Wissen digital

Erweitertes Menschsein durch Erlebnis-Sharing

  • 21.11.2017, 23:00 Uhr

  • 6 Min

Das Team von Jun Rekimoto will die Grenzen des menschlichen Daseins sprengen. Mittels AR- und VR-Technik sollen Wahrnehmungen, Erlebnisse und Fähigkeiten auf andere Menschen übertragen werden. Wir besuchen Rekimoto in Tokyo und testen das "augmented human"-Sein.

In künstlichen Welten sind wir so gut wie allmächtig: Wir können fliegen, beamen, mit Aliens kämpfen, in fremde Körper schlüpfen, Phobien heilen oder schneller lernen. Die künstlichen Welten von Virtual Reality und Augmented Reality versprechen, unsere kühnsten Träume wahrzumachen - und das so realistisch, dass es das menschliche Leben stärker verändert als Computer oder Smartphones. Stimmt das? Oder Ist der aktuelle VR-Hype wieder nur wieder eine Riesenblase, die bald zerplatzt? Um das klären, startet  Xenius zu einer Erkundung aufs Holo-Deck. Spiele, virtuelle Therapien oder Trainingsprogramme funktionieren, weil sie körperlich und emotional überzeugende Illusionen schaffen - obwohl im Kopf klar doch ist, dass „in echt“ nichts passiert. Worauf kommt es an, dass diese „Immersion“ gelingt, was kann die Technik heute und wo liegen Grenzen?