Reanimation, Luftrettung, Weinernte

Reanimation, Luftrettung, Weinernte

  • BR Fernsehen

  • 15.09.2019, 15:45 Uhr

  • 44 Min

Zu trocken, zu heiß: Wie wird der Wein 2019? | Hilfe in höchster Not: Rettung aus der Luft | Mama, Papa, zwölf Kinder: Eine musikalische Großfamilie | Wandern und forschen: Neuer Lehrpfad im Odenwald | Mit dem Tandem unterwegs: Tour durch den Gottesgarten

Die Themen der Sendung Hilfe in höchster Not: Rettung aus der Luft (Nürnberg/Mittelfranken) "Christoph Nürnberg" heißt einer der beiden Rettungshubschrauber am Nürnberger Flughafen. Das Besondere: Die Maschine kann auch nachts fliegen. Zur Sicherheit ist der Hubschrauber mit zwei Piloten besetzt. Mit Nachtsichtgeräten können sie Hindernisse orten. Pro Jahr leisten die Notärzte, Notfallsanitäter und Piloten der DRF Luftrettung über 40.000 Einsätze. Zu den häufigsten Alarmierungsgründen zählten dabei lebensgefährliche Erkrankungen, wie Herzinfarkte und Schlaganfälle, sowie Unfälle. Ein Leben retten: Wiederbelebung und Erste-Hilfe (Nürnberg/Mittelfranken) In den meisten Fällen stammen Lebensretter aus dem Familien-, Freundes- und Kollegenkreis. Bei Notfällen sind sie oft als erstes zur Stelle, so auch bei Jens Körner. Der 49-jährige Postzusteller kollabierte in seinem Auto. Seine Kollegen halfen. Glücklicherweise hatten sie kurz zuvor einen Erste-Hilfe-Kurs belegt und konnten Jens Körner erfolgreich reanimieren. Eine Studie zeigt: Wenn mehr Angehörige oder Passanten im Ernstfall sofort mit der Herzdruckmassage beginnen würden, könnten jedes Jahr in Deutschland 10.000 Leben gerettet werden. In Nürnberg startet deshalb am 16. September die Woche der Wiederbelebung. Zu trocken, zu heiß: Wie wird der Wein 2019? (Volkach/Unterfranken) Die Hauptlese in Franken startet am 16. September. Die Qualität der Trauben ist sehr unterschiedlich. Die Hitze im Juni und Ende Juli hat den empfindlichen Bacchus-Trauben arg zugesetzt. Gerade an Südhängen sind die Trauben völlig verschrumpelt. Die Weinbauern rechnen mit Ausfällen um die 40 Prozent. Viele Winzer setzen aufgrund des Klimawandels auf Tröpfchen-Bewässerung, um Dürreschäden zu vermeiden. Diese Weinbauern rechnen heuer nun mit einem herausragenden Jahrgang. Mama, Papa, zwölf Kinder: eine musikalische Großfamilie (Steinbach a. Wald, Kronach/Oberfranken) Burkhard und Katharina Neubauer aus Windheim im Frankenwald leben von der Landwirtschaft und haben zusammen 12 gemeinsame Kinder. Die Älteren sind schon aus dem Haus, einige studieren in Würzburg und Erlangen. Das Nesthäkchen ist 12 Jahre alt. Aber an bestimmten Wochenenden treffen sich alle in Steinbach auf dem Hof, helfen bei der Arbeit, essen gemeinsam und machen vor allem Musik. Alle Neubauers zusammen bilden im Frankenwald eine beliebte Blaskapelle, den „Büddl-Express“. Wandern und forschen: neuer Lehrpfad im Odenwald (Amorbach/Unterfranken) 45 Experimente mit Wasser, Luft und Erde gibt es auf dem neuen Erlebnispfad zwischen Baden-Württemberg und Bayern zum Ausprobieren. Rund 1,2 Millionen Euro hat die gemeinnützige „Joachim & Susanne Schulz Stiftung“ dafür investiert. Der Pfad soll Kinder und Jugendliche mit Spaß an Naturphänomene heranführen. Der 15 Kilometer lange Weg ist ideal für Radfahrer. Besucher fangen am besten im baden-württembergischen Ort Mudau an und rollen mit dem Fahrrad entlang der Stationen hinab ins bayerische Amorbach. Der Erlebnispfad ist kostenlos und kann das ganze Jahr über genutzt werden. Mit dem Tandem unterwegs: Tour durch den Gottesgarten (Hollfeld, Bad Staffelstein, Kutzenberg/Oberfranken) Ob in Burgen, Schlössern oder leeren Schwimmbecken: Kein Spielort ist dem Fränkischen Theatersommer zu außergewöhnlich. Das Ensemble aus rund 30 Schauspielern ist bekannt für sein Wandertheater. Moderatorin Dagmar Fuchs ist mit dem Intendanten Jan Burdinski auf dem Frankenschau-Tandem losgezogen. Der gebürtige Schwabe verrät, wieso ihm Franken so ans Herz gewachsen ist, erzählt von den Anfängen in Hollfeld und blickt erwartungsvoll in die Zukunft.