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Junge Union positioniert sich Nicola Gehringer sieht im Asylstreit Positives

Der CSU-Nachwuchs diskutiert bei der Landesversammlung in Friedberg vor allem über die digitale Zukunft Bayerns. Doch wie äußert sie sich zur Asylpolitik? Landesgeschäftsführerin Nicola Gehringer äußert sich positiv über den Asylstreit.

Stand: 28.07.2018

Nicola Gehringer, Landesgeschäftsführerin der Jungen Union Bayern | Bild: Junge Union Bayern

Im Interview mit Bayern 2 am Samstagvormittag sagte Nicola Gehringer: "Es war zwar inhaltlich gut, dass man den Aslystreit ausgetragen hat, über den Ton und die Art und Weise lässt sich natürlich streiten, da müssen wir uns auch noch verbessern. Aber das Inhaltliche und das, was die CSU jetzt erreicht hat, begrüßen wir sehr."

Zuspitzungen im Asylstreit seien legitim gewesen

Auf die Wortwahl in dem Streit angesprochen, sagte Gehringer: "Es sind Zuspitzungen, die man natürlich kritisch sehen kann. Aber diese Zuspitzungen sind auch von Leuten gefallen, die in dem Fall zuspitzen müssen, also wie der Landesgruppenchef. Der hat das Recht sich hinzustellen und zu sagen, spitze in dem Fall etwas zu, ich polarisiere etwas." Zudem seien der CSU in der Diskussion auch die Punkte Humanität und Integration wichtig gewesen.

Gehringer zeigt sich trotz schlechter Umfragewerte gelassen

Mit Blick auf die kommende Landtagswahl und die derzeit schlechten Umfragewerten zeigte sich die Landesgeschäftsführerin der Jungen Union gelassen.

"Bis zum 14. Oktober wird noch viel Wasser die Isar herunterfließen, deswegen sehen wir diese Umfragewerte im Moment zwar mit einer gewissen Sorge, mit einer gewissen Skepsis, aber sind auch entspannt."

Nicola Gehringer, Landesgeschäftsführerin der Jungen Union


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