kaufen. Dennoch gibt es weiterhin stark abhängige Raucher und Alkoholkranke. Dass die Zahl der Cannabis-Konsumenten im Falle einer Legalisierung zurück gehen würden, halten Experten für unwahrscheinlich. In den Niederlanden, wo in Coffeeshops legal gekifft werden darf, ist die Zahl der Konsumenten in den vergangenen Jahren leicht gestiegen.

Deutschlandweit Demos

Nicht nur in Bayern wurde heute demonstriert. In insgesamt mehr als 20 deutschen Städten gingen Marihuana-Konsumenten und deren Unterstützer auf die Straße. Kundgebungen angemeldet wurden unter anderem in Berlin, Bremen, Dortmund, Dresden, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Heidelberg, Köln, Mannheim, Osnabrück, Plauen, Rostock, Wittenberg, Siegen, Stuttgart, Tübingen und Ulm.

Was bedeutet eigentlich....

  • HANF: Die Pflanze mit den handförmig zusammengesetzten Blättern gilt als eine der ältesten Nutz- und Ziergewächse der Welt. Hanf ist überaus vielseitig verwendbar. Hanffasern sind Rohstoff für die Textilindustrie. Aus ihnen werden strapazierfähige Stoffe und Seile gefertigt. In der Medizin werden die Wirkstoffe THC (Tetrahydrocannabinol) und CBD (Cannabidiol) verwendet, zum Beispiel zur Schmerzlinderung, bei multipler Sklerose, Übelkeit, Erbrechen und Kachexie. Auch bei Schlaf- und Angststörungen, ADHS, bipoloren Störungen, Depressionen, Schizophrenie, Athritis und bei Autoimmunerkrankungen werden die Wirkstoffe des Hanfes eingesetzt.
  • MARIHUANA: Die getrockneten Blüten und Blätter der weiblichen Hanfpflanzen werden als Marihuana oder auch Gras bezeichnet. Größte Produzenten sind Afghanistan, Jamaika, Kolumbien, Libanon, Marokko, Pakistan, Thailand und die Türkei.
  • HASCHISCH: Das extrahierte Harz der weiblichen Hanfpflanze wird als Haschisch, Hasch, Shit oder Chocolate bezeichnet. Meist wird das Harz zu Platten oder Blöcken gepresst. Stücke des Produkts werden Piece genannt. Haschisch wird meist in Pfeifen oder Joints geraucht, kann aber auch in Speisen verarbeitet werden. Das meiste in Europa konsumierte Haschisch soll aus Marokko, Afghanistan, Nepal, Indien und Pakistan stammen.
Palästinensische Cannabis-Plantage  | Bild: picture-alliance/dpa

Palästinensische Marihuana-Plantage

Die deutschlandweit größte Kundgebung fand nach Angaben der Veranstalter in Berlin statt. Dort hatten sich mehr als 6.000 Teilnehmer angekündigt. Im vergangenen Jahr machten insgesamt mehr als 4.000 Menschen beim "Global Marijuana March" mit. Der Aktionstag findet traditionell am ersten Samstag im Mai statt. Weil diesmal der Feiertag 1. Mai so nah an dem Datum liegt, haben sich die Veranstalter in manchen Städten für ein anderes Datum entschieden.

In Deutschland regelt das Betäubungsmittelgesetz die Strafverfolgung bei Drogendelikten. In § 31a BtMG ist das "Absehen von Verfolgung" dargelegt. Dort heißt es:

"Die Staatsanwaltschaft kann von der Verfolgung absehen, wenn die Schuld des Täters als gering anzusehen wäre, kein öffentliches Interesse an der Strafverfolgung besteht und der Täter die Betäubungsmittel lediglich zum Eigenverbrauch in geringer Menge anbaut, herstellt, einführt, ausführt, durchführt, erwirbt, sich in sonstiger Weise verschafft oder besitzt." (§ 31 a BtMG)

Da es keine bundeseinheitliche Festlegung über die Anwendung des Paragraphen gibt, hat fast jedes Bundesland eine eigene Verordnung bzw. Anweisungen der Staatsanwaltschaft. Dabei ist ein Nord-Süd-Gefälle zu beobachten. In Bundesländern wie Berlin wird der Paragraph eher großzügig zugunsten der Cannabis-Konsumenten ausgelegt. In südlichen Bundesländern wie Bayern und Baden-Württemberg gehen die Behörden dagegen auch bei kleinen Mengen konsequent gegen Kiffer vor.


