Tatort: A gmahde Wiesn

Tatort: A gmahde Wiesn

  • BR Fernsehen

  • 24.09.2019, 18:15 Uhr

  • 90 Min
  • Online bis 22.03.2020 Warum?

  • ab 12 Jahren

Wie jedes Jahr rüsten sich Schausteller und Münchner Wirte zum Wettlauf um die heiß begehrten Plätze auf dem Münchner Oktoberfest. Der gewaltsame Tod von Stadtrat Hubert Serner, der als Mitglied des Wirtschaftsausschusses bei der Platzvergabe ein Wörtchen mitzureden hatte, ist deshalb das Thema in der Stadt. Die Münchner Kommissare haben viel zu tun bis es heißt: O'zapft is!

"A gmahde Wiesn" heißt im Bairischen sowohl "eine gemähte Wiese" als auch umgangsprachlich "ein Vorhaben, das nicht schief gehen kann, eine todsichere Sache". Und die Wiesn ist natürlich auch das Synonym für das Oktoberfest. Dort rüsten sich wie jedes Jahr Schausteller und Münchner Wirte zum Wettlauf um die heiß begehrten Plätze. Der gewaltsame Tod des einflussreichen Stadtrats Hubert Serner ist deshalb das Thema in der Stadt: Seine Zugehfrau Diana Aljescu hat den bekannten Juristen in seinem Gartenteich gefunden. Serner, eines der Mitglieder des Wirtschaftsausschusses, hatte bei der Vergabe von Wiesn-Lizenzen ein entscheidendes Wörtchen mitzureden. Der Stadtrat war zeitlebens allen Sinnenfreuden sehr zugetan. Seine geschiedene Frau Elizabeth gibt den Münchner Kommissaren Ivo Batic und Franz Leitmayr erste Hinweise. Die Ermittler der Mordkommission kämpfen sich nach den emsigen Recherchen ihres Kollegen Carlo Menzinger durch eine immer stattlicher werdende Liste mit von Serner geliebten Frauen. Doch wie geht der Nachfolger des Mordopfers August Eckl mit den handfesten wirtschaftlichen Interessen der gestandenen Münchner Wirtefamilien und Schausteller um? Zum einen hat er es mit der resoluten Wirtin Johanna Buck, ihrer hübschen Tochter Evelin und mit Johannas Ehemann Niklas, der eine eher traurige Figur abgibt, zu tun. Zum anderen kämpfen auf der Wiesn der Wirt Xaver Neureuther und sein Sohn Timo um ihr sogenanntes Platzrecht. Nicht zu unterschätzen sind auch die Geschwister Renee und Fridolin Zoll: Ohne ihr kleines Fahrgeschäft stehen sie vor dem finanziellen Ruin.