Tatort

Ein ganz normaler Fall

  • BR Fernsehen

  • 26.05.2020, 18:15 Uhr

  • 89 Min
  • Online bis 22.11.2020 Warum?

  • FSK: 12

  • UT

In einem Nebenraum der neuen Synagoge am St. Jakobsplatz wird ein toter Mann gefunden: Rafael Berger. Der orthodoxe Jude Jonathan Fränkel hat die Leiche gefunden. Ab sofort ist Fingerspitzengefühl gefragt, denn ausgerechnet der charismatische Rabbi Grünberg gerät ins Visier.

Die junge Leah Berger wird in München auf dem jüdischen Friedhof beerdigt, ganz hinten an der Friedhofsmauer, denn Leah hat Selbstmord begangen. Als die Münchner Hauptkommissare Franz Leitmayr und Ivo Batic zu einem Toten in der neuen jüdischen Synagoge gerufen werden, handelt es sich um Leahs Vater Rafael. Die Buchstaben M O S E R sind bei der Blutlache zu erkennen. Jonathan Fränkel, ein orthodoxer Jude, hat die Leiche gefunden. Fränkel lebt mit seiner Frau Miriam und drei Kindern mietfrei in einer Wohnung, die Leah Berger ihnen überlassen hatte. Nach Leahs Tod schickte Vater Berger den Fränkels eine Räumungsklage: ein sehr starkes Mordmotiv. Die Münchner Kommissare ermitteln in alle Richtungen und finden heraus, dass Leah eine Affäre mit dem verheirateten deutschen Geschäftspartner ihres Vaters hatte und schwanger war. Mithilfe Rabbi Grünbergs kommen sie dem Rätsel um Bergers Tod näher. Din Moser, das Gesetz über den "Verrat eines Juden durch einen Juden an einen Nichtjuden" sagt, "wenn ein Jude im Begriff ist, einen anderen Juden zu verraten, darf man ihn töten".