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Artus, Mittwoch, 13.Mai 2015, 13:00 Uhr

27. .gebt das Zeug frei.

..der Worte sind genug gewechselt. Gebt das Zeug frei. Kontrollierter Verkauf. Mit den zusätzlichen Steuereinnahmen und den Einsparungen aus den wegfallenden Konsumentenkontrollen und Bestrafungsaktionen kann eine super Präventionsarbeit finanziert werden und es bleibt noch Geld übrig. Der wirklich kriminelle Sumpf wird zumindest teilweise und zeitweise ausgetrocknet.

HAHA :D, Dienstag, 12.Mai 2015, 15:58 Uhr

26.

"Bedenklich ist außerdem, dass Cannabis meist in nikotinhaltigen Joints geraucht wird. Nikotin ist ein stark abhängig machendes Nervengift. Die Stoffe, die beim Verbrennen von Tabak inhaliert werden, sind krebserregend."
Dieser Argumentation nach müsse man also Tabak verbieten und Cannabis legalisieren :D

Toller Beitrag, aber..., Dienstag, 12.Mai 2015, 15:55 Uhr

25.

-...natürlich würde der Schwarzmarkt zurück gehen. Denn bei gleichbleibender Konsumentenzahl, muss durch den staatlichen Verkauf weniger Profit im Schwarzmarkt gemacht werden. Und da gerade die "jungen" Konsumenten (18-29) für ihr Hanf nicht mehr auf die Straße gehen müssen, somit keinen Kontakt zum Schwarzmarkt aufbauen, ist davon auszugehen das der Konsum/Verkauf harter Drogen ebenfalls zurück geht.
(Das ist kein Beispiel von Hanf als "Einstiegsdroge"! Auch das ist eine unhaltbare Behauptung und wurde vom Bundesvefassungs Gericht für falsch erklärt. Nur durch die Prohibition und den dadurch entstehenden Schwarzmarkt kommen Hanfkonsumenten mit harten Drogen in Kontakt.

Toller Beitrag, aber..., Dienstag, 12.Mai 2015, 15:52 Uhr

24.

- ...welche "Experten" behaupten, dass der Konsum bei einem reguliertem Markt steige? (Zitate ?) Das ist eine unhaltbare Behauptung der legalisierungs Gegner. Schaut man auf Länder die bereits einen legalen oder geduldeten Cannabis-Markt besitzen, so findet man meist ein gleichbleibendes Konsumverhalten (natürlich gibt es auch Anstieg und Rückgang des Konsums). Es lässt sich also keine Korrelation zwischen Konsum und dem legalen/illegalen Status der Substanz finden.
Selbstverständlich findet man fast immer einen Peak direkt nach der Legalisierung, da einige (wieder) Hanf probieren, die es aufgrund der rechtlichen Lage oder ihrem Job gemieden haben.

Peter, Dienstag, 05.Mai 2015, 00:50 Uhr

23. Es werden immer mehr

Menschen, die für eine Legalisierung auf die Straße gehen. Bei vier Millionen regelmäßigen Konsumenten sind es aber noch zu wenige. Das die Grünen sich für eine Legalisierung aussprechen ist begrüßenswert, jedoch fällt auf, dass sie es immer nur dort tun, wo sie nicht in Regierungsverantwortung stehen (siehe Baden-Württemberg).