Mythos Evangelische Theologie

So ist das Studium angehender Pfarrer wirklich!

  • ARD-alpha

  • 16.12.2019, 21:45 Uhr

  • 9 Min

Jeden Tag beten, kein Sex vor der Ehe und Alkohol gibt's nur beim Abendmahl - so sieht das Leben eines Theologie-Studenten aus - oder sind das alles nur Mythen!? Campus Magazin nimmt fünf der gängigsten Klischees unter die Lupe.

Sie sind schlechtangezogene, schüchterne Bücher-Würmer, furchtbar fromm und konservativ, tragen grundsätzlich dicke Kreuz-Ketten um den Hals und gehen – natürlich – jeden Sonntag in die Kirche: So stellten sich Studierende der Uni München in unserer Umfrage den „typischen“ Theologie-Studi vor. Leonie, Frank, Nicolas und Vinzenz wundert das nicht wirklich. Wenn sie auf einer Party erzählen, dass sie an der Uni München Evangelische Theologie auf Pfarramt studieren, werden sie oft mit solchen Klischees und Vorurteilen konfrontiert. Eine Reaktion fand Vinzenz besonders heftig: „Der meinte, er würde sich lieber die Pulsadern durchschneiden, als Theologie zu studieren und sein Leben einer Institution wie der Kirche zu opfern.“ Wir konfrontieren Vinzenz und die anderen mit fünf Mythen über ihr Studiengebiet, um herauszufinden, wie es wirklich ist, das Studium der Evangelischen Theologie. ​Mythos 1: Theologie-Studierende glauben alle wirklich an Gott Mythos 2: Theologie-Studierende sind alle Sprachen-Freaks Mythos 3: Das Theologie-Studium besteht hauptsächlich aus Beten Mythos 4: Theologie-Studierende trinken höchstens mal Messwein Mythos 5: Theologie-Studierende haben keinen Sex vor der Ehe