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Gemeinsam für Afrika Gates und Müller treffen Vereinbarung

Entwicklungshilfeminister Gerd Müller und Bill Gates wollen gemeinsam in Afrika aktiv werden, um die Chancen der Bevölkerung vor Ort zu verbessern. Das machten sie bei einer Podiumskiskussion in der TU München deutlich. Von Gerhard Brack

Stand: 17.02.2017

Studierende der TU München hatten Bill Gates und Entwicklungshilfeminister Müller dazu eingeladen, über die Zukunft Afrikas zu diskutieren. Auf der Bühne des Audimax zeigten sich Minister und Milliardär immer wieder einig. So klatschte Bill Gates Beifall, als Minister Müller mehr Geld für Entwicklungspolitik und weniger für Rüstung forderte.

"Wir geben dieses Jahr in der Welt 1.700 Milliarden für Militär und Rüstung aus und 160 Milliarden für Entwicklungszusammenarbeit. Und ich sage Ihnen: Mehr Panzer, mehr Militär bringt nicht mehr Frieden!"

Gerd Müller, Bundesentwicklungsminister

Das Ziel: eine bessere Welt

Bill Gates selbst kämpft mit seiner Stiftung gegen Krankheiten, Klimawandel und Armut.

Die Studierenden rief Bill Gates dazu auf, sich mit Erfindungsgeist und guten Ideen ebenfalls für eine bessere Welt einzusetzen.

"Wir haben nicht 24 Stunden am Tag billige, saubere Energie. Und wenn wir den Indern sagen: ‚Hey, hört auf Kohle zu verheizen!‘, dann haben wir nicht wirklich eine Antwort für sie. Deshalb brauchen wir jetzt eine Revolution, und zwar schnell, weil der Klimawandel jeden Tag schlimmer wird."

Bill Gates, Microsoft-Gründer

Viele Zuhörer zeigten sich begeistert und inspiriert von der Begegnung mit Bill Gates. Mehr als 11.000 Interessierte hatten an der Veranstaltung teilnehmen wollen; die eintausend Plätze wurden schließlich verlost.


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Hans, Samstag, 18.Februar 2017, 20:46 Uhr

5.

Coole Sache. Könnten sich einmal ein paar mehr Großunternehmer daran orientieren.

websaurier, Samstag, 18.Februar 2017, 18:43 Uhr

4. Fass ohne Boden


Dem Müller müssen dringend die Mittel zusmmen gestrichen werden !!!
Und zwar sofort !
Wir zahlen zur Zeit monatlich 2 Milliarden Entwicklungshilfe an unsere neuen Fachkräfte.
Ich denke , das reicht erst mal !!

APOSTOLIDIS, LEFTERIS, Samstag, 18.Februar 2017, 16:37 Uhr

3. DIREKTEN KONTAKT NACH MÖGLICHKEIT VIA E-MAIL MIT MR. BILL GATES

Sehr geehrte Redaktion von BR 5
guten Tag !

Ich hätte eine große ungewöhnliche Bitte an Sie und zwar, wenn Sie die Möglichkeit hätten, irgendeinen Kontakt per -Mail mit Mr. Bill Gates
den großen Philanthropen und weltweiten Wohltäter zu vermitteln, bzw. herzustellen, wäre ich Ihnen sehr verbunden.

Beste Grüsse und Wünsche an ALLE die sich für Menschen und Umwelt einsetzen.

Sa. den, 18. Febr. 2017

L. Apostolidis

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Hans Holtz, Samstag, 18.Februar 2017, 15:19 Uhr

2. Afrika - ein Fass ohne Boden!

Der Gates sollte halt seine Millionen den Afrikanern spenden, wenn er sich solche Sorgen macht. Und der Müller seine Ersparnisse... Letztendlich wird das Geldsammeln nicht viel bewirken. Wäre es angesichts der hohen Vermehrungsquote dort aber nicht als erster Schritt erforderlich, die gleichen Schritte zu unternehmen, wie damals China? Was war das mal für ein armes Land, als die Kinderzahlen ungefähr die gleichen waren, wie weiterhin in Afrika. Aus China ist eine Wirtschaftsmacht geworden und die Lebensbedingungen für das Volk haben sich extrem gebessert. Ohne eigene Mitarbeit Afrikas wird man dort nur weitere Milliarden "versenken". Und wenn dies der Gates mit seiner angeblich hohen Intelligenz nicht begreifen will, muss man sich über die Naivität Müllers nicht wundern...

  • Antwort von Intelligenzia, Samstag, 18.Februar, 19:38 Uhr

    Sie schreiben von der" angeblich" hohen Intelligenz Bill Gates und
    vergleichen in ihrem Kommentar China mit Afrika ?!

    In jedem Land/Kontinent eine Regierung ?!

    Da ist jedes weitere Wort sinnlos !

Jurek W., Samstag, 18.Februar 2017, 15:05 Uhr

1. Tja, die Afrikaner sind eben unsere Nachbarn, gell?7

Dieser Müller ist die neunte Plage nach Burkhardt von Pro Asyl. Ich frage mich, wie lange es bei diesen Vorzeichen bleiben wird? Befürchte, das große Unheil steht vor der Tür. Nebenan, in Frankreich tobt der Mob bereits, wenn ihr auch nichts darüber schreibt. Sondern mal wieder von Afrika, unserem neuen Nachbarland...

  • Antwort von Wolf, Samstag, 18.Februar, 17:18 Uhr

    Natürlich tobt der"Mob" wenn man ihn mit Schlagstöcken penetriert! Würden sie auch!

  • Antwort von R.S., Samstag, 18.Februar, 20:47 Uhr

    Jurek
    Mal wieder die Presse angreifen ? Gähn!
    Die Unruhen in Paris sind sehr wohl Thema in den Medien !

    Dann noch Müller und Burkhard von pro Asyl.
    Wäre es ihnen lieber, die Herren würden untätig rumsitzen ?
    Und das, nachdem das große Unheil ihrer Meinung nach vor der Tür steht !

    Zum Mob in Paris, manchmal hilft ein wenig Allgemeinbildung.
    Empfehle ihnen dringend, sich über die Zustände in den Banlieues zu informieren.
    Aber ob das bei ihnen hilft, bezweifle ich.