Tatort: KI

Tatort: KI

  • BR Fernsehen

  • 08.10.2019, 18:15 Uhr

  • 90 Min
  • Online bis 05.04.2020 Warum?

  • ab 12 Jahren

Melanie Degner ist spurlos verschwunden. Eine Künstliche Intelligenz, die auf dem Laptop des Mädchens installiert ist, scheint eine mögliche Zeugin zu sein. Mit ihr hatte Melanie regen Kontakt. Batic und Leitmayr müssen lernen, die richtigen Fragen zu stellen, um Melanie noch lebend zu finden.

Die 14-jährige Melanie Degner ist ein einsames Kind. Ihr Vater hat die Familie verlassen und lebt mit einer neuen Frau und deren Tochter zusammen. Melanies Mutter ist mit der Situation überfordert. Auf ihrem Laptop kommuniziert Melanie mit "Maria", einer gehackten Version einer Künstlichen Intelligenz, die am "Leibniz-Rechenzentrum" in München im Rahmen eines milliardenschweren EU-Projekts erforscht wird. Wie sie auf den Rechner des Mädchens gelangen konnte, kann sich keiner der Verantwortlichen erklären. Die Ermittlungen beginnen, als Melanie verschwindet. Bei der Suche nach Spuren im Zimmer des Mädchens wird Leitmayr plötzlich von einer Stimme aus dem Laptop angesprochen. Die Stimme fragt nach Melanie und stellt sich als "Maria" vor. Der Verdacht, dass "Maria" mehr über das Verschwinden von Melanie weiß, steht bald im Raum. Doch die Daten der Kommunikation zwischen Melanie und "Maria" wurden von dem unbekannten Hacker mit einem Passwort geschützt. Fasziniert von "Maria" ist Anna Velot, hochbegabt, Abitur mit 15, und jüngste Mitarbeiterin des Projektleiters Fehling. "K42 ist ein Ferrari. Aber wir lassen sie in einer 30er-Zone fahren", sagt Anna und stellt fest, wie viel weiter sich "Maria" gegenüber dem Original entwickelt hat. Für Batic und Leitmayr stellt sich die Frage, wer die Künstliche Intelligenz gespiegelt hat, und welche Verbindung er zu Melanie hat. Die Zeit läuft. Denn jede Stunde mehr lässt die Hoffnung sinken, das Mädchen noch lebend zu finden. Sicher ist nur: "Maria" weiß mehr. Aber wie kommuniziert man mit einer KI? Und kann eine KI vor Gericht ein belastbarer Zeuge sein?