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Nach Brexit Englisch keine EU-Sprache mehr?

Als einziges Land hat Großbritannien Englisch als offizielle Amtssprache bei der EU angegeben. Durch den Brexit könnte die EU deshalb ihre wichtigste Amtssprache verlieren.

Von: Jannik Pentz

Stand: 27.06.2016

Brexit | Bild: picture-alliance/dpa

Wer sich an die Europäische Union wenden will, kann das in einer ganzen Reihe an Sprachen tun. Insgesamt 24 offizielle Amts- und Arbeitssprachen werden bei der EU anerkannt. Eine Schlüsselrolle spielen dabei die Mitgliedsstaaten. Jedes Land gibt vor seinem Beitritt zur EU an, welche Sprache es als Amtssprache in der EU verwenden möchte.

Durch den drohenden Brexit könnte es nun eine weniger werden. Ausgerechnet die englische Sprache könnte ihren offiziellen Status verlieren, warnt die Vorsitzende des Ausschusses für konstitutionelle Fragen, Danuta Hübner.

"Wir haben eine Regel, nach der jedes EU-Land das Recht hat, eine Amtssprache zu bestimmen. Nur das Vereinigte Königreich hat Englisch angegeben. [...] Ohne die Briten haben wir dann auch kein Englisch."

Europaabgeordnete Danuta Hübner

Auch die Iren sprechen offiziell gar kein Englisch

Laut Hübner gibt es kein zweites Land, was die englische Sprache bei der EU als offizielle Amtssprache angegeben habe. "Die Iren haben Gälisch angegeben, und die Malteser Maltesisch", so die polnische EU-Abgeordnete.

Um die geltenden Regeln zu ändern, sei ein einstimmiger Beschluss der übrigen 27 Mitgliedsländer nötig. Ob sich alle verbleibenden EU-Staaten auf einen Verbleib der englischen Sprache einigen können, ist aber fraglich. Frankreich zum Beispiel hat in den vergangenen Jahren penibel darauf geachtet, dass Französisch gegenüber Englisch nicht noch weiter an Bedeutung verliert.

Einen ersten Schritt weg von der englischen Sprache hat die EU-Kommission bereits getan. Wie das Wall Street Journal berichtet, werden seit dem Brexit-Votum deutlich häufiger Inhalte auf Französisch oder Deutsch veröffentlicht.


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secor, Donnerstag, 07.Juli 2016, 08:45 Uhr

3. Amtssprache

Zunächst sollten "alle" EU-Mitgliedsstaaten ihre Heimatsprachen achten und gemäss ihren Traditionen pflegen, das ist wichtig für die Identität eines jeden noch so kleinen Mitgliedsstaates. Die Amtsprachen in der EU sollten französisch und deutsch als die, innerhalb der EU meist gesprochenen Sprachen bestimmt werden. Dolmetscher gibt es genug. Es ist eben nicht, wie befürchtet, ein so grosser Aufwand -sind doch viele Verordnungen eh schon in diesen Sprachen verfasst. Vor allem in Osteuropäischen Ländern wird immer mehr deutsch in den Schulen gelehrt. Ist es nicht der Ingenieur aus Deutschland, der für Qualität gebirgt hat?! Dies hat leider mit dem Einzug des Bachelor- und Master -Abschlusses an Qualität verloren. Dort hin müssen wir zurück kehren. Dafür hat man uns Deutsche schon vor Jahrzenhten beneidet!!!
Wenn ein Land als Vorbild dienen soll dann muss es auch gewisse Qulitäten vorweisen können, was nicht wieder als Missbrauch von Macht verstanden werden soll (siehe Bankensystem).

Paul Ryssel, Dienstag, 28.Juni 2016, 21:45 Uhr

2. Englisch keine EU-Sprache mehr

Wenn GR nicht mehr in der EU ist , kann Englisch auch keine offizielle Amts- und Arbeitssprache mehr sein. In der EU sprechen die meisten Menschen sowieso entweder Deutsch ( mit Österreich ca. 88 Mio) oder Französisch (66 Mio).

Usaria, Montag, 27.Juni 2016, 21:33 Uhr

1. Englisch keine Eu-Sprache mehr?

Das glaube ich nicht, das die EU, Englisch als ihre Amtssprache verliert, Englisch ist die Weltsprache Nummer 1. Eine neue Amtssprache ein zu führen, währe komplett idiotisch, dees wäre ein riesiger Bürokratischer Aufwand. Und welche Sprache sollte es dann werden? Deutsch? Spanisch? Französisch? Wenn sich die Politiker wirklich darüber ihre Gedanken machen! Dann frage ich mich wirklich für was haben wir die EU? Da gibts wohl wichtigere Probleme zu lösen. Wie das Thema Flüchtlinge, Arbeitslosigkeit in Europa, TITIPP, usw.