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Nach dem Facebook-Skandal Haben Sie ihre Datenschutzeinstellungen verändert?

Ein Gutes hat der Skandal um die massenhafte Datenweitergabe bei Facebook: mehr und mehr Menschen werden darauf aufmerksam gemacht, wie man trotz Facebook-Nutzung seine Privatsphäre schützen kann. Nutzen Sie diese Möglichkeiten?

Von: Max Muth

Stand: 05.04.2018

Mobiltelefon, auf dem der Link zum Löschen des Facebook-Profils zu sehen ist | Bild: pa / dpa

Diese Umfrage ist ein Stimmungsbild und nicht repräsentativ. Technisch ist das System bestmöglich geschützt, um Manipulationen zu vermeiden.

App-Berechtigungen

Wenn Sie an einem Desktop-Computer angemeldet sind und auf diesen Link klicken, können Sie sehen, welche Apps Zugriff auf ihre Facebook-Daten haben. Entfernen Sie Apps, denen Sie nicht vertrauen, oder die sie nicht mehr nutzen.

Privatsphäre-Einstellungen

Unter diesem Link können Sie festlegen, wer ihre Profilinformationen sehen kann. Hier können Sie einstellen, ob ihre Beiträge standardmäßig privat oder öffentlich sein sollen. Außerdem können Sie festlegen, welchen Teil von ihrem Profil Menschen, mit denen Sie nicht befreundet sind, sehen können. Üblicherweise sollten Sie nur Freunden Zugriff auf ihre Freundesliste gewähren. Ob Sie Kontaktdaten wie Ihre Telefonnummer angeben wollen, müssen Sie entscheiden.

Welche Informationen können Werbetreibende verwenden?

Dieser Link führt Sie direkt zu den Einstellungen für Werbeanzeigen. Dort können Sie sehen, was Facebook als ihre Interessen identifiziert hat, also aufgrund welcher Daten Facebook ihnen personalisierte Werbung anzeigt. Falls gewünscht können dort auch Interessen entfernen.

Alle Facebook-Infos herunterladen

Ganz unten auf der Seite für die allgemeinen Facebook-Einstellungen finden Sie den Satz: "Lade eine Kopie deiner Facebook-Daten herunter." Wenn Sie das tun, erstellt Facebook ein Archiv aller Daten, die Facebook bisher über Sie gesammelt hat. Vergangene Woche hatte ein Android-Nutzer so herausgefunden, das auch Anrufinformationen und SMS von Facebook gespeichert wurden.


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