Gipfeltreffen | 30.07.2020

Werner Schmidbauer trifft Volker Heißmann

  • BR Fernsehen

  • 30.07.2020, 18:15 Uhr

  • 44 Min
  • Online bis 28.07.2021 Warum?

  • UT

Der Rodenstein ist das Wunschziel von Volker Heißmann für sein Gipfeltreffen mit Werner Schmidbauer. Beim Gehen und der Brotzeit sprechen sie über seine Kindheit, seinen Glauben, künstlerische Vorbilder, seine Rollen und die musikalische Leidenschaft, aber auch über Fußball und seine Kochkünste.

Die Apfelbäume um das oberfränkische Dorf Schlaifhausen stehen in voller Blüte, als sich Werner Schmidbauer mit dem fränkischen Komödianten Volker Heißmann aufmacht, hinauf zum Rodenstein, der mit 531 Metern höchsten Erhebung des Ehrenbürg-Gebirges, im Volksmund nur "Walberla" genannt. Das Walberla ist der absolute Kult- und Hausberg der Franken, ein mystischer Ort, ein Energieplatz, an dem jährlich auch die Walpurgisnacht gefeiert wird. Für den Mittelfranken Volker Heißmann ist dieser Berg das erklärte Wunschziel für sein Gipfeltreffen mit Werner Schmidbauer. Bester Laune erzählt er unterwegs von seinen künstlerischen Vorbildern Peter Alexander und Udo Jürgens und natürlich von der Entstehungsgeschichte des legendären Witwenpärchens Waltraud und Mariechen. Er erinnert sich an seine glückliche Kindheit in Fürth, das Verhältnis zu seinen Eltern und der sechs Jahre älteren Schwester und seine erste Knabensopran-Rolle. Er betont, wie wichtig ihm bei allem sein Glaube ist und seine enge Bindung an die evangelische Heimatgemeinde. Unterwegs singt Heißmann zu Schmidbauer an der Gitarre das evangelische Kirchenlied "Von guten Mächten wunderbar geborgen" und überrascht mit einer spontanen Improvisation auf einem heimlich mitgebrachten, äußerst ungewöhnlichen Instrument. Auf dem Gipfel geht es u.a. um Heißmanns Kochleidenschaft und natürlich um Fußball und seine inzwischen sehr enge Verbindung zur SpVgg Greuther Fürth. Am Ende der Gipfelbrotzeit holt Werner Schmidbauer noch einmal die Gitarre hervor und begleitet Volker Heißmann, der sofort wieder ein besonderes Musikinstrument parat hat, bei einem Intro eines seiner Lieblingslieder von Udo Jürgens, das ziemlich treffend Heißmanns Lebensmotto ausdrückt: "Ich würd` es wieder tun".