Die verschüttete Hochkultur

Tempelstadt Naga

  • ARD-alpha

  • 13.06.2020, 19:15 Uhr

  • 30 Min

Mitten im Sudan legen Münchner Archäologen gerade die Tempelstadt Naga (auch Naqa) frei. Ihre Tempel und Paläste zeugen von einer einzigartigen schwarzafrikanischen Hochkultur. Naga war der Außenposten des Reiches von Meroe, das von 300 vor bis 350 nach Christus bestand - und in Vergessenheit geriet. Naga ist so gut erhalten wie keine andere aus der antike Stadt - im Sand konserviert, ähnlich wie Pompeji unter Lavamassen.

Mitten im Sudan legen Münchner Archäologen gerade die Tempelstadt Naga (auch Naqa) frei. Ihre Tempel und Paläste zeugen von einer einzigartigen schwarzafrikanischen Hochkultur. Naga war der Außenposten des Reiches von Meroe, das von 300 vor bis 350 nach Christus bestand - und in Vergessenheit geriet. Niemand weiß, warum die Bewohner Naga vor rund 1.800 Jahren plötzlich verlassen haben. Im Sand wurde die Stadt konserviert, ähnlich wie Pompeji unter den Lavamassen. Naga ist so gut erhalten wie keine andere antike Stadt. Nach und nach kommen jetzt die Geheimnisse der meroitischen Kultur ans Licht. Ein Filmteam des Bayerischen Rundfunks hat Naga und Meroe besucht und die Ausgrabungsarbeiten begleitet.