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Positive Zwischenbilanz Einzelhandel legt im ersten Halbjahr weiter zu

Der Umsatz im Einzelhandel ist in den ersten sechs Monaten weiter gestiegen. Die Zahlen für den Juni, die das Statistische Bundesamt angab, lagen über den Erwartungen der Experten.

Von: Felix Lincke

Stand: 31.07.2018

Frau sieht sich in Drogerieladen um (Ansicht von hinten) | Bild: BR

Die Branche wächst seit Jahren, also lag das erste Halbjahr 2018 voll im Trend: Um drei Prozent haben die Händler mehr eingenommen. Berücksichtigt man die Preisentwicklung, dann waren es immerhin 1,4 Prozent mehr.

Lebensmittel verkaufen sich gut, Haushaltsgeräte weniger

Die deutschen Einzelhändler steuern auf ihr neuntes Wachstumsjahr in Folge zu. Nach einem schwächeren Jahresbeginn geht es im Verlauf deutlich aufwärts. Stark gewachsen ist im Juni erneut der Onlinehandel mit 4,2 Prozent brutto. Ähnlich gut gingen Lebensmittel und Getränke. Schwächer waren diesmal die Umsätze mit Einrichtungsgegenständen, Haushaltsgeräten und Baubedarf.

Fachhändler vor großen Herausforderungen

Die gesamte Branche profitiert von Rekordbeschäftigung, höheren Löhnen, niedrigen Zinsen und der guten Kauflaune der Verbraucher. Für die klassischen Ladengeschäfte im sogenannten stationären Handel läuft es aber unterschiedlich gut. Während einige Discounter und große Lebensmittelketten zum Teil mit preiswerten Eigenmarken kräftig zulegen, bietet sich im Fachhandel ein anderes Bild. Wer als spezialisierter Fachhändler überleben will, ist auf einen guten Absatz im Internet angewiesen.

Viele kleinere Geschäfte mussten bereits schließen, was zu einer Verödung der Innenstädte in einigen Regionen führte. Online und im Versandhandel sind dagegen im besten Fall zweistellige Zuwächse möglich.


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Floh, Mittwoch, 01.August 2018, 05:53 Uhr

5.

Eine Statistik is immer gut wennst du sie selber machts.

realist, Dienstag, 31.Juli 2018, 21:45 Uhr

4. wer es glaubt

Der Einzelhandel? Wirklich?? Ober so Online Händler wie amazon und andere. Jedenfalls auf solche sinnfreie "Wasserstandsmeldungen" kann ich verzichten.

Nic, Dienstag, 31.Juli 2018, 18:16 Uhr

3. Statistiken

Aber jetzt mal ehrlich, diese Umsätze (keine Gewinne) sind extrem ungleich verteilt, profitieren tun nur Discounter und andere Monopolisten. Ich bin selbst Online-Einzelhändler und habe bisher ein sehr schlechtes Jahr (seit 20 Jahren das schlechteste), die Verbraucher sind extrem geizig, kaufen nur noch billig oder das Nötigste.
Lohndumping, steigende Mieten, Stromkosten, Gebühren, Steuern, Krankenversicherung, Handys und Kreditschulden fressen den Verbrauchern die Haare vom Kopf, was soll er also noch kaufen?

Realistin1, Dienstag, 31.Juli 2018, 15:57 Uhr

2. Umsatz getürkt......

Dass der Umsatz steigt kann man am Kaufverhalten der Menschen sehen. Vor allen, wer was kauft! Wie können Menschen die nichts arbeiten, in diesen Maßen einkaufen. Ich kenne Menschen die können sich nur das nötigste zum Leben kaufen und haben ein Leben lang gearbeitet und Kinder erzogen, die können sich heute nichts mehr einfach so einkaufen, da geht es um Pfennigbeträge.
Der Staat gibt unseren Armen Sozialhilfe, Mietbeihilfe, Hatz4 und Flüchtlinge, Migranten bekommen auch diese Gelder, diese fließen in den Handel und dann wieder zum Staat zurück. Es wird dadurch kein Mehrwert erwirtschaftet...und dadurch sieht alles nach viel Kaufverhalten und Umsatz aus.
Ich habe heute im Lebensmittelmarkt eingekauft, die Ware wurde neu aufgefüllt, der Becher Joghurt ab 200ml teurer und kleinere auf 150ml, 125ml auf den vorherigen Wert von den mit 200ml.
An der Rentenerhöhung, Lohnerhöhung wird sich sofort bedient und die Menschen weiterhin ARM gehalten.....

  • Antwort von Nürnberger, Dienstag, 31.Juli, 19:28 Uhr

    Ihre Worte sind unrealistisch. Die Leute, die ihr Leben lang gearbeitet und/oder Kinder erzogen haben, können sich auf keinen Fall weniger kaufen als jene, die Hartz IV beziehen. Ist die Rente gering, wird mit Wohngeld, Sozialhilfe etc. aufgestockt.

    In welchem Lebensmittelmarkt waren Sie heute gewesen? Die Geschichte mit dem Joghurt erscheint selbst konstruiert.

  • Antwort von Verbraucher, Dienstag, 31.Juli, 19:37 Uhr

    In Bayern sind 11,9 % armutsgefährdet.
    Somit kann der größte Teil gut Geld ausgeben.

  • Antwort von konstanze, Dienstag, 31.Juli, 20:29 Uhr

    sie haben recht, es ist schlimm, wenn gerade alte menschen, egal wie die lebensumstände waren, hier in den müllkübeln nach verwertbaren suchen müssen. es ist eigentlich eine bankrotterklärung eines reichen staates. können sie sich noch an den vorschlag zum "Helikoptergeld" erinnern. man hat diese idee wieder verworfen. offensichtlich hat man den deutschen hierbei nicht zugetraut, dass geld auch wirklich in den eigenen konsum zu stecken. na, nun hat man es ja anders geregelt. ich vermute mal, dass sich ADIDAS, Haargelhersteller und die Tabakindustrie keine Zukunftssorgen machen müssen.

  • Antwort von Verbraucher, Dienstag, 31.Juli, 23:34 Uhr

    @ konstanze
    Es ist nie egal wir die Lebensumstände waren.
    Im Alter sehe ich ganz genau, ob ich alles richtig gemacht habe.
    Altersarmut fällt nicht vom Himmel.

websaurier, Dienstag, 31.Juli 2018, 12:45 Uhr

1. Umsatz-Bla-Bla...


Umsatz sagt nichts aus; eigentlich sollte sich das mittlerweile rumgesprochen haben.
"Umsatz" kann man kaufen...
Wenn ich 1000 Produkte zusätzlich für je 100 Euro verkaufe, dann habe ich hier einen Mehr-Umsatz von 10.000Euro...
Wenn mich das Produkt aber 100 Euro im Einkauf oder in der Herstellung kostet, dann habe ich unterm Strich: Jede Menge Aufwand, aber nix verdient...

Aussagekraft hat nur das, was "unterm Strich" steht.

  • Antwort von websaurier, Dienstag, 31.Juli, 15:25 Uhr


    Mehrumsatz 100.000 Euro...
    Sorry, Hitze ist an allem schuld !!
    -GRINS-