Medienkompetenzprojekte


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Louise Schröder Gymnasium Allachs Wahrzeichen – die ehemaligen Diamaltwerke

Die Diamaltwerke in Allach haben eine spannende Fassade, die, wie aus einer anderen Zeit, teilweise noch als denkmalgeschützte Ruine in unseren Alltag hineinragt. Was steckt dahinter?

Stand: 29.06.2017

Eindrücke vom Louise Schröder Gymnasium bei München Hören 2017 | Bild: BR

Allach ist ein spannender Stadtteil, in dem es viele kleine Einfamilienhäuser gibt und nur wenige Hochhäuser.  Um so mehr stechen die Gebäude der ehemaligen Diamaltwerke heraus. Wir haben uns daher schnell entschieden, über diese "berühmtesten Häuser" Allachs zu berichten, die wir alle vom Sehen kennen: die Gebäude der früheren Diamaltwerke in der Georg-Reismüller-Straße. Das Firmengelände wurde um 1900 bebaut und war eine wichtige Produktionsstätte für Lebensmittel. Kesselhaus und Gewürzmühle stehen noch. Sie haben eine spannende Fassade, die, wie aus einer anderen Zeit, teilweise noch als denkmalgeschützte Ruine in unseren Alltag hineinragt. Seit ein paar Jahren sind Dr. Matthias Mertmann und  Andrea Wichelhaus die Eigentümer des alten Kesselhauses und haben es liebevoll saniert. Drumherum sollen Wohnungen entstehen.

Wir haben ein Hörspiel gemacht, das die über 100 Jahre Geschichte der Allacher Diamaltwerke darstellen soll. Dabei haben wir viele spannende Interviews geführt: mit den Historikern Herrn Dr. Walter Demmel und Herren Friedbert Mühldorfer, der früher Geschichtslehrer an unserer Schule war. Herr Dr. Mertmann hat für uns die Tore des Kesselhauses geöffnet und Herr Bernd Willer vom Baureferat hat uns einiges über das geplante Bauvorhaben verraten.  Vieles konnten wir nur kurz darstellen in unserem Hörspiel, aber wir haben alle viel erfahren über die spannende Geschichte der Diamaltwerke.

MünchenHören-Team: Louise Schröder Gymnasium

  • Projektschule: Louise Schröder Gymnasium, Klasse 5d
  • Projekt-Lehrkraft: Monika Stadler-Huber
  • BR-Mediencoaches: Senior-Coach: Geli Schmaus, Junior-Coach: Lena Zohm
  • Externe Fachleute: Dr. Walter G. Demmel, Friedhelm Mühldorfer, Dr. Matthias Mertmann, Bernd Willer

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