Medienkompetenzprojekte


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Städtische Artur-Kutscher-Realschule Moosach Vom Moosacher St.-Martins-Platz zur Pelkovenstraße

Der Moosacher St-Martins-Platz und die Pelkovenstraße liegen auf dem Schulweg zur Artur-Kutscher-Realschule. Doch die Schülerinnen und Schüler stellten fest, dass sie allerdings nicht viel darüber wussten. Zum Beispiel waren ihnen noch nie die kleinen uralten Bauernhäuschen in der Pelkovenstraße aufgefallen, obwohl sie jeden Tag daran vorbei gelaufen waren. Und wer oder was ist überhaupt „Pelkoven“?

Stand: 25.10.2018

Die Schüler der Artur-Kutscher-Realschule Moosach erkunden ihre Viertel zwischen St.-Martins-Platz und Pelkovenstraße | Bild: BR

Es lag also viel Recherchearbeit vor uns Nachwuchsreportern. Nach ein paar Trockenübungen und nachdem sich jeder einen Reporterausweis gebastelt hatte, interviewten wir vor Ort zahlreiche Passanten und forschten im Internet nach brauchbaren Informationen.
Startpunkt war die U-Bahn-Station „Moosacher St-Martins-Platz“. Dort hängen tausende kleiner Fotos an den Wänden. Von einigen Fahrgästen erfuhren wir, dass diese Fotos Häuser und Gärten von Moosach zeigen und das Ganze ein Kunstwerk eines japanischen Künstlers ist.

Der Moosacher St-Martins-Platz ist nach der alten kleinen Kirche benannt, die sich dort befindet. Sie ist die älteste Kirche Münchens. Wir fanden heraus, dass sie im Dreißigjährigen Krieg von den Schweden als Pferdestall benutzt wurde, was wir in einer kleinen Hörspielsequenz verarbeitet haben.
Außerdem am Platz gelegen ist das Pelkovenschlössl. Es ist ein kleines Hofmarkschloss, das die Gebrüder Pelkoven im Jahre 1690 erbaut haben, nachdem sie die Niedergerichtsbarkeit vom Kurfürst Max II. Emanuel verliehen bekommen hatten.

Eines von zahlreichen Interviews, das die Schüler führten, um Neues über Pelkovenstraße und den St.-Martins-Platz zu erfahren.

Daher hat auch die Pelkovenstraße ihren Namen. Eine Frau verriet uns, dass ungefähr an der Stelle der Pelkovenstraße früher die Salzstraße von Reichenhall nach Augsburg führte. Daraufhin stellte sich uns die Frage, wie es hier damals wohl zugegangen ist, was uns zu einer kleinen Zeitreise inspirierte.

Am Ende hatten wir eine Unmenge an Informationen und Interviews, was uns erst mal ziemlich überforderte. Außerdem mussten wir feststellen, dass manches schöne Interview unbrauchbar war, da wir anfangs ohne Windschutz auf den Aufnahmegeräten rausgegangen waren. Am Ende schafften wir es aber doch, alles zusammenzubauen. Besonders freuten wir uns, ein lustiges Geräusch, dass der Wasserhahn des Friedhofs produzierte, in unser Hörspiel einzubauen. Na, wer hört es?

MünchenHören-Team: Städtische Artur-Kutscher-Realschule Moosach

  • Projekt-Schule: Städtische Artur-Kutscher-Realschule Moosach
  • Projekt-Lehrkräfte: Katharina Fenn
  • BR-Mediencoaches: Senior-Coaches: Johannes Keller, Anne Buchholz; Junior-Coach: Juval Hunsinger

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