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Wohin geht die Reise? Betriebsräte diskutieren über Automobilstandort Bayern

Die IG-Metall sorgt sich wohl nicht zu Unrecht um den Automobilstandort Bayern. Wo die Reise hingeht, das erörtern in Bamberg rund 150 Betriebsräte aus dem Automobilbereich zusammen mit Experten.

Von: Heiner Gremer

Stand: 12.07.2018

Neu gefertigte Autos auf einem Parkplatz | Bild: BR-Bild/NDR/Ronald Schütze

Der Dieselskandal hat am Image der Branche gekratzt, und auch der neue Welt-Standard bei den Abgastests könnte negativ auf die Produktion durchschlagen. Schließlich stellt der Trend zum Elektroauto die Konzerne und ihre Zulieferer vor große Herausforderungen. Die Frage ist, wie die Unternehmen in Zukunft am besten damit umgehen.

Es gut um sehr viele Jobs

In Bayern verdienen mit Zulieferindustrie rund 400.000 Menschen ihren Lebensunterhalt im Automobilsektor, direkt bei den Herstellern sind es laut Gewerkschaftsangaben derzeit rund 215.000. Trotz eines Ende Juni geschlossenen Autopakts befürchtet man, dass allein durch die E-Mobilität bis 2030 rund 25.000 Arbeitsplätze in Bayern wegbrechen könnten.

Wie kann die Zukunft aussehen?

Gemeinsam mit Vertretern aus den Unternehmen, der Wissenschaft und aus der Politik wollen die Betriebsräte deshalb mögliche Zukunftsperspektiven auf einer zweitägigen Automobilkonferenz im oberfränkischen Bamberg erörtern. Referenten sind beispielsweise Peter Mertens, der Vorstand für technische Entwicklung bei der Audi AG, oder von BMW Karl Hacker von der Personalleitung München.

Am Freitag diskutieren nach einem Videogrußwort von Ministerpräsident Markus Söder unter anderen die Vorsitzende der Bayern-SPD Natascha Kohnen und Markus Ganserer von den Grünen mit den Gewerkschaftlern um Bayerns IG Metallchef Jürgen Wechsler.


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Many, Donnerstag, 12.Juli, 10:02 Uhr

2. Wenn E-Autos

nicht verkauft werden, braucht man sich nicht wundern.Jeder Reiter weiß,ein Pferd von hinten aufzäumen ist meistens schwierig. Wenn die
glücklichen E-Auto Besitzer feststellen, ohne Strom nichts los, spricht sich das herum. Bei unserer Staatlichen Stromverteilung würden bei vielen E-Autos die Nachbarn sofort wissen ,wenn der Nachbar tankt, weils dann dunkel wird.

  • Antwort von Ich, Donnerstag, 12.Juli, 16:16 Uhr

    Keine Ahnung haben und davon eine Menge. Das deutsche Stromnetz würde es ohne Ausbau verkraften wenn 60 Prozent der Autos elektrisch angetrieben werden

Hauptsache freigestellt, Donnerstag, 12.Juli, 09:54 Uhr

1. Bitte nicht wundern und jammern

Auch die Betriebsräte und mit ihnen
die IG METALL haben die Zukunft der Mobilität verschlafen und nur auf Dinosauriertechnik gesetzt.

  • Antwort von Ende dem Flächenfraß und dem Betrug, Donnerstag, 12.Juli, 10:38 Uhr

    Ja, was Betriebsräte angeht, ist das bei uns im Betrieb auch so.

    Zukunftsfähige Moilitätskonzepte für D???? Fehlanzeige!
    Es müssen kleinere Fahrzeuge bei 0 Schadstoffausstoß her! Da muß die Reise hingehen.
    Güter gehören auf die Schiene!

    Ende mit dem Flächenfraß zugunsten von diesem ganzen nicht enden vollenden Schrotthandel/-geschäft. Das kann doch nicht der menschliche Lebensinhalt sein!