Startrampe #2 mit Schnipo Schranke

Liegestütze für den Bundesdanceler

  • BR Fernsehen

  • 01.11.2015, 23:35 Uhr

  • 30 Min

Schnipo Schranke genießen den Moment. Ob beim Kamele füttern oder beim Rap-Battle. Und sie beweisen ihren Sinn für Abseitiges: In Berlin studieren die Mädels eine Choreo für den "Schnipo Song" ein. Zusammen mit mit Detlef D! Soost. Ernsthaft!

Zur Sendung: Die zweite Folge des Startrampe-Roadtrips von Schnipo Schranke beginnt in einem Safaripark in der ostwestfälischen Provinz. Löwen gucken, Kamele streicheln und füttern. Fast so schön wie "Cluburlaub in der Karibik". 400 Kilometer sind im Startrampe-Bus eine halbe Ewigkeit. Von Stukenbrock nach Berlin braucht die Reisegruppe Schnipo Schranke geschlagene elf Stunden. Zum Zeitvertreib werden an einem Rastplatz die Instrumente ausgepackt. Unterm Fernsehturm am Alexanderplatz wartet dann schon Ente, der Mann fürs Elektronische und Danielas Freund (bald Ehemann), auf das Team. Ein echtes Highlight gibt's am sechsten Tag der Reise: Schnipo Schranke werden von Drill-Instructor Detlef D! Soost aka dem Bundesdanceler endgültig fit fürs Popbiz gemacht. Zum Aufwärmen erst mal dreißig Liegestütze und anschließend wird schön verschwitzt eine Choreo zum "Schnipo Song” einstudiert. Zum Künstler: Pisse, Sperma und absurder Humor. Darauf wird die Hamburger Zweimädchenband Schnipo Schranke gerne reduziert. Denn auf ihrem Debütalbum „Satt“, das im September 2015 beim Hamburger Traditionslabel Buback erschienen und immerhin auf Platz 63 der Charts gelandet ist, sind Fritzi Ernst und Daniela Ernst häufiger in literarischen „Feuchtgebieten“ unterwegs. Doch statt plumper Provokation oder Hipster-Ironie geht es bei ihnen um Liebe und sonstige Gefühle am Rande des Nervenzusammenbruchs. Schnipo Schranke kommen eigentlich aus der bürgerlich-behüteten Welt der Musikhochschule in Frankfurt, wo Fritzi Blockflöte und Daniela Cello studierte. Weil man davon aber nicht reich wird, wollen die beiden nun mit ihrem Pop-Projekt bekannt werden. Das mit dem Fame klappt schon ganz gut. Von Blogs bis hin zum Feuilleton: kaum einer, der keine Meinung zu Schnipo Schranke hat. Weitere Informationen unter: www.startrampe.de und www.startrampe.tumblr.com Fotos über: www.br-foto.de; E-Mail: pressestelle.foto@br.de