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Nach gerissenen Kälbern In Bayern ist der Wolf los – Wie ein Wildtier zum Politikum wird

CSU-Ministerpräsident Markus Söder will, dass er abgeschossen werden darf, obwohl Canis lupus europaweit streng geschützt ist. Denn Bauern und Schäfer haben den Wolf zum Feind erklärt. Umgekehrt setzten sich Grüne und manche Jäger für ihn ein. Es gibt in Bayern nur drei angesiedelte Paare, trotzdem ist der Wolf jetzt ein Politikum.

Von: Renate Roßberger

Stand: 24.08.2018

Ein Wolf schaut hinter einem Baum hervor | Bild: picture alliance/Lino Mirgeler/dpa

In Bayern ist der Wolf los. Vor kurzem hat er im Allgäu Kälber gerissen. Ein Bauer im Landkreis Regen filmt ein Tier auf seiner Wiese und fürchtet um seine Weiderinder. Ein oberpfälzer Schäfer lässt seine Schafe von speziellen Schutzhunden bewachen. Der CSU-Politiker und Ex-Landwirtschaftsminister Helmut Brunner plädiert sogar für wolfsfreie Zonen in Bayern. Renate Roßberger recherchiert, wieviel Politik inzwischen mit dem scheuen Wildtier gemacht wird.


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