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Konzern will klotzen statt kleckern BMW eröffnet Campus für autonomes Fahren

BMW hat heute in Unterschleißheim bei München sein neues Entwicklungszentrum für autonom fahrende Autos eröffnet. Mit dabei war auch Ministerpräsident Markus Söder. In dem sogenannnten Campus arbeiten in Kürze rund 1.800 Ingenieure und IT-Experten.

Von: Gabriel Wirth

Stand: 11.04.2018

Autonomes Fahren | Bild: colourbox.com

Ein Großteil der Mitarbeiter ist bereits in das neue Zentrum eingezogen. Zahlreiche neue Mitarbeiter hat BMW eingestellt, der überwiegende Teil sind IT-Spezialisten.

BMW sieht gewaltige Herausforderungen

Auch die jüngsten Unfälle mit selbstfahrenden Autos von Tesla und Uber in den USA halten BMW nicht davon ab, diese Technik mit voller Kraft weiter zu entwickeln. Die Münchner sehen noch gewaltige Herausforderungen. Deshalb sei es notwendig zu klotzen und nicht zu kleckern, erklärt BMW-Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich:

"Wir brauchen den Campus, denn der ist die Basis, um hier in kurzen Wegen zusammenzuarbeiten. Das andere ist, wir brauchen auch eine Weiterentwicklung unserer Kultur. Ich bin Maschinenbauer, ich habe mich mit Verbennungsmotoren in meinem Studium beschäftigt und die letzten drei Jahre mache ich vor allem Tech-Themen."

BMW-Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich

Unterstützung bekam BMW von dem neuen bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder, der sich selbst als Automobilisten bezeichnet. Zum einen sei die Industrie ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Bayern, zum anderen sei sie Ausdruck von Individualität. Deshalb sprach sich Söder auch noch einmal klar gegen Fahrverbote aus und sicherte der Autoindustrie seine Unterstützung zu.


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