Medienkompetenzprojekte


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tat:funk Über das Projekt

tat:funk kann als P-Seminar gewählt und so ins Abitur eingebracht werden. Bei tat:funk wird das Klassenzimmer zur Hörfunkredaktion, die Gymnasiasten zu Radiojournalisten. Unterstützt werden sie dabei von erfahrenen Radiomachern, die sie in die Welt des Radiojournalismus einführen und ihnen im Lauf des Jahres mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Stand: 16.10.2013

Tat:funk "zugewachsen" | Bild: colourbox.com, BR, Montage BR

Beim Projekt tat:funk erhalten Schülerinnen und Schüler der Oberstufe den Auftrag, im Laufe eines Schuljahres eine eigene Radiosendung zu produzieren. Sie arbeiten dabei nicht wie in einer normalen Schulklasse, sondern als Radio-Redaktion.

tat:funk ist ein bundesweites Radioprojekt

  • das sich an Oberstufenschüler richtet, die im Laufe eines Schuljahres eine eigene Radiosendung planen und produzieren und sich mit ihren Ergebnissen zum Abschluss einem bundesweiten Wettbewerb stellen
  • das mit Mitteln des Projektmanagements geplant, umgesetzt und der Öffentlichkeit präsentiert wird
  • das im Jahr 2002 von der Eberhard von Kuenheim Stiftung der BMW AG als Abitur-Grundkurs initiiert wurde und in Bayern bei der Entwicklung des sogenannten P-Seminars Pate stand
  • das im Herbst 2013 von der Stiftung Zuhören übernommen wurde
  • das mit einem frei verfügbaren Schülerbudget für jede Projektgruppe und einem professionellen Mediencoach gefördert wird

Kreativ ...
Von der Projektplanung über die Ideenumsetzung bis hin zur Projektpräsentation vor Publikum müssen die Projektschüler alles selbst organisieren: recherchieren, Interviewpartner ausfindig machen oder Produktionstermine beschaffen.

... und verantwortungsvoll
Damit trainieren sie Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit, Einsatzbereitschaft, Kommunikationsfähigkeit und Verantwortungsbereitschaft.

Mit Mikro und Mischpult

Im Verlauf des Schuljahres werden die Projektschulen von einem Mediencoach, einem "echten" Journalisten, betreut und lernen so die Grundlagen des Radio-Journalismus: Wie funktioniert digitale Schnitttechnik? Wie führt man ein gutes Interview? Welche Themen sind für den Hörer interessant? 

Eröffnung Olympische Spiele 1972 | Bild: picture-alliance/dpa zum Audio Ein Erfahrungsbericht Die Olympischen Spiele 1972

Die tat:funk-Gruppe des Gymnasiums Gröbenzell setzt sich sich mit dem Münchner Olympia-Attentat von München im Jahr 1972 auseinander und fragt: "Was war und was ist geblieben?" [mehr]

Die Schüler erfahren dabei hautnah, was es heißt, ein Produkt für eine bestimmte Zielgruppe – die Hörer – und in einem begrenzten Zeitrahmen zu entwickeln.
Bei all dem ist tat:funk aber auch ein regulärer Oberstufen-Kurs: Er wird von einem Lehrer betreut, der die Arbeit der Schüler benotet. Auf diese Weise schafft tat:funk einen Freiraum für die Weiterentwicklung von Schule – nicht abseits des normalen Systems, sondern innerhalb der bestehenden Strukturen.

Wettbewerb: Siegersendungen auf dem Podest

tat:funker funken um die Wette! Am Ende eines jeden Schuljahres findet der tat:funk-Wettbewerb statt. Eine Jury aus Radiojournalisten und Vertretern der Kooperationspartner hört sich die eingeschickten Sendungen an und wählt die jeweils drei besten Sendungen aus. Wenn dann auch noch der Projektverlauf, dokumentiert im sogenannten "Projektheft", überzeugt, dann geht's auf nach München zur Preisverleihung!

Starke Partner

  • Bayerischer Rundfunk
  • Bayerische Landeszentrale für neue Medien
  • Eberhard von Kuenheim Stiftung
  • Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
  • Sächsische Landesanstalt fürprivaten Rundfunk und neue Medien
  • Senatorin für Bildung, Wissenschaft und Gesundheit Bremen
  • Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg


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