11

Antwort auf Volksbegehren der Grünen CSU will Flächenfraß reduzieren

Die CSU reagiert auf das Volksbegehren der Grünen gegen den Flächenfraß: Die Forderung der Grünen, den Flächenverbrauch um die Hälfte zu reduzieren, geht der CSU aber zu weit - das sei Bevormundung. Mit drei Anträgen im Landtag will die CSU Anreize schaffen.

Von: Peter Kveton

Stand: 17.05.2018

Eine große Baustelle bei Unterföhring. | Bild: BR/Brigitte Heming

Mit drei Anträgen im Landtag will die CSU Anreize schaffen, den Flächenverbrauch zu reduzieren. Kommunen, die sparsam mit ihren Flächen umgehen, sollen das Gütesiegel "flächenbewußte Kommune" bekommen. Außerdem sollen 100 Millionen zusätzliche Euro in Städtebau und Dorferneuerung fließen, um damit die Entsiegelung von Flächen zu finanzieren. Und drittens werde geprüft, wie flächensparende Kommunen in den Genuss auch anderer Förderprogramme kommen können.

"Wir wollen auf Anreize setzen, nicht auf Verbote, weil wir Vertrauen haben in die Kommunalpolitik, dass die verantwortungsvoll mit dem Thema umgehen“, erläutert der CSU-Abgeordnete Klaus Holetschek die drei Anträge der CSU.

Grüne: So kommen wir vom Flächenfraß nicht runter

Martin Stümpfig von den Grünen spricht dagegen von Schaufensteranträgen, die wenig erreichen. Das gehe zwar in die richtige Richtung, aber so komme man nie vom aktuellen Flächenfraß runter. Auch SPD und Freie Wähler sehen einen guten Willen bei der CSU, aber zu wenig Mittel, um wirklich etwas zu erreichen.

Erwartunsggemäß wurden die CSU-Anträge angenommen. Die Grünen bleiben trotzdem bei ihrem Volksbegehren "Betonflut eindämmen".


11

Keine Kommentare mehr möglich. Hinweise zum Kommentieren finden Sie in den Kommentar-Spielregeln.)

bayer, Donnerstag, 17.Mai, 17:54 Uhr

5. Flächenfraß

gibt es gute praktische Beispiele wie man Flächenfraß vermeiden und trotzdem eine Gemeinde weiter entwickeln kann? Wenn ja, dann sollte man mit diesen Personen
zusammen arbeiten und ein Konzept erstellen. Die Politiker sollten nicht von Dingen sprechen, die sie nicht verstehen.

DonPromillo, Donnerstag, 17.Mai, 17:22 Uhr

4. Der Flächenfraß und die Christlich Sozialen

Auf unsere Regierung kann man sich verlassen, kein Tag vergeht ohne das Ankündigen von Superlativen.
Der eine will Polizei in den Schulen, ein anderer möchte mehr Straßen und damit weniger Verkehr so glaubt er.
Ich sage man sollte ganz Deutschland zu betonieren dann bräuchten wir keine Verkehrswege mehr, jeder könne mit seinem SUV kreuz und quer durch die Gegend gurken. Damit die Grünen im Langtag auch zufrieden sind sollten wir den Beton grün bemalen, wenn das keine Zukunft ist und Arbeitsplätze schafft es nebenbei. Es wäre auch ein gelungener Akt des Generationen Vertrag den "Sie" werden unsere idiotische Handlungsweisen ausbaden müssen.
Nicht für ungut!

Selim, Donnerstag, 17.Mai, 17:10 Uhr

3. der Mütos vom deutschen inschenjör

da müssen sie aber hohe "Anreize setzen".
Da muß ein Umdenken stattfinden, das nicht einfach so dahergeflogen kommt.
Als Anfangsanreiz (ein schmerzhafter, anders wirkt es nicht), sollte ganz kaltschnäuzig die Reichsgaragenverordnung abgeschafft werden.

Weil Menschen, wenn sie Wohnraum schaffen, dazu gezwungen werden, Stellplätze für Autos zu bauen, auch wenn sie kein Auto haben oder keines wollen oder keine mögen.
Und Flächenfraß OHNE diese Brummdinger ist schlichtweg gar nicht möglich, weil... dann müssen sie sich was anderes überlegen.... vielleicht etwas wirklich Intelligentes.
Dazu haben wir doch die Ingenieure! Noch... die deutschen Ingenieure mit dem noch guten Ruf!
Weiß doch jeder: dem Ingenieur ist nix zu schweur.

  • Antwort von Earl of Trudering, Donnerstag, 17.Mai, 17:30 Uhr

    @Selim
    ...diese Zeiten sind vorbei (sprechen sie mit Pädagogen) mit unserem Schmalspur Studium reicht es hinten und vorne nicht, höchstens für einen Schönredner. Vielleicht kommt aber ein guter Politiker heraus.

  • Antwort von Selim, Donnerstag, 17.Mai, 17:39 Uhr

    so wie der mit dem erlogenen Doktortitel hicks?

  • Antwort von tell, Donnerstag, 17.Mai, 17:39 Uhr

    Früer wuste ich nichd einmahl, wi mann Inschenör schreipt - häute binn ich einen.

websaurier, Donnerstag, 17.Mai, 16:48 Uhr

2. Jeden Tag ein neues Lippenbekenntnis..


Jeden Tag neue Versprechungen und Zusagen...

Interessant, dass ein Großteil der Bayern dies doch tatsächlich alles glaubt und treu und brav die entsprechenden Kreuzchen macht !

  • Antwort von Gerald, Donnerstag, 17.Mai, 18:42 Uhr

    Keine Bange, nach der Wahl ist wieder Ruhe mit den ganzen großspurigen CSU-Ansagen angesagt! Die ganzen Versprechungen und Zusagen werden nach der Wahl sofort wieder in die berühmte Schublade gelegt und werden erst wieder zur nächsten Wahl wieder ausgepackt, damit ein Großteil der Bayern wieder das Kreuzchen bei der CSU macht! Eigentlich müsste auch der letzte Bayer es mitbekommen, daß die CSU vor den Wahlen immer viel erzählen, wenn der Tag lang ist!

Anna, Donnerstag, 17.Mai, 16:08 Uhr

1. Flächenfraß

Ich persönlich finde es mehr als bescheiden, wenn alles planiert wird. Was mich in ärgert ist, dass ein Naturschutzgebiet für Flüchtlingsunterkünfte (wurde vor ca. einen halben Jahr hier berichtet) weichen sollte, aber sonst groß über die zu erhaltende Natur gesprochen wird. Es kommt immer darauf an, um was, wen es sich handelt, den Eindruck habe ich von den Grünen. Umweltschutz fängt immer im kleinen an und sollte auch für die ganz großen gelten.....

  • Antwort von Wolf, Donnerstag, 17.Mai, 16:24 Uhr

    Ist ja klar,am Flächenfraß sind jetzt auch die Flüchtlinge schuld......Herr,Hirn! Schuld an der Versiegelung sind die CSU-Bütgermeister und Landräte,sonst niemand!

  • Antwort von Selim, Donnerstag, 17.Mai, 17:11 Uhr

    Antwort an Hirn:
    Je mehr Mensch, desto weniger qm pro Mensch... oda?

  • Antwort von Roberto , Donnerstag, 17.Mai, 17:15 Uhr

    zu Wolf ) was verstehen Sie an Annas Kommentar nicht ? Die Grünen kämpfen gegen den Flächenfraß, aber wenn es sich um Flüchtlinge handelt, spielt die Bebauung keine Rolle mehr. Seit Jahren suchen Studenten in München dringend bezahlbaren Wohnraum und plötzlich werden überall Wohnungen gebaut. Grünflächen werden in München zugepflastert, aber sicher nicht für die Studenten. Genau so ist es!

  • Antwort von Wolf, Donnerstag, 17.Mai, 18:21 Uhr

    @roberto,
    Ich verstehe alles an Annas"Kommentar" ,Grünen und Flüchtlingsbashing auf absolut seichtem Niveau,sonst nix,ach so,bei ihnen dito